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Fujifilm FinePix F700
Fuji präsentiert
die erste Kamera mit neuer SuperCCD-Generation
Knapp einen
Monat nach Ankündigung der beiden SuperCCD-Chips
vierter Generation sind nun auch die ersten damit ausgerüsteten
Digitalkameras da. Bei dem in der FinePix F700 eingesetzten
Sensor handelt es sich um den Super CCD SR der 4. Generation.
Im Vergleich zur Vorgängergeneration
bietet dieser Chip einen vierfach erweiterten Dynamikumfang
in der Bildwiedergabe. Möglich wird dies, indem
3,1 Millionen besonders lichtempfindlicher und größerer
S-Pixel für die dunklen Bildteile verantwortlich
sind, und zusätzliche 3,1 Millionen kleinerer R-Pixel
für die hellen Bildteile. Die Informationen dieser
beiden Sensorelemente werden miteinander kombiniert.
Die FinePix F700 erscheint im edlen Metallgehäuse,
dessen Querformat an eine normale Sucherkamera erinnert.
Die effektiv 6,2 Millionen Pixel (3,1 Millionen S-Pixel
plus 3,1 Millionen R-Pixel) zeichnen hochauflösende
Bilder von insgesamt 2,832 x 2,128 (6,03 Millionen)
Pixeln auf. Die Kamera bietet neben einem kontinuierlichen
Autofokus und einer Vielzahl an manuellen Einstellmöglichkeiten
auch eine variantenreiche Video-Funktion, eine deutlich
reduzierte Auslöseverzögerung und stellt mit
1,2 Sekunden Startzeit einen Spitzenwert dar unter den
derzeit verfügbaren Kompaktkameras.
Einen
solchen F-Button besitzt auch die ebenfalls neu vorgestellte
FinePix F700. Die FinePix F700 ist ihrerseits mit dem
SuperCCD-SR (SR steht für "Sensitivity Range")
ausgestattet, der besonders gut mit hohen Kontrastumfängen
klar kommen soll. Über die Technologie des SuperCCD-SR
lassen sich Details im entsprechenden digitalkamera.de-Hintergrundartikel
(siehe unterstehender Link) nachlesen. Kurz gesagt verfügt
der SuperCCD-SR über 3,35 Millionen so genannte
S-Pixel (groß und hochempfindlich) und 3,35 Millionen
so genannte R-Pixel (klein und gering empfindlich) die
zusammen für einen im Vergleich zu früheren
Digitalkameras von Fujifilm viermal höheren
Dynamikumfang sorgen. Ob die FinePix F700 nun eine "echte"
6,7 Megapixel-Kamera ist oder nicht, darüber lässt
sich diskutieren. Von der reinen Anzahl der Pixel her
ist sie es auf jeden Fall und so sieht es auch
das Gremium (Camera and Imaging Products Association),
das die Klassifizierung der Pixelklassen festlegt
auch wenn die doppelte Anzahl an Pixelelementen nicht
direkt für eine Auflösungssteigerung, sondern
für eine Erweiterung des Dynamikumfangs zuständig
ist. Wie dem auch sei: Die FinePix F700 kann Bilder
mit maximal 2.832 x 2.128 Bildpunkten liefern und speichert
diese (im JPEG- oder RAW-Format) auf xD-Picture Cards.
Die FinePix F700 besitzt ein Metallgehäuse, dessen
Querformat nicht so unkonventionell ist wie z. B. das
der FinePix F601 Zoom oder der FinePix M603. Wie letztere
kann die FinePix F700 Videosequenzen in VGA-Auflösung
(640 x 480 Pixel) bei einer Bildfrequenz von 30 Bildern
pro Sekunde aufnehmen und zwar mit Ton. Kreative
Möglichkeiten bietet die FinePix F700 neben den
Multimedia-Fähigkeiten anhand des Brennweitenbereiches
ihres 3-fach-Zooms (entspr. 35-105 mm bei KB), ihrer
Belichtungsmodi (Programmautomatik, Zeit- und Blendenautomatik,
manuelle Belichtungssteuerung) sowie ihrer verstellbaren
Empfindlichkeitsstufen (ISO 160-400 automatisch, ISO
200/400/800 manuell, ISO 1.600 manuell bei einer Auflösung
von 1.280 x 960 Bildpunkten). Weitaus nützlicher
als der F-Button ist der an der FinePix F700 vorhandene
C-AF-Button, der per Knopfdruck den Autofokus der Kamera
auf Schärfenachführung umschaltet. Zu den
weiteren Ausstattungsmerkmalen der FinePix F700 gehören
diverse Farbmodi (Chrome, Standard, Schwarzweiß),
sechs Weißabgleichs-Voreinstellungen (alternativ
zur Weißabgleichs-Automatik), ein eingebauter
Miniatur-Multifunktionsblitz (u. a. mit Rote-Augen-Korrekturfunktion
und Langzeitsynchronisation), ein 1,8"-LCD-Farbbildschirm
mit 134.000 Bildpunkten, ein Serienbildmodus und verschiedene
Motivprogramme (Porträt, Landschaft, Nachtaufnahme
und Sport). Die FinePix F700 wird über einen NP-40-Lithiumionenakku
oder im stationären Betrieb über das im Lieferumfang
enthaltene Netz-/Ladegerät AC-5VHS mit Strom versorgt
und kann laut Fujifilm pro Akkuladung
ca. 150 bis 300 Aufnahmen machen. Ebenfalls im Lieferumfang
enthalten ist eine Docking Station, die zur Stromversorgung
dient, den Bildtransfer zum Computer bequemer gestaltet
und den indirekten Anschluss der Kamera an ein Fernsehgerät
ermöglicht.
