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Der neue Toyota bZ4X 2025 geht an den Start: Alle Fakten zum aufgefrischten Elektro-SUV

Vorverkauf des überarbeiteten Toyota bZ4X zu Preisen ab 42.990 Euro gestartet - Bildnachweis: Toyota

  

Facelift-Start für das Elektro-SUV mit mehr Reichweite und Technik-Upgrade

Mit dem Start des Vorverkaufs des überarbeiteten Toyota bZ4X verspricht sich Toyota neuen Schwung für seine elektrische Mittelklasse-SUVs. Nach durchwachsener Marktpremiere 2022 positioniert sich das japanische Modell mit einem umfassenden Technik-Upgrade und neuen Ausstattungsvarianten. Die angekündigte Überarbeitung zielt darauf ab, vor allem bei den bislang eher kritischen Punkten wie Reichweite, Ladegeschwindigkeit, Anhängelast sowie Komfortausstattung deutliche Fortschritte zu erzielen – und das zu Preisen ab 42.990 Euro.

Zwei Batterieoptionen mit 58 oder 73 kWh Kapazität

Wer künftig elektrisch unterwegs sein will, kann beim neuen Toyota bZ4X zwischen zwei Batteriegrößen wählen. Die kleinere Version mit 58 kWh erlaubt eine Reichweite von bis zu 444 Kilometern nach WLTP und bleibt dem Modell mit Frontantrieb vorbehalten. Für längere Strecken bietet sich die neue 73-kWh-Batterie an, die in Kombination mit Frontantrieb mit bis zu 568 Kilometern Reichweite nochmals einen Sprung nach vorn macht. Die Allradvariante bleibt ebenfalls der großen Batterie vorbehalten und bringt es auf stattliche 343 PS, was dem Modell eine WLTP-Reichweite von 471 Kilometern ermöglicht. Für Nutzer mit besonderem Zugbedarf wurde die maximale Anhängelast in der Allradversion auf 1,5 Tonnen verdoppelt – ein Bereich, in dem viele Wettbewerber weiterhin Schwächen zeigen.

Allrad-Variante mit 343 PS Systemleistung

Technisch fallen vor allem die optimierten Ladeeigenschaften auf. Neben einem auf 11 kW erstarkten Onboard-Lader für das AC-Laden steht für die höchste Ausstattung erstmals ein 22-kW-Lader zur Verfügung. An Schnellladestationen tankt der bZ4X laut Hersteller mit bis zu 150 kW nach, sodass sich Ladepausen deutlich verkürzen. Damit schließt Toyota zu vielen europäischen und asiatischen Konkurrenten auf und trägt einer zögerlichen Kundenresonanz der letzten Jahre Rechnung.

Nicht nur unter der Haube, auch äußerlich wurde das Fahrzeug dezent überarbeitet. Die neu gestaltete Frontpartie, schmalere LED-Scheinwerfer und der etwas aggressiver wirkende Kühlergrill heben den bZ4X optisch auf ein zeitgemäßes Niveau. Seitlich setzen hochglanzschwarze Radläufe Akzente und verweisen auf den spürbar verbesserten Qualitätsanspruch im Segment. Das Interieur setzt mit einem serienmäßigen, 14 Zoll großen Infotainment-Bildschirm, verbesserter Bedienlogik und hochwertigen Materialien einen weiteren Schwerpunkt. Die Bedienfreundlichkeit wurde im Zuge des Facelifts ebenso optimiert wie die Geräuschdämmung, was den Alltagskomfort des Fahrzeugs spürbar steigert. Moderne Over-the-Air-Updates halten das System künftig auf aktuellem Stand, ohne dass Werkstattaufenthalte nötig sind.

Der neue Toyota bZ4X wird in Deutschland in drei Ausstattungslinien angeboten, die sich sowohl im Komfort als auch bei der Technik deutlich unterscheiden. Die Basisvariante Comfort eröffnet das Angebot und ist ausschließlich mit der kleineren Batterie und Frontantrieb verfügbar. Sie kostet ab 42.990 Euro und enthält bereits ein breites Spektrum an Sicherheits- und Komfortfeatures. Dazu zählen ein umfassendes Assistenzpaket einschließlich adaptiver Geschwindigkeitsregelung, Spurhalteassistent, Notbrems- und Kreuzungsassistent, Verkehrszeichenerkennung und LED-Scheinwerfer. Darüber hinaus profitieren Insassen von Zweizonen-Klimaautomatik, Sitzheizung, elektrisch einstellbarem Fahrersitz mit Lordosenstütze, Privacy Glas, Rückfahrkamera sowie einer umfangreichen Smartphone-Integration. Leasingangebote für die Einstiegsversion starten bei 319 Euro monatlich zuzüglich 990 Euro Anzahlung. Eine 0-Prozent-Finanzierung steht für alle bZ4X-Varianten zur Verfügung.

