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China-SUV mit Porsche-Blick: Der GWM Ora 5 startet als Hybrid und Benziner

Der neue GWM ORA 5 SUV markiert den Anfang der Ora 5-Modellreihe - Bildnachweis: Ora / GWM

Strategischer Kurswechsel im hart umkämpften C-Segment

Der europäische Automobilmarkt im C-Segment für kompakte Crossover-Fahrzeuge gehört zu den dichtesten und volumenstärksten Marktfeldern überhaupt. Wer sich hier gegen etablierte Größen behaupten will, muss exakt die Ausgewogenheit zwischen Raumökonomie, Antriebseffizienz und Preisgestaltung treffen. Der chinesische Automobilkonzern Great Wall Motor wagt mit dem Ora 5 den direkten Vorstoß in diese Fahrzeugklasse. Der chinesische Hersteller setzt bei seinem neuen 4,47 m langen Kompakt-SUV auf eine breit gefächerte Multi-Antriebs-Strategie. Statt wie bisher ausschließlich auf batterieelektrische Konzepte zu vertrauen, rollt der Ora 5 auf dem deutschen Markt zunächst als klassischer Turbobenziner sowie als Vollhybrid zu den Vertragshändlern. Erst für Anfang des Jahres 2027 sind eine rein batterieelektrische Ausführung sowie ein Plug-in-Hybrid angekündigt. Im weiteren Verlauf des Jahres 2027 soll die Ora-Modellreihe zudem um eine Schrägheck-Variante und einen Kombi erweitert werden.

Man darf sich allerdings fragen, inwieweit dieser Strategiewechsel eine direkte Anpassung an die veränderten Marktgegebenheiten in Europa darstellt. Im Sommer 2024 machte die Nachricht über die Schließung der europäischen GWM-Zentrale in München die Runde. Der operative Vertrieb in Deutschland verbleibt jedoch unverändert in den Händen des erfahrenen Importeurs, der O! Automobile GmbH mit Sitz im hessischen Friedberg, die zur Schweizer Emil Frey Gruppe gehört. Der Verkauf der Fahrzeuge erfolgt über das bestehende deutsche Händlernetz mit aktuell rund 120 Standorten, deren Zahl weiter steigen soll. Für das Jahr 2026 rechnet der Geschäftsführer Johannes Brandenburger mit einem Absatz von etwa 2.000 Einheiten in Deutschland. An eine lokale Fertigung in europäischen Werken wird bei Great Wall Motor derzeit nicht gedacht, der Import erfolgt aus den Werken im chinesischen Taizhou sowie aus Thailand.

Der neue GWM ORA 5 SUV markiert den Anfang der Ora 5-Modellreihe – Bildnachweis: Ora / GWM

Europäische Designansätze trifft auf asiatische Formensprache

Die äußere Linienführung des Ora 5 verzichtet weitgehend auf die zurzeit im SUV-Segment verbreiteten scharfen Kanten und setzt stattdessen auf weiche, fließende Rundungen. Dass die Fahrzeugfront gewisse visuelle Reminiszenzen an europäische Sportwagen aufweist und die kreisrunden LED-Hauptscheinwerfer stilistische Anleihen beim VW Beetle nehmen, ist kein Zufall. Für die Formensprache zeichnet der britische Chefdesigner Andrew Dyson verantwortlich, der vor seinem Wechsel zu Great Wall Motor im Jahr 2022 elf Jahre lang bei Volkswagen tätig war.

GWM Ora 5 – Bildnachweis : Ora GWM

Aber die Proportionen der auf der konzerneigenen Guiyuan-Plattform aufgebauten Karosserie wirken trotz dieser optischen Zitate eigenständig. Mit einer Länge von 4,471 Meter, einer Breite von 1,833 Meter ohne Außenspiegel und einer Höhe von 1,641 Meter passt das Crossover exakt in das Rasterschema der kompakten Mittelklasse. Der Radstand fällt mit 2,720 Meter wohlprortioniert aus, was den Passagieren im Fond eine überraschend großzügige Beinfreiheit verschafft. Die Schulterlinie steigt nach hinten dynamisch an, während die Heckleuchten direkt in die Glasfläche der Heckscheibe integriert sind. Der Heckscheibenwischer bleibt unauffällig unter dem Dachspoiler verborgen, was der Heckansicht eine aufgeräumte Gesamterscheinung verleiht.

