Roadster-Sensation von Volkswagen
zur IAA 2003 Volkswagen hat erstmals
einen Prototypen für einen Roadster vorgestellt
- concept R - ein sagenhafter Roadster von Volkswagen mit
hochinnovativem Design
concept R - Weltpremiere
einer neuen Sportwagen-Designphilosophie
Emotion pur mit Mittelmotor-Konzept
Mit dem "Concept
R" folgt nach der Ära Piech die Ära Pischetsrieder
Ein Stück Zukunft
der Marke Volkswagen - gute Chancen gebaut zu werden
Scheinwerfertechnik
in LED-Technik
Der Motorsound lässt
sich per Schalter variieren!
Innenleben wird beherrscht
von erdfarbenem Hirschleder, poliertem Aluminium
und kaltblauem Metall
Pischetsrieder gibt Gas und seine zukünftige Unternehmensstrategie
gewinnt zunehmend an Kontur: Nur sieben Tage
nach der Weltpremiere des neuen Golf zeigt Volkswagen
eine weitere Facette automobiler Faszination: die Roadsterstudie
concept R. Mit dieser Radsterstudie stiehlt VW auf der Internationalen
Automobilausstellung vom 9.-21. September in Frankfurt allen
anderen die Show.
Das neue Fahrzeug feiert gleich
noch eine Premiere: Es ist der erste VW, der unter der Ägide
von Bernd Pischetsrieder entstanden ist. Elemente des Neuen
sollen schon in den kommenden Passat einfließen. Ob VW den
Sportwagen tatsächlich bauen wird, sei noch nicht entschieden.
Aber laut Konzernchef Pischetsrieder sei es nicht auszuschliessen.
Allerdings werde es aber wenigstens zwei Jahre benötigen,
ihn auf die Straßen zu bringen. Die Preise dürften bei knapp
oberhalb 30.000 Euro beginnen.
Das Designkonzept ist einmalig. Aus jedem Blickwinkel lässt
dieses "scharfe" und rassige Design neue Facetten
erkennen. Funktionslösungen geben einen Ausblick auf die
Zukunft der Marke und auf ein mögliches Engagement im Sportwagenbereich.
Den Ausgangspunkt für das hochdynamische Exterieur-Design
bildet ein sehr klares Rüstzeug, dass heute alle aktuellen
modeller der Marke Volkswagen auszeichnet. Doch diese Linien
sind schärfer denn je geschnitten, und geben in Ihrer neuen
Interpretation der marke viele neue Impulse. k der Dinge
extrem gespannte und geformte Flächen ein.
Dimensionen / Antrieb
Designdimensionen:
Der concept R ist 4,16 Meter lang, 1,78 Meter breit und 1,25
Meter hoch; Karosserie und Interieur erobern in dieser Konfektionsgröße
stilistisches Neuland. Bewusst als Polarität legten die Designer
Außenlackierung und Farbe des Interieur-Trimms an: Frozen
Sky im Lack, Dark Earth im Leder.
Antriebsdynamik: Angetrieben wird der concept R von einem
V6-Mittelmotor. Dieser leistet 195 kW / 265 PS und beschleunigt
den Roadster in 5,3 Sekunden auf 100 km/h. Die Spitzengeschwindigkeit
wird bei 250 km/h abgeregelt. Theoretisch erzielbar wäre über
270 km/h.
Der Motorsound lässt sich per Schalter variieren!
Die maximal 350 Newtonmeter Drehmoment des V6 werden über
das knackige Volkswagen Direktschaltgetriebe (DSG / 6-Gang)
via Hinterachse auf die Straße gebracht.
Design Frontpartie
Kühlergrilldesign: Einen
besonders avantgardistischen Bereich des concept R
stellt die Frontpartie mit ihrem neu gestalteten Kühlergrill
dar. Das hier realisierte Chromschild, die "Atemöffnungen"
des V6-Motors und die Neuinterpretation der wie Augen
wirkendenden Scheinwerfer formen ein Gesicht, das
mit der Designtradition der Marke korrespondiert,
das Design dennoch völlig neu interpretiert. Scheinwerferdesign:
Dominant gestaltet wurden die Scheinwerfer mit ihrem
äußeren, runden Hauptelement und einem zur Mitte des
Fahrzeuges hin spitzdiagonalen Innenteil. Analog zum
Phaeton, Touareg und neuen Golf ist der Kotflügelbereich
über den Scheinwerfern markant wie eine Augenbraue
nach vorne verlängert und unterstreicht so den athletischen
Charakter der Studie.
Scheinwerfertechnik in LED-Technik
Die aufgebauten
Scheinwerfer kennzeichnet ein Novum: Sobald sie eingeschaltet
werden, öffnet sich eine Facettenlinse. Vor diesem "Aufblenden"
ist lediglich ein schlanker Lichtstrahl sichtbar. Der optische
Effekt dieses Fokussierens der "Fahrzeug-Augen"
lässt den concept R analog zur skizzierten Gesamtcharakteristik
wie ein Lebewesen erwachen.
