Bundesverband Elektrokleinstfahrzeuge e.V. gründet sich

16. März 2019 20:01 Autor:
Die Elektrokleinstmobilität ist weltweit vor allem in Großstädten auf dem Vormarasch – Bildnachweis: Interessengemeinschaft Electric Empire / Bundesverband Elektrokleinstfahrzeuge e.V.

 

Ziel ist die Legalisierung aller Elektrokleinstfahrzeuge

Die „Interessengemeinschaft Electric Empire” geht im Bundesverband Elektrokleinstfahrzeuge e.V. auf, um eine moderne und zukunftsfähige Verkehrswende stärker zu fördern. Als kompetenter Ansprechpartner für die Politik soll die Legalisierung aller Elektrokleinstfahrzeuge vorangetrieben und die Nutzer derselben entkriminalisiert werden.

In vielen europäischen Städten werden bereits Elektrokleinstfahrzeuge (EKF) genutzt und erfreuen sich wachsenden Interesses. Daher begrüßen wir es sehr, dass sich die Bundesregierung nun nach langer Entscheidungsfindung dazu entschieden hat, EKFs nun auch in Deutschland zuzulassen. Jedoch ist die EKF-Verordnung der Bundesregierung ein klares Indiz dafür, dass man nur einzelne Fahrzeuge und Insellösungen zulassen will. Dieses wird dem Potential und den jetzt schon am Markt erhältlichen Lösungen bei weitem nicht gerecht.

Mit der deutschlandweit ersten Demonstration zur Legalisierung hat Electric Empire schon Ende 2018 signalisiert, dass es eine wachsende Zahl von Nutzern gibt, die verschiedenste EKFs legal bewegen wollen. Natürlich muss die Einführung dieser Fahrzeuge in den Verkehr gut überlegt und sinnvoll umgesetzt werden, um Probleme mit anderen Verkehrsteilnehmern zu vermeiden. Allerdings kann das nicht durch eine extreme Überregulierung erfolgen, wie sie der Entwurf des BMVI vorsieht. Wären ähnliche Hürden bei der Einführung von Fahrrädern oder Autos angewandt worden, so würden wir heutzutage nur  zu Fuß gehen!

Die EKF-Verordnung für Elektrotretroller und die angekündigte Sonderverordnung für Geräte ohne Lenkstange verhindern mit der Forderung nach einer allgemeinen Betriebserlaubnis und einer zusätzlichen Haftpflicht (auch für Kinder) die einfache Nutzung im Alltag. Andere europäische Länder wie Österreich oder Dänemark sind hier deutlich weiter.

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