Der neue GWM ORA 5 SUV markiert den Anfang der Ora 5-Modellreihe – Bildnachweis: Ora / GWM

Die aerodynamische Ausarbeitung der Karosserie sorgt nicht nur für ein ruhiges Erscheinungsbild, sondern unterstützt auch das Akustikniveau im Innenraum. Das Fahrwerk basiert auf einer Einzelradaufhängung an Vorder- und Hinterachse, was dem Fahrzeug eine solide Straßenlage verleiht. Der Wendekreis liegt bei überschaubaren 10,9 Meter, was die Manövrierfähigkeit im städtischen Umfeld erleichtert.

GWM Ora 5 jetzt auch als Vollhybrid – Bildnachweis: GWM

Cockpit-Architektur zwischen Digitalisierung und Bedienungshürden

Im Innenraum dominieren klare Strukturen und eine ruhige Gestaltung. Die Oberflächen der Armaturentafel sind weitgehend mit angenehm unterschäumten Materialien überzogen, während einfacherer Hartplastik primär in untergeordneten Blickbereichen verarbeitet ist. Die Anzeige von Fahrdaten übernimmt ein 10,25 Zoll großes digitales Kombiinstrument hinter dem Lenkrad. Für das gesamte Infotainment sowie die Fahrzeugkonfiguration ist ein freistehender Touchscreen mit einer Bildschirmdiagonale von 14,6 Zoll auf der Mittelkonsole zuständig.

Deshalb fällt sofort auf, dass physische Bedienelemente im Cockpit extrem spärlich gesät sind. Lediglich vier verchromte Schalter oberhalb der Mittelkonsole für Klimaautomatik, Warnblinker, Heckscheibenheizung und Sitzheizung sowie zwei Wippschalter am Lenkrad bieten direkten Zugriff. Sämtliche übrigen Funktionen, einschließlich der Justierung von Außenspiegeln oder Fahrassistenzsystemen, müssen über die Menüstrukturen des Touchscreens angesteuert werden. Als Betriebssystem fungiert die neueste Generation des herstellereigenen Coffee OS 3, das per Over-the-Air-Updates aktualisiert werden kann und eine kabellose Anbindung über Apple CarPlay sowie Android Auto erlaubt.

Das Platzangebot für die Insassen fällt auf allen fünf Sitzplätzen sehr üppig aus. Im Innenraum stehen insgesamt bis zu 33 Staufächer und Ablagen zur Verfügung, darunter eine induktive Ladeschale für Smartphones mit 50 Watt Ladeleistung und integrierter Belüftung sowie eine gekühlte Staubox in der Mittelkonsole mit einem Volumen von 3,2 Liter.

GWM Ora 5 – Bildnachweis

Einschränkungen zeigen sich hingegen beim Gepäckraum. Die Version mit reinem Turbobenziner bietet ein Kofferraumvolumen von 422 Liter, das sich durch Umklappen der Rücksitzlehnen auf maximal 1.120 Liter erweitern lässt. Beim Vollhybrid schrumpft das Ladevolumen bedingt durch die Unterbringung der Leistungselektronik und des Akkus auf 390 bis 1.088 Liter. Ein variabler Ladeboden ermöglicht immerhin eine ebene Ladefläche.

Der 1.5 Turbo-Benziner im technischen Detail

Als Basismotorisierung dient ein konventioneller Vierzylinder-Turbobenziner mit 1,5 Liter Hubraum und der internen Kennung GW4B15. Das Triebwerk mobilisiert eine Leistung von 118 kW, was 160 PS entspricht, und stellt ein maximales Drehmoment von 270 Newtonmeter bereit. Die Kraftübertragung auf die Vorderräder übernimmt ein automatisch schaltendes Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe.

