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Elektro-Revolution? Die Weltpremiere des NanoFlowcell Quantino

Nanoflowcell AG aus Liechtenstein hatte bereits die letzten Tage mit einem Messe-Exponat für die Autoshow in Genf für Furore gesorgt. Das Ende 2013 gegründete Forschungsunternehmen zeigt den weiterentwickelten Prototypen (Quant F) eines elektrischen Sportwagens. Ein rassiger Sportwagen mit Flügeltüren und Kohlefaser-Leichtbau, der ebenfalls mit einer Flusszelle an Bord sehr viel mehr Energie erzeugt, als sie E-Autos bisher zur Verfügung standen.

Die Weltpremiere des NanoFlowcell Quantino findet am 3. März 2015 auf dem Autosalon Genf 2015 statt

Nanoflowcell AG aus Liechtenstein hatte bereits die letzten Tage mit einem Messe-Exponat für die Autoshow in Genf für Furore gesorgt. Das Ende 2013 gegründete Forschungsunternehmen zeigt den weiterentwickelten Prototypen (Quant F) eines elektrischen Sportwagens. Ein rassiger Sportwagen mit Flügeltüren und Kohlefaser-Leichtbau, der ebenfalls mit einer Flusszelle an Bord sehr viel mehr Energie erzeugt, als sie E-Autos bisher zur Verfügung standen.
Mit dem Quantino präsentiert Nanoflowcell ein zweites Elektroauto mit Flusszellen-Technik auf dem Autosalon Genf 2015 Premiere. Auf dem Papier lesen sich die Daten wie eine anstehende Revolution und würde die Welt der elektrischen Kleinwagen schlichtweg revolutionieren.


Gamechanger? Ist das die Revolution beim Elektroantrieb?

Nanoflowcell AG aus Liechtenstein hatte bereits die letzten Tage mit einem Messe-Exponat für die Autoshow in Genf für Furore gesorgt. Das Ende 2013 gegründete Forschungsunternehmen zeigt den weiterentwickelten Prototypen (Quant F) eines elektrischen Sportwagens. Ein rassiger Sportwagen mit Flügeltüren und Kohlefaser-Leichtbau, der ebenfalls mit einer Flusszelle an Bord sehr viel mehr Energie erzeugt, als sie E-Autos bisher zur Verfügung standen.

NanoFlowcell Quantino - Genf 2015
Das 48-Volt-Niederspannungs-Bordnetz des 3,91 Meter langen, kompakten E-Autos wird aus dem sogenannten Redox-Flow-Akku gespeist. Der engieträger ist hier ein flüssiges Medium (ionischer Flüssigkeit), dass im ganzen Fahrzeug verteilt - zum Beispiel Hohlräumen - untergebracht werden kann. Die vier Elektromotoren des Quantino leisten je 25 kW (34 PS). Die etwa 136 PS Gesamtsystemleistung sollen den Quantino zu beachtlichen Fahrleistungen verhelfen. Mit den mitgeführten 175 Liter ionischer Flüssigkeit soll das kompakte E-Auto mit vier Sitzplätzen über 200km/h schnell sein und eine Reichweite von mehr als 1.000 Kilometern verfügen. Der Ent- und Betankvorgang bei Flusszellen-Batterien wäre ähnlich schnell wie bei konventionellen Fahrzeugen.
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Experten sind skeptisch

Nun stellt der Kleinserienhersteller der jüngsten Evolutionssteuffe seines Quant F einen elektrischen Kleinwagen zur Seite. Mit dem Quantino präsentiert Nanoflowcell ein zweites Elektroauto mit Flusszellen-Technik auf dem Autosalon Genf 2015 Premiere. Auf dem Papier lesen sich die Daten wie eine anstehende Revolution und würde die Welt der elektrischen Kleinwagen schlichtweg revolutionieren. Noch ist das fahrzeuig nur eine Studie. Nanoflowcell proklamiert für den schnittigen Elektroklienwagen mit Flusszellenantrieb eine atermberaubende Reichweite von mehr als 1.000 Kilometer. Die Spitzengeschwindigkeit soll jenseits 200 km/h liegen und die Preise deutlich unter denen der Wettbewerber wie die des BMW i3 oder Testla S. Noch ist der Quantino aber ein nicht fahrbereites Showcar. Der Nachweis steht also noch aus. Laut Hersteller soll der Quantino ein günstiges „Elektrofahrzeug für Jedermann“ werden. Der Chef-Ingenieur der nanoFlowcell AG, Nunzio La Vecchia, verspricht den Marktstart des revolutionären Elektroautos noch für dieses Jahr.

48-Volt-Bordnetz

Elektrofahrzge haben noch ein Handycap. Dies sind primär die Batterien als energiespeicher. Sie sind in Relation zur Energiedichte, zu teuer, zu groß und zu schwer – um den Wettbewerb mit fossilen Energieträgern zu bestehen. Die Reichweite genügt vielen Praxisanforderungen nicht. Ein weiterer Nachteil ist die rel. lange Ladezeit im Vergleich zu konventionellen Tankvorgängen.

Genau hier setzt der Redox-Flow-Akku an. Das 48-Volt-Niederspannungs-Bordnetz des 3,91 Meter langen, kompakten E-Autos wird aus dem sogenannten Redox-Flow-Akku gespeist. Der engieträger ist hier ein flüssiges Medium (ionischer Flüssigkeit), dass im ganzen Fahrzeug verteilt – zum Beispiel Hohlräumen – untergebracht werden kann. Die vier Elektromotoren des Quantino leisten je 25 kW (34 PS). Die etwa 136 PS Gesamtsystemleistung sollen den Quantino zu beachtlichen Fahrleistungen verhelfen. Mit den mitgeführten 175 Liter ionischer Flüssigkeit soll das kompakte E-Auto mit vier Sitzplätzen über 200km/h schnell sein und eine Reichweite von mehr als 1.000 Kilometern verfügen. Der Ent- und Betankvorgang bei Flusszellen-Batterien wäre ähnlich schnell wie bei konventionellen Fahrzeugen.

Sollten sich die technischen Werte und der Preis bewahrheiten – hier ist noch viel Skepsis angebracht – dann stünde uns tatsächlich eine Elektro-Revolution ins Haus. Das in Lichtenstein beheimate Unternehmen Nanoflowcell mit Standorten auch in deutschland versteht sich weniger als Automobilhersteller, sondern als entwicklungs- und Forschungslabor. Ziel sei es Fertigungslizenzen an namhafte Automarken zu vergeben. Hier gibt es bereits die ersten Kontakte.

Nanoflowcell Quantino - Genf 2015

Nanoflowcell AG aus Liechtenstein hatte bereits die letzten Tage mit einem Messe-Exponat für die Autoshow in Genf für Furore gesorgt.  Das Ende 2013 gegründete Forschungsunternehmen zeigt den weiterentwickelten Prototypen (Quant F) eines elektrischen Sportwagens. Ein rassiger Sportwagen mit Flügeltüren und Kohlefaser-Leichtbau, der ebenfalls mit einer Flusszelle an Bord sehr viel mehr Energie erzeugt, als sie E-Autos bisher zur Verfügung standen.

Nano-Flowcell Quantino - Dauertest 14h

Das Niedervolt-Elektrofahrzeug Quantino von Nano-Flowcell hat seinen ersten Dauertest unter Realbedingungen bestanden. Mit der Nonstop-Fahrt wollte die Nano-Flowcell AG vor allem die Alltagstauglichkeit demonstrieren.

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