Weder für
die FinePix F410, noch für die FinePix F700 steht
zum aktuellen Zeitpunkt ein Preis fest. Fujifilm will
die Preise für die beiden Kameras erst zur Markteinführung
im Mai bekannt geben. Vorher kann man die beiden Neuheiten
auf der CeBIT Mitte März in Hannover in Augenschein
nehmen. Die digitalkamera.de-Datenblätter zur Fujifilm
FinePix F410 und FinePix F700 stehen bereits zum Abruf
bereit. Weitere Kameras von Fujifilm mit SuperCCD-HR-
oder SuperCCD-SR-Bildwandler (u. a. auch mit dem größeren
und höher auflösenden 1/1,7"-SuperCCD-SR-Sensor)
werden noch im Laufe dieses Jahres folgen.
Daten
Kameratyp: Digitalkamera
CCD: 1/2,7 Zoll-Super-CCD SR 4. Generation
Bilddateigröße: 2832 x 2128 Pixel, 2048 x
1536 Pixel, 1600 x 1200 Pixel, 1280 x 960 Pixel
Auflösung: 6,2 Mio. Pixel effektiv (S-Pixel: 3,1
Mio./R-Pixel: 3,1 Mio.)
Farbtiefe: 30 Bit intern, 24 Bit Ausgabe (optimiert)
Datei-Format: CCD-RAW, JPEG (Exif 2.2), AVI (Motion
JPEG), WAV (8 Bit Mono)
Speichermedium: xD-Picture Card (3,3 Volt, 16-256MB)
Objektivbrennweite: Entspricht 35-105 mm bezogen auf
35 mm KB-Kameras
Scharfstellung: AF, MF, Permanente Schärfenachführung
durch C-AF
Schärfebereich: Normal: 60 cm - unendlich, Makro:
9 - 80 cm
Blende: F2,8 bis F8 in 1/3-Schritten
Verschluß: 3 - 1/2000s
Kontinuierliche Aufnahmen: 1.) ca. 5 Bilder/Sekunde
max. 5 Bilder 2.) Final 5: die letzten 5 Bilder/Sekunde
(max. 25 Aufnahmen) 3.) Belichtungsreihen
Sucher: optischer Echtbildsucher mit 80% Bildabdeckung
Belichtungssteuerung: Programmautomatik (AE), P, S,
A, M, Motivprogramme
Empfindlichkeit: Entspricht ISO 200/400/800 (ISO 1600
im Modus 1M)
Weißabgleich: Automatisch / Manuell (6 Modi) /
Individuell
Lichtmessung: TTL-Messung in 64 Zonen
Blitz: Automatikblitz mit Steuersensor, Reichweite bis
ca. 5 m
LCD-Monitor: 1,8-Zoll-Niedertemperatur Polysilikon TFT-Display
mit 134.000 Pixel
Schnittstellen: Multi-Kontakt für USB-Kabel, AV-Kabel
und Docking-Station, DC-IN-Eingang
Stromversorgung: Li-Ion-Akku NP-40, AC-Adapter (im Lieferumfang)
Abmessungen (BxHxT): 108 (B) x 54 (H) x 28(T) mm
Gewicht: ca. 190g (ohne Zubehör und Akku)
Funktionen: Max. 1600 ISO, Webcam, Sprachnotizen, Videofunktion
mit 30 Bildern/Sekunde inkl. Ton, Programmautomatik,
volle manuelle Kontrolle, EXTREM SCHNELL, PAL und NTSC
wählbar
Systemvorraussetzungen: Windows 98 (inkl. SE), Windows
2000, Windows ME, Windows XP, MacOS
Zubehör im Lieferumfang: 16 MB Speicherkarte; Li-Ion-Akku
NP-40; Netz-Ladegerät AC-5VHW; Docking-Station,
Handschlaufe; USB-Kabel; AV-Kabel, CD-ROM
Lieferbar ab: Mai 2003
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