In den Fahrleistungen zeigt sich der unbeladen 1.560 Kilogramm schwere Fünftürer solide aufgestellt. Der Verbrenner sprinted in 9,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 190 km/h. Das Triebwerk läuft im mittleren Drehzahlbereich leise und die Federungsabstimmung ist eindeutig auf Fahrkomfort ausgelegt. Straßenschäden werden wirkungsvoll gefiltert, ohne dass die Karosserie in schnell gefahrenen Kurven übermäßig wankt. Die Lenkung lässt sich über das Fahrzeugmenü in drei Stufen anpassen. Aber die Getriebeabstimmung zeigt im städtischen Stop-and-Go-Verkehr Schwächen. Das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe muckt beim Anfahren gelegentllich, was eine sehr feinfühlige Dosierung des Gaspedals erfordert, um ein ruckartiges Anfahren zu vermeiden. Zudem fällt der Verbrauch nach WLTP-Norm mit 6,9 Liter Benzin auf 100 Kilometer vergleichsweise hoch aus. Der CO2-Ausstoß beträgt 158 Gramm pro Kilometer, was dem Fahrzeug die Emissionsklasse F einbringt. Ein Lichtblick ist die gebremste Anhängelast von 1.200 Kilogramm, die diese Modellversion für den leichten Hängerbetrieb qualifiziert.

Das Vollhybrid-System: Zweigang-DHT und P3-Entkopplung

Die technisch faszinierendere Option stellt der Ora 5 Vollhybrid dar. Dieses Antriebssystem kombiniert einen für den Hybridbetrieb optimierten 1,5-Liter-Turbobenziner mit 110 kW beziehungsweise 150 PS und 240 Newtonmeter Drehmoment mit einer permanentmagneterregten Synchronmaschine von BorgWarner. Der Elektromotor leistet eigenständig 140 kW, was 190 PS entspricht, und liefert 236 Newtonmeter Drehmoment. Das System generiert eine kumulierte Gesamtleistung von 164 kW oder 223 PS sowie ein maximales Systemdrehmoment von 476 Newtonmeter.

Als Energiespeicher dient eine Nickel-Kobalt-Mangan-Batterie mit einem Brutto-Energiegehalt von 1,03 kWh, in einigen technischen Datenblättern auch mit 1,09 kWh beziffert. Die Kraftübertragung erfolgt über das von Great Wall Motor entwickelte Dedicated Hybrid Transmission Getriebe mit zwei mechanischen Fahrstufen. Das System koordiniert den Verbrenner und den Elektromotor über sechs automatische Betriebsmodi. Bei niedrigen Geschwindigkeiten fährt der Wagen rein elektrisch oder im seriellen Modus, bei dem der Verbrennungsmotor lediglich einen Generator zur Stromerzeugung antreibt. Bei höheren Geschwindigkeiten wechselt das Getriebe in den parallelen Direktantrieb.

Eine technische Besonderheit dieses Systems stellt die mechanische Entkopplung des P3-Elektromotors dar. Läuft der Verbrennungsmotor bei Reisegeschwindigkeit auf der Autobahn im Direktantrieb, kann der Elektromotor innerhalb von weniger als 200 Millisekunden mechanisch entkoppelt werden. Das reduziert Schleppverluste und senkt den Autobahnverbrauch um etwa 0,4 bis 0,6 Liter auf 100 Kilometer. Der thermische Gesamtwirkungsgrad des Antriebs wird mit rund 45 Prozent angegeben. Deshalb sinkt der WLTP-Normverbrauch des Vollhybrids auf 5,1 Liter auf 100 Kilometer, was einem CO2-Ausstoß von 117 g/km entspricht und das Fahrzeug in der Emissionsklasse D platziert. Die Gesamtreichweite mit dem 55 Liter fassenden Kraftstofftank liegt laut Hersteller bei bis zu 1.000 Kilometer. Den Null-Hundert-Paradesprint absolviert der 1.660 Kilogramm schwere Hybrid in 7,7 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 185 km/h.

