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ADAC Stauprognose vom 14. bis 16. Februar 2025: Zwischen Liebesgrüßen und Blechlawinen – Staugefahr am dritten Februarwochenende

Bildnachweis: ADAC

  

Das dritte Februarwochenende 2025 verspricht für Autofahrer eine Herausforderung zu werden. Vom 14. bis 16. Februar müssen Reisende, insbesondere in Richtung der Wintersportgebiete, mit erhöhtem Verkehrsaufkommen und Staus rechnen. Die Gründe dafür sind vielfältig: In Sachsen und den nördlichen Niederlanden beginnen die Ferien, während in Mecklenburg-Vorpommern die schulfreie Zeit endet. Dies führt zu einem verstärkten Reiseverkehr in beide Richtungen. Besonders kritisch wird die Lage voraussichtlich am Samstag- und Sonntagmorgen sowie in den Abendstunden sein. Auf den An- und Abreiserouten zu beliebten Wintersportzielen ist mit Engpässen zu rechnen. Zusätzlich können winterliche Straßenverhältnisse und zahlreiche Baustellen die Situation verschärfen und zu weiteren Verzögerungen führen.

In München kommt erschwerend hinzu, dass vom 14. bis 16. Februar die jährliche Sicherheitskonferenz stattfindet. Dies führt zu erheblichen Verkehrsbehinderungen in der bayerischen Landeshauptstadt. Im Bereich des Tagungshotels Bayerischer Hof werden zahlreiche Straßen gesperrt. Der öffentliche Nahverkehr ist ebenfalls betroffen: S-Bahnen und Buslinien werden umgeleitet. Zudem sind Demonstrationen angekündigt, die den Verkehrsfluss zusätzlich beeinträchtigen könnten. Autofahrern wird dringend empfohlen, für Fahrten in die Münchner Innenstadt auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Die Verkehrsexperten des ADAC haben eine Liste der am stärksten belasteten Autobahnen für dieses Wochenende erstellt.

Zu den am stärksten belasteten Autobahnen gehören:

  • Großräume Hamburg, Berlin, Köln, Frankfurt und München
  • A1 Hamburg – Bremen
  • A3 Köln – Frankfurt – Nürnberg – Passau
  • A6 Heilbronn – Nürnberg
  • A7 Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte
  • A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
  • A9 München – Nürnberg – Berlin
  • A93 Inntaldreieck – Kufstein
  • A95/B2 München – Garmisch-Partenkirchen
  • A99 Umfahrung München

Auch in den Nachbarländern Österreich und Schweiz ist mit hohem Verkehrsaufkommen auf den Wintersportrouten zu rechnen. In Österreich sind besonders die Brenner- und Tauernautobahn sowie die Fernpass-Route betroffen.

In der Schweiz wird vor allem auf der Gotthard-Route mit Staus gerechnet. Zusätzliche Verzögerungen können in Österreich durch Baustellen auf der Tauern- und Brennerautobahn entstehen. An den deutschen Grenzen finden verstärkte Kontrollen statt, die zu Wartezeiten führen können. Besonders betroffen sind die Grenzübergänge Suben auf der A3 zwischen Linz und Passau, Walserberg auf der A8 zwischen Salzburg und München sowie Kiefersfelden auf der A93 zwischen Kufstein und Rosenheim.

Für alle Autofahrer gilt: Bereits bei stockendem Verkehr muss eine Rettungsgasse gebildet werden. Dabei weicht die linke Spur nach links aus, alle anderen nach rechts. Die Missachtung dieser Vorschrift kann mit einem Bußgeld von bis zu 320 Euro geahndet werden. Angesichts der zu erwartenden Verkehrslage empfiehlt es sich, Reisen sorgfältig zu planen und gegebenenfalls Alternativrouten oder -verkehrsmittel in Betracht zu ziehen.

Aktuelle Verkehrsinformationen können dabei helfen, Staus zu umgehen oder zumindest die Wartezeiten besser einzuschätzen. Für Reisende nach München ist es ratsam, sich über die aktuellen Sperrungen und Umleitungen im Zusammenhang mit der Sicherheitskonferenz zu informieren und nach Möglichkeit auf öffentliche Verkehrsmittel auszuweichen. Trotz der zu erwartenden Verkehrsbehinderungen bleibt zu hoffen, dass Reisende ihr Ziel sicher und ohne allzu große Verzögerungen erreichen. Mit der richtigen Vorbereitung und etwas Geduld lässt sich auch ein staureiches Wochenende meistern.