
Reitsport
GERMAN CLASSICS
2003: Ludger Beerbaum gewinnt TUI
Grand Prix in Hannover
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- Ludger
Beerbaum gewann mit der Stute Gladdys
- 18.000
Euro Siegprämie, sowie Punkte in
der RIDERS TOUR
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Das who`s who der
Springsportelite gabt sich an diesem Wochenende
ein Stelldichein in Hannovers Messehalle Nummer
zwei. Der "Rider of the Year" hat bei
den GERMAN CLASSICS in Hannover noch einmal nachdrücklich
seine Ausnahmestellung unterstrichen.
| Ludger
Beerbaum (rechts) gewann mit der Stute
Gladdys den TUI Grand Prix und kassierte dafür
18.000 Euro Siegprämie, sowie Punkte
in der RIDERS TOUR, die niemand so wenig benötigt,
wie er. Der bereits als Gesamtsieger der TOUR
feststehende 40 Jahre alte Ausnahmekönner
sauste perfekt durch das Stechen und erzeugte
bei 5500 Zuschauern damit Beifallsstürme.
Genau 38,26 Sekunden währte der Ritt,
dann war klar, hier hat jemand eine hohe Meßlatte
gelegt. An die kam auch Beerbaum-Schüler
und Europameister Christian Ahlmann aus Marl
nicht heran. |
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Oben: Ludger
Beerbaum |
Der Holländer
Piet Raymakers auf dem zweiten Platz
Auf dem zweiten
Platz fand sich ein "alter Bekannter"
ein: Piet Raymakers aus den Niederlanden, Mannschafts-Olympiasieger
in Barcelona und lange Zeit wenig bei deutschen
Turnieren zu Gast. Der 47 Jahre alte Reiter hat
mehrere Jahre mit jungen Pferden gearbeitet und
erntet jetzt die Früchte seiner Aufbauarbeit.
Van Schijndels Now or Never zählt zu den
Kandidaten, die zudem nicht verkäuflich sind.
"Ich arbeite seit 22 Jahren mit dem Besitzer
zusammen und der verkauft niemals Pferde,"
ließ Raymakers augenzwinkernd wissen. Hinter
dem Niederländer sauste Helena Lundbäck
aus Schweden auf den dritten Platz.
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Für
die junge Amazone und ihre 15 Jahre alte Warmbluststute
Mynta ist Hannover ein perfektes "Pflaster",
denn bislang konnten die beiden in jedem GERMAN
CLASSICS-Jahr in der Messehalle 2 Erfolge
verbuchen, sei es der Sieg im Audi Championat
2001, der Gewinn der Gilde Team Trophy 2002
oder eben der 3. Platz im TUI Grand Prix 2003.
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Karl Bojer, Vertreter
der TUI AG Hannover zog eine durchweg zufriedene
Bilanz. Spannenden Sport habe man gesehen und
der Standort Hannover habe sich erneut als perfekte
Kulisse für Reitsport auf höchstem Niveau
gezeigt. Qualität und Leistung, dass seien
auch Kennzeichen der TUI. Die Yorn Dressur Classics
am Vormittag waren fest in der Hand zweier Mannschafts-Europameisterinnen.
Heike Kemmer aus Winsen siegte mit dem erst zehn
Jahre alten Ferragamo im Grand Prix Special und
freute sich über diesen ersten großen
Erfolg auf Grand Prix-Niveau mit dem noch jungen
Kandidaten. Karin Rehbein aus Grönwohld mit
Domanio und Martina Hannöver-Sternberg aus
Lütjensee mit Ratino H landeten auf den Plätzen
zwei und drei. Die Grand Prix Kür entschied
Isabell Werth (Rheinberg) für sich. Werth
hatte den Oldneburger Wallach Apache gesattelt.
Hinter der Multimeisterin platzierte sich Isabell
von Wendorff (Hamburg) auf dem zweiten Platz.
Insgesamt besuchten 34.200 Zuschauer an dreieinhalb
Tagen die GERMAN CLASSICS in Hannover. Das entspricht
einer leichten Steigerung gegenüber dem Vorjahr.
Bei diesem internationalen und hochkarätigen
Reit-Event werden Teilnehmer wie zum Beispiel
der mehrfache Olympiasieger Ludger Beerbaum, der
Weltcup-Sieger 2003 Marcus Ehning und der Ex-Weltmeister
Rodrigo Pessoa aus Brasilien an den Start gehen
und um insgesamt 305.110 Euro Preisgeld sowie
begehrte Punkte für die so genannte RIDERS
TOUR 2003 kämpfen. Der Sonntagnachmittag
steht bei den GERMAN CLASSICS ganz im Zeichen
der TUI. Ab 12.30 Uhr findet dann das Finale mit
der Wertungsprüfung zur RIDERS TOUR statt.
Dieser so genannte TUI Grand Prix ist mit 100.000
Euro Preisgeld dotiert. In den vergangenen Jahren
besuchten jeweils mehr als 30.000 Zuschauer das
Turnier. Die GERMAN CLASSICS sind die achte von
neun Etappen der RIDERS TOUR, der höchstdotierten
Serie im Reitsport, und somit ein herausragendes
Ereignis im Kalender der Pferdesportfreunde.
Die GERMAN CLASSICS
wurden zu einem glamourösen Ereignis in Sachen
Reitsport
Hochkarätiges Teilnehmerfeld: Ludger Beerbaum
(Riesenbeck), Christian Ahlmann (Marl), Rodrigo
Pessoa (Brasilien), Jos Lansink (Belgien), Marcus
Ehning (Borken), Otto Becker (Steinfeld), Lars
Nieberg (Homberg), Toni Hassmann (Sendenhorst)
und Ludo Philippaerts (Belgien) sind bei der dritten
Hannover-Auflage der GERMAN CLASSICS dabei. Damit
versammeln sich Welt- und Europameister und eine
ganze Reihe von Olympioniken in der Messehalle
und Turnierleiter Paul Schockemöhle (Mühlen)
behielt erneut recht. "Für die guten
Reiterinnen und Reiter sind die GERMAN CLASSICS
sehr attraktiv, da kommen alle auch ohne eine
Extra-Einladung," verriet der Turniermacher
schmunzelnd. Die GERMAN CLASSICS sind die 8. von
9 Etappen der höchstdotierten Serie im internationalen
Reitsport und der "Endspurt" der dritten
TOUR-Auflage verspricht spannend zu werden, denn
noch sind 401.000 Euro im Preisgeldtopf der RIDERS
TOUR (Einzelwertung). Die entscheidende Prüfung
für die Springreiter in Hannover ist am Sonntag
der TUI Grand Prix.
Weitere
Infos: www.german-classics.com