Zweifel bleiben jedoch an der Geräuschabstimmung des Hybridsystems im alltäglichen Stadtverkehr. Um den Ladestand der kleinen Hochvoltbatterie konstant auf einem Arbeitsniveau zu halten, schaltet sich der Verbrennungsmotor auch bei niedrigen Geschwindigkeiten mitunter mit überraschend hoher Drehzahl zu. Dies führt zu einer deutlich wahrnehmbaren Geräuschkulisse, die dem ansonsten leisen Charakter des Fahrzeugs widerspricht. Zudem sinkt die gebremste Anhängelast beim Hybrid-Modell auf überschaubare 750 Kilogramm.

Assistenzsysteme, Sicherheit und Mängel in der Software

Im Bereich der aktiven Sicherheit wird der Ora 5 serienmäßig mit einem umfangreichen Paket von über 20 Assistenzsystemen ausgestattet. Das System ermöglicht teilautomatisiertes Fahren nach Level 2. Dazu gehören ein intelligenter Fahrassistent für Abstand und Spurführung, ein Stauassistent, ein Kurvenassistent mit automatischer Temporeduzierung sowie ein Ausweichassistent bei drohenden Kollisionen mit größeren Fahrzeugen.

Das Rangieren erleichtert eine 360-Grad-Umgebungskamera mit der Funktion des virtuellen gläsernen Fahrzeugbodens. Verdeckte Hindernisse direkt unter oder vor der Karosserie werden dadurch auf dem Touchscreen sichtbar gemacht. Zudem sind Totwinkelwarner, Spurwechselassistent, Ausstiegswarner, Querverkehrswarner vorne und hinten mit Notbremsfunktion sowie ein autonomer Notbremsassistent mit Fußgänger- und Fahrradfahrererkennung an Bord. Aber im Praxiseinsatz zeigt die Bedienung dieser Systeme deutliche Schattenseiten. Sämtliche Warnfunktionen wie Tempowarner, Spurhalteassistent oder Ablenkungsüberwachung sind über verschiedene Untermenüs auf dem zentralen Touchscreen verteilt. Eine schnelle Deaktivierung störender Signaltöne während der Fahrt ist ohne erhebliche Blicktrennungsverlagerung vom Verkehrsgeschehen kaum möglich. Deshalb offenbart auch die Infotainment-Software stellenweise Entwicklungsbedarf. Bei ersten Testfahrten zeigte das werkseigene Navigationssystem wiederholt erhebliche Orientierungsfehler. Die Standortanzeige hinkte der tatsächlichen Fahrzeugposition auf dem Bildschirm um mehrere hundert Meter hinterher, was zu ständigen, fehlerhaften Routenneuberechnungen und verwirrenden Fahranweisungen führte. Hier muss der Importeur dringend mit Software-Updates nachbessern.

Ausstattungsstrukturen, Aktionsrabatt und Garantieleistungen

Great Wall Motor bietet den Ora 5 in Deutschland in zwei klar strukturierten Ausstattungslinien an, die Premium und Luxury heißen. Der reguläre Unverbindliche Verkaufspreis für den 1.5 Turbo-Benziner in der Ausführung Premium beträgt 26.990 Euro, während die Linie Luxury mit 29.490 Euro zu Buche schlägt. Für den Vollhybrid liegen die Listenpreise bei 28.990 Euro für die Linie Premium und 31.490 Euro für die Variante Luxury.

Zum Marktstart legt der Importeur jedoch ein zeitlich befristetes Vertriebsangebot auf, das einen Preisnachlass von 2.000 Euro auf alle Modellversionen vorsieht. Durch diesen Nachlass sinkt der Einstiegspreis für den Ora 5 Turbobenziner Premium effektiv auf 24.990 Euro, während der Verbrenner als Luxury für 27.490 Euro angeboten wird. Der Vollhybrid startet mit Berücksichtigung des Rabatts bei 26.990 Euro in der Version Premium und kostet als Luxury 29.490 Euro.