Das zu erwartende Kernmodell, Teamplayer, kostet ab 47.990 Euro beziehungsweise 369 Euro monatlich im Leasing. Diese Ausstattungslinie ist wahlweise mit großem Akku in der Frontantriebsversion oder als kraftvolle Allradvariante für mindestens 50.990 Euro zu haben. Ergänzt wird die Teamplayer-Ausstattung durch Features wie eine 360-Grad-Kamera, Diebstahlschutz und erweiterte Lichtfunktionen.

Das Topmodell Lounge richtet sich an anspruchsvolle Kundengruppen und startet bei 52.990 Euro. Das Allrad-Topmodell kostet ab 55.990 Euro. Hier legt Toyota noch einmal bei der Ausstattung nach, zum Beispiel mit größeren Felgen, Ledernachbildung, Sitzheizung und -kühlung vorn, beheizbarer Frontscheibe, digitalem Innenspiegel, automatischem Spurwechsel-Assistenten sowie dem erstmals verfügbaren 22-kW-Lader. Exklusive Farben und Zweifarblackierungen stehen ebenfalls zur Wahl.

Dem Bedürfnis vieler Kunden nach maximaler Planbarkeit begegnet Toyota mit einem optionalen Rundum-Sorglos-Paket unter „Wartung+“. Für 39,90 Euro monatlich werden Wartung, Inspektion, Flüssigkeitswechsel und – wenn während der Vertragslaufzeit fällig – auch Hauptuntersuchung abgedeckt. Bei Abschluss eines Leasingvertrags inklusive „Wartung+“ ist eine Wallbox mit 11 kW Ladeleistung bereits enthalten und kann über die My-Toyota-App digital gesteuert werden.

Ein zentrales Argument für Elektroautos ist die Langzeitzuverlässigkeit. Hier wirbt Toyota mit einer auf zehn Jahre verlängerten Batteriegarantie, sofern regelmäßige Wartungen durchgeführt werden. Nach Herstellerangaben soll die Batterie nach zehn Jahren noch mindestens 70 Prozent ihrer Kapazität aufweisen. In puncto Reichweite bescheinigen sowohl Fahrtests der Vorversion als auch die neuen technischen Daten ein solides Niveau, das inzwischen den Markterwartungen entspricht. In Testreihen zeigte sich, dass die Ladegeschwindigkeit zwar mit den besten Wettbewerbern nicht ganz mithalten kann, jedoch deutlich verbessert wurde. Die Alltagstauglichkeit des bZ4X wird durch den Zugewinn an Reichweite, besseres Lademanagement und spürbar gestiegene Anhängelast erhöht.

Im Segment der elektrischen Mittelklasse-SUVs tritt der Toyota bZ4X damit in einem zunehmend dichter werdenden Wettbewerbsumfeld an. Während baugleiche Modelle wie der Subaru Solterra oder Konkurrenten von Hyundai, Kia und VW mit ähnlichen Leistungswerten um Kunden werben, sticht der bZ4X vor allem durch das für Toyota typische, konservativ-ausgewogene Gesamtkonzept hervor. Die Kernkompetenzen des Herstellers hinsichtlich Zuverlässigkeit und Werterhalt, die bewährte praktische Handhabung sowie der Ausbau der Garantieleistungen verschaffen dem Modell vor allem für kostenbewusste und pragmatische Kunden weiterhin einen wichtigen Pluspunkt.

Ob der technische und optische Feinschliff reicht, den bZ4X weiter nach vorne im Zulassungsranking zu bringen, bleibt abzuwarten. Die Marktdaten der letzten Jahre zeigen, dass beim Thema Elektromobilität auch emotionale und innovative Aspekte stärker gefragt sind – ein Bereich, in dem Toyota bislang eher zurückhaltend agierte. Mit dem erneuerten bZ4X demonstriert das Unternehmen aber, dass es die Anforderungen des europäischen Marktes verstanden hat und offen für technologische wie konzeptuelle Weiterentwicklung ist. Die Kombination aus modernisierter Technik, praxisorientierter Ausstattung und attraktiven Leasingmodellen adressiert damit direkt die aktuellen Bedürfnisse vieler Interessenten, die einen einfacheren Umstieg in die Elektromobilität wünschen.