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Dacia Sandero und Sandero Stepway mit neuen Motoren und aktuellem Infotainment

Dacia Sandero Fünftürer - Bildnachweis: Dacia

  

 

Markantes Design, hohes aktives und passives Sicherheitsniveau, mehr Ausstattung, : Der neue Dacia Sandero erreicht in der dritten Modellgeneration ein neues Niveau. Wie bislang geht der Kleinwagen-Bestseller auch als Sandero Stepway an den Start. Die künftige Stepway-Version wird dabei deutlich eigenständiger als bisher. Sandero und Sandero Stepway überzeugen mit modernem Auftritt und einer neuen, eigenständigen Lichtsignatur. Weitere Highlights sind LED-Scheinwerfer und moderne Fahrerassistenzsysteme wie Notbremsassistent und Toter-Winkel-Warner. Die Motorenauswahl zum Marktstart besteht aus zwei Benzinaggregaten und einem auf den Betrieb mit LPG-Flüssiggas hin optimierten Triebwerk.

 

Dacia Sandero, Dacia Sandero Stepway – MJ 2021 – Bildnachweis: Dacia

 

 

Das Design des neuen Sandero und Sandero Stepway betont den robusten Charakter des kompakten Fünftürers. Kennzeichen sind die im Vergleich zur vorhergehenden Modellgeneration stärker geneigte Windschutzscheibe und das sanft geschwungene, um einen Zentimeter abgesenkte und in einem dezenten Spoiler auslaufende Dach. Die Antenne am Heck betont zusätzlich die aerodynamisch günstige Kontur. Dank der breiteren Spur und der bündig mit den Radhäusern abschließenden Räder im 15- und 16-Zoll-Format wirkt die neue Modelgeneration niedriger und gestreckter als der Vorgänger.

Crossover-Variante Sandero Stepway

Die Crossover-Variante Sandero Stepway, mit 1,3 Millionen verkauften Fahrzeugen und einem Anteil von 65 Prozent am gesamten Sandero Absatz für Dacia ein echtes Erfolgskapitel, hebt sich künftig stärker vom Schwestermodell ab. Wichtigste Unterscheidungsmerkmale neben der um 4,1 Zentimeter auf 17,4 Zentimeter erhöhten Bodenfreiheit sind die markant konturierte Motorhaube, die eigenständige Frontschürze mit großflächigen schwarzen Kunststoffeinsätzen rings um die Nebelscheinwerfer. Hinzu kommt der Unterfahrschutz vorne und hinten. Weitere Kennzeichen des Sandero Stepway sind schwarze Radlaufschutzleisten und Seitenschweller, das „Stepway”-Logo unterhalb des Kühlergrills und die Dachreling, je nach Ausstattung auch in modularer Ausführung, die sich mit Hilfe eines Schlüssels und wenigen Handgriffen in ein Dachträgersystem mit 80 Kilogramm Traglast verwandeln lässt. Hinzu kommen die serienmäßigen 16-Zoll-Flexwheels im Look von Leichtmetallrädern.

 

Neue Fahrerassistenzsysteme

Weiteres Novum in puncto aktive Sicherheit ist der zwischen 7 und 170 km/h aktive radarbasierte Notbremsassistent. Besteht die Gefahr eines Aufpralls mit dem vorausfahrenden Fahrzeug, warnt der Notbremsassistent akustisch und mit einem optischen Signal. Bremst der Fahrer nicht ausreichend stark, erhöht das System den Bremsdruck und löst eine Notbremsung aus.

Erstmals für Sandero und Sandero Stepway erhältlich ist der Toter-Winkel-Warner. Das ultraschallbasierte System weist den Fahrer bei Fahrgeschwindigkeiten zwischen 30 und 140 km/h durch eine LED-Leuchte im linken oder rechten Außenspiegel auf Fahrzeuge hin, die sich im kritischen Bereich für einen Spurwechsel befinden.

