CES 2018: Kia präsentiert mit dem Niro EV eine neue Elektroauto-Studie

9. Januar 2018 23:02 Autor:

Der jüngste Kia-Vision zum Thema E-Mobilität ist die Studie Niro EV, die in Las Vegas erstmals vorgestellt wird – Bildnachweis: Kia

 

Kompakter Crossovers als Technologiestudie zur Demonstration von Benuterschnittstellen

Kia präsentiert auf der heute startenden Consumer Electronics Show 2018 (CES) in Las Vegas, kurz CES, seine Vision sowie wegweisende Technologien für die Mobilität der Zukunft. Im Mittelpunkt steht die Weltpremiere der Studie Kia Niro EV. Mit der Elektroversion des kompakten Crossovers stellt die Marke zugleich neueste Benutzerschnittstellen und Infotainmentsysteme vor.

Niro EV: 383 km Reichweite, Gesichtserkennung und Zwei-Zonen-Sound

Der jüngste Kia-Vision zum Thema E-Mobilität ist die Studie Niro EV, die in Las Vegas erstmals vorgestellt wird. Für dynamisches Fahrverhalten sorgt ein Elektroantrieb der nächsten Generation. Der 150 kW starke E-Motor bezieht seine Energie aus einer Lithium-Polymer-Batterie, deren Kapazität von 64 kWh dem Niro EV eine Reichweite von bis zu 383 Kilometern versprechen.

Zu den markanten Elementen am Exterieur des modernen Kompakt-SUV gehört ein interaktives Displayelement mit moderner Lichttechnologie anstelle des traditionellen Kühlergrills. In der Seitenansicht ist das Konzeptfahrzeug mit Crossover-Silhouette, höhergelegter Karosserie und breiten C-Säulen deutlich an das aktuelle Serienmodell angelehnt.

 

Kia Niro EV CES 2018
CES 2018: Kia präsentiert mit dem Niro EV eine neue Elektroauto-Studie - Bildnachweis: Kia
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Im minimalistisch gestalteten Innenraum stehen neue Technologien wie die Benutzerschnittstelle (HMI) im Vordergrund. Über ein ins Lenkrad integriertes Bedienfeld lassen sich das Infotainmentsystem und die Klimaanlage durch Touch-Gesten steuern. Darüber hinaus ermöglicht die Schnittstelle, sich per Gesichts- und Spracherkennung im Fahrzeug „einzuloggen“. Die von Kia und Amazon Web Services (AWS) entwickelte Zugangstechnologie aktiviert nach dem Log-in die für die jeweilige Person gespeicherten Fahrzeugeinstellungen. Ein besonderes Klangerlebnis verspricht das Zwei-Zonen-Soundsystem, dessen acht Lautsprecher in die Kopfstützen integriert sind. Es ermöglicht den Insassen vorn und hinten gleichzeitig unterschiedliche Musik oder Podcasts zu hören. Dieses von Kia selbst entwickelte „Separate Sound Control System“, das störende Klänge aus der anderen Sound-Zone per Noise-Cancelling-Technologie neutralisiert, könnte in künftigen Serienmodellen zum Einsatz kommen.

Das aufgrund seines Elektroantriebs sehr leise Konzeptfahrzeug verfügt über eine weitere akustische Innovation: ein Active Pedestrian Warning System (APWS) mit Lautsprechern an der Fahrzeugfront. Das System erkennt per Kamera Fußgänger und Radfahrer, die vor dem Niro EV die Fahrbahn kreuzen, und macht sie bei Bedarf durch ein Warnsignal auf das Fahrzeug aufmerksam.

Weltweit erste 5G-Fahrzeugvernetzung

In verschiedenen Demonstrations-Cockpits präsentiert Kia auf seinem CES-Stand neben der neuen HMI-Schnittstelle und dem Soundsystem des Niro EV weitere Zukunftstechnologien. Dazu gehört die weltweit erste Fahrzeugvernetzung auf Basis des neuen Mobilfunkstandards 5G mit einer Echtzeitverbindung zwischen Las Vegas und der koreanischen Hauptstadt Seoul. Ein Virtual-Reality-Simulator macht zudem die neuesten Technologien des autonomen Fahrens erlebbar. Und in einem „V2X-Diorama“ wird demonstriert, wie Fahrzeuge nicht nur mit anderen Fahrzeugen, sondern mit der gesamten urbanen Infrastruktur kommunizieren.

 

Der jüngste Kia-Vision zum Thema E-Mobilität ist die Studie Niro EV, die in Las Vegas erstmals vorgestellt wird. Für dynamisches Fahrverhalten sorgt ein Elektroantrieb der nächsten Generation. Der 150 kW starke E-Motor bezieht seine Energie aus einer Lithium-Polymer-Batterie, deren Kapazität von 64 kWh dem Niro EV eine Reichweite von bis zu 383 Kilometern versprechen.

Zu den markanten Elementen am Exterieur des modernen Kompakt-SUV gehört ein interaktives Displayelement mit moderner Lichttechnologie anstelle des traditionellen Kühlergrills. In der Seitenansicht ist das Konzeptfahrzeug mit Crossover-Silhouette, höhergelegter Karosserie und breiten C-Säulen deutlich an das aktuelle Serienmodell angelehnt.

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