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Aktuell absolvieren zwei Entwicklungsträger des rein batterie-elektrischen Rallyewagens Ausdauertests im Test Center Dudenhofen

Die gleiche Batterie wie das Serienauto

Das umfangreiche Entwicklungsprogramm des Opel Corsa-e Rally für den ADAC Opel e-Rally Cup läuft auf Hochtouren. Mittlerweile absolvieren zwei Entwicklungsträger des rein batterie-elektrischen Rallyewagens Ausdauertests im Test Center Dudenhofen. Erst im zweiten Schritt wird sich das Ingenieursteam von Opel Motorsport der Schnelligkeit des 136 PS leistenden Stromers widmen. Sobald die Entwicklung des Corsa-e Rally abgeschlossen ist, wird ein so genanntes Referenzauto aufgebaut, das wiederum als Vorlage für die Kundenfahrzeuge dient. Für die erste Super Season 2020/2021 ist geplant, rund 20 Corsa-e Rally aufzubauen, von denen bis zu 15 im Sommer an Kundenteams gehen – rechtzeitig vor dem ersten Testevent im Juli.

Der Corsa-e Rally verfügt über die gleiche Batterie wie das Serienauto. Die Speicherkapazität beträgt 50 kWh für eine Reichweite von 337 Kilometern nach WLTP im normalen Straßenverkehr. Um die Reichweite des Rallye-Flitzers im Rennbetrieb maximal auszureizen, sind drei Betriebsarten möglich: Im Modus „WP“ (Wertungsprüfung) liegen die volle Leistung und das maximale Drehmoment an. Im Modus „WP Regen“ kommt eine angepasste Drehmomentkurve für rutschigen Untergrund zur Anwendung – denn Elektroautos sind Kraftprotze mit hohem maximalem Drehmoment bereits aus dem Stand. Den energiesparenden Modus „Eco“ werden die Teams dann für die Verbindungsetappen vom oder zum Serviceplatz und zwischen den Wertungsprüfungen wählen.

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