Auch bei der passiven Sicherheit sind der neue Sandero und Sandero Stepway bestens aufgestellt: Sie sind die ersten Dacia Modelle, die auf der modularen CMF-Plattform der Allianz Renault-Nissan-Mitsubishi aufbauen. Diese bietet im Bereich des Motorraums und der Fahrgastzelle dank neuer Längsträger und eines neuen Motorträgers eine noch höhere strukturelle Festigkeit. Zusätzlich verringern Aufprallsensoren in den vorderen Türen und ein Beschleunigungsmesser die Zeit bis zum Auslösen der Seitenairbags und Windowbags um entscheidende Sekundenbruchteile. Weiterer Vorteil der modernen Plattfom ist das geringere Gewicht, das zusammen mit den hocheffizienten Motoren den Kraftstoffverbrauch senkt.

Mehr Platz im Innenraum

Im Innenraum von Sandero und Sandero Stepway steht bei nahezu unveränderten Außenabmessungen noch mehr Platz zur Verfügung als in den Vorgängermodellen. So steigt die Kniefreiheit im Fond um 4,2 Zentimeter und erreicht das Niveau der kompakten Mittelklasse. Das Kofferraumvolumen beträgt familientaugliche 328 Liter. Ebenfalls praktisch: Im Innenraum stehen bis zu 21 Liter an zusätzlichem Stauraum zur Verfügung.

Drei Multimedialösungen stehen zur Wahl

Drei Multimedialösungen sind für den neuen Sandero/Sandero Stepway verfügbar. Die Basis bilden das neue Media Control System mit 3,5-Zoll-TFT-Display und zwei Lautsprechern sowie die gleichnamige App, die das Smartphone mit dem Autoradio verbindet. Auf der Bedienoberfläche des Smartphones erscheinen daraufhin die Icons für Zusatzfunktionen. Diese ermöglichen, das Telefon mit einem ähnlichen Bedienkomfort wie ein integriertes Multimediasystem mit Navigationsfunktion zu nutzen. Das Smartphone wird mittig am Armaturenbrett waagerecht in der Smartphone-Halterung angebracht, so dass es sich im Blickfeld des Fahrers befindet. Mit dem Multifunktionslenkrad kann der Fahrer das System bedienen, ohne den Blick von der Straße zu wenden.

Das neue Media Display System verfügt über vier Lautsprecher und ein zur besseren Sicht leicht dem Fahrer zugewandtes und oben angeordnetes 8-Zoll (20,32-Zentimeter)-Display. Das intuitiv bedienbare Gerät erlaubt die Smartphone-Integration über Apple CarPlay und Android Auto.

Das integrierte Multimedia-Navigationssystem mit 8-Zoll-Touchscreen-Monitor und sechs Lautsprechern bietet maximalen Bedienkomfort und ermöglicht eine kabellose Smartphone-Integration per Apple CarPlay und Android Auto.

Zwei Benzinmotoren und ein Flüssiggastriebwerk

Die Kunden haben beim neuen Sandero und Sandero Stepway zum Marktstart die Wahl zwischen drei bzw. zwei sparsamen und effizienten 1,0-Liter-Dreizylindern, die nach der neuen Abgasnorm Euro 6d homologiert sind. Basistriebwerk exklusiv für den Sandero ist der mit dem 5-Gang-Schaltgetriebe gekoppelte Saugmotor SCe 65. Als zweite Benzinmotorisierung ist der TCe 90 verfügbar. Mit der Variante TCe 100 ECO-G bietet Dacia für Sandero und Sandero Stepway auch eine auf den Betrieb mit Autogas (LPG) hin optimierte Motorisierung an. Ihr CO2-Ausstoß liegt rund elf Prozent unter dem einer vergleichbaren Benzinmotorisierung. Das bivalente Triebwerk überträgt seine Kraft ebenfalls über das neue 6-Gang-Schaltgetriebe an die Vorderräder.

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