Silhouettenfaszination:
Die Flanke des concept R wird durch die sehr flache,
bis zur Mitte der hinteren Radläufe ansteigende Gürtellinie,
die nach oben in ihrer natürlichen Rundform stark konturierten
Radläufe sowie den kurzen hinteren Überhang geprägt.
Die Dreidimensionalität des Designs kommt im hinteren
Seitenbereich par excellence zum Ausdruck.
Design Heckpartie
Das Heck ist muskulös aufgebaut.
Die hintere Haube bildet analog zur Frontpartie ein V, eingerahmt
von einer unvergleichbar dynamischen Schulterpartie. Rückleuchtendesign:
Die Rückleuchten korrespondieren in ihrer Form (rundes
Hauptelement, winkliges Innenelement) mit den Frontscheinwerfern.
Rückleuchtentechnik: Eingeschaltet, fahren die Rückleuchten
in drei Stufen hoch, indem drei LED-Blöcke nacheinander
aktiviert werden. Karosseriedome: Die Dynamik des concept
R wird durch zwei Karosseriedome hinter Fahrer und Beifahrer
im Stile klassischer Rennwagen unterstrichen. Sie sind nicht
nur kraftvoll und elegant in ihrer Linienführung, sondern
erfüllen parallel zwei ganz zweckmäßige Jobs: den des Windabweisers
und des Überrollschutzes.
"Time Tunnel"-Konzept für das Design des Interieur
Interieurkonzept:
Mit dem concept R wurde ein Innenraum entwickelt, dessen Gestaltungs-,
Bedienungs- und Informationsspektrum die Funktion eines "Time
Tunnel" in die Zukunft bildet. Alle Informations- und
Bedienungselemente sind in neue Form- und Funktionszusammenhänge
integriert.
Ein sogenannter
OLED-Bildschirm (Oberfläche flexibel beweg- und formbar, extreme
Leuchtkraft) haucht dem concept R einmal mehr "Leben"
ein. Und zwar ebenso ungewöhnlich wie unerwartet. Denn das
VW-Emblem im Lenkrad gibt es nicht mehr real. Vielmehr wird
es in das kreisrunde Display eingespeist. Sobald der Fahrer
die Zündung abschaltet, der concept R also in einen Stand-by-Modus
wechselt, beginnt das VW-Emblem zu pulsieren.
Die Schalensitze des concept R lassen sich nicht mehr verstellen.
Keinen Millimeter. Denn statt des Sitzes fährt der Fahrer
den aus poliertem Metall gefertigten Bedien- und Infoblock
der Armaturen inklusive Lenkrad, plus die Pedalerie auf sich
zu oder von sich weg. Aktiviert wird der Einstellmechanismus
elektrisch. Der Beifahrer kann über eine entsprechende Taste
ein hochglanzpoliertes Abstützelement im Fußraum heraus- oder
hereinfahren und erreicht so ebenfalls eine optimale Sitzposition.
Sitzkomfort: Über einen neuen Trägermechanismus sind die Sitze
selbst gefedert. Der Härtegrad der Federung lässt sich justieren.
Für ein weiteres Plus an Komfort sorgt ein Aktivschaum, mit
dem die in Hirschleder bezogenen Sitze ausgestattet sind.
Dieser Schaum kommt erstmals für einem Sportwagensitz zum
Einsatz. Er passt sich wie ein moduliertes Gegenstück des
Körpers perfekt der Statur an.
Armaturen und Mittelkonsole: Ein Highlight der Studie bilden
die Armaturen und die Mittelkonsole. Alle Bereiche mit Bedienungselementen
und Anzeigen sowie Teile des (eigens klimatisierten) Lenkrades
bestehen aus poliertem Aluminium. Der Armaturengrundträger
ist mit dunklem Leder bezogen. Das Cockpit besticht zudem
durch seine Klarheit, Ästhetik und Funktionslogik. Beispiel:
Die wie Turbinen gestaltten Lüftungsausströmer in der Mittelkonsole
zeigen digital die gewählte Temperatur an und dienen, da drehbar,
gleichzeitig zum Einstellen eines neuen Wertes. Gesteuert
werden Navigation, Audioanlage, Fahrwerk und Telefon über
die MMI (Multi Media Interface) auf dem Mitteltunnel.
Instrumente: Ein weiteres Novum sind die Instrumente selbst.
Beispiel Hauptinstrument: Es schwenkt nach dem Aktvieren der
Zündung (ohne Schlüssel, sondern durch leichtes Antippen des
START-Schalters) von rechts in das Cockpitzentrum. Sobald
der Fahrer das Navigationssystem aktiviert, zieht sich das
Hauptinstrument in die Armaturen zurück und gibt den Blick
auf ein Navigationsdisplay frei. Alle anderen Information
liegen jetzt im Hintergrund.