Die Ausstattung Premium bringt bereits serienmäßig 18-Zoll-Leichtmetallräder, LED-Scheinwerfer, eine Silberne Dachreling, eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik, einen sechsfach elektrisch verstellbaren Fahrersitz, Sitzheizung vorne, das Navigationssystem sowie die vollständige Palette an Fahrassistenzsystemen mit. Die Version Luxury ergänzt dieses Paket um Sitzbezüge aus synthetischem Leder, eine Ambiente-Beleuchtung mit 64 Farben, eine Privacy-Verglasung im Fond, elektrisch anklapp- und beheizbare Außenspiegel, eine elektrische Heckklappe, Memory-Funktion für den Fahrersitz, einen vierfach elektrisch verstellbaren Beifahrersitz, Sitzbelüftung vorne, Lenkradheizung, kabelloses Smartphone-Laden und ein Soundsystem mit neun Lautsprechern. Als einzige Wunschausstattung steht ein elektrisches Panorama-Glasdach für 900 Euro im Programm. Für eine Metallic-Lackierung werden 750 Euro fällig, lediglich die Farbe Dover White ist ohne Aufpreis.

Bei den Garantiebestimmungen zeigt sich der chinesische Konzern selbstbewusst. Für das Gesamtfahrzeug gilt eine Werksgarantie von sieben Jahren bis zu einer Laufleistung von 150.000 Kilometer. Für die Hochvoltbatterie der Hybrid-Variante wird die Garantie auf acht Jahre oder 160.000 Kilometer erweitert, wobei der Hersteller eine Restkapazität von mindestens 80 Prozent garantiert. Eine Mobilitätsgarantie für fünf Jahre rundet das Kundenschutzpaket ab.

Ausblick: Modelloffensive bis 2027 und Marktchancen

Der GWM Ora 5 positioniert sich als wohlüberlegtes Angebot in einem hart umkämpften Marktumfeld. Das Fahrzeug punktet mit einem gefälligen Design, einer extrem umfangreichen Serienausstattung, moderner Hybridtechnik und einer aggressiven Preisgestaltung, die unter Berücksichtigung des Startrabatts selbst Mitbewerber wie den Dacia Duster unter Druck setzt. Dass der Vertrieb über die etablierte Struktur der Emil Frey Gruppe mit 120 Standorten läuft, schafft zusätzliches Vertrauen bei deutschen Autokäufern. Dennoch stehen dem Markterfolg einige konzeptionelle Schwächen entgegen. Das Ruckeln des Doppelkupplungsgetriebes beim Anfahren, der mäßige Verbrauch des reinen Turbobenziners, das eingeschränkte Kofferraumvolumen des Hybrids sowie die umständliche Touchscreen-Bedienung zeigen, dass asiatische Hersteller im Feinschliff für europäische Ansprüche noch Lernkurven durchlaufen müssen.

Deshalb wird die Modellreihe ihr volles Potenzial voraussichtlich erst in den kommenden Jahren entfalten. Anfang 2027 folgt die rein batterieelektrische Ausführung des Ora 5, die mit einem 150 kW beziehungsweise 204 PS starken Elektromotor an der Vorderachse und einer 58,3 kWh fassenden Lithium-Eisenphosphat-Batterie von SVOLT ausgestattet ist. Diese soll eine Reichweite von bis zu 435 Kilometer nach WLTP-Norm bieten und mit bis zu 120 kW Gleichstrom in etwa 30 Minuten von 10 auf 80 Prozent geladen werden können. Zusammen mit dem ebenfalls geplanten PHEV sowie den angekündigten Schrägheck- und Kombiversionen strebt Great Wall Motor eine nachhaltige Etablierung auf dem deutschen Automobilmarkt an.