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Erstausrüstung: Leichtreifen für den VW ID.3 kommen von Bridgestone

Der neue Volkswagen ID.3 rolt in der Erstausrüstung auf Reifen von Bridgestone - Bildnachweis: Volkswagen

 

Turanza-Eco-Reifen mit Enliten-Technologie

 

Bridgestone bringt gemeinsam mit Volkswagen eine neue Leichtbau-Reifentechnologie im neuen vollelektrischen ID 3 auf die Straße. Ein bis zu 30 Prozent verringerter Rollwiderstand und zwei Kilogramm weniger Rohstoffe bei der Produktion der Reifen sind das Ergebnis der Entwicklungsarbeit. Erstmals kommt damit die Enliten-Technologie in speziell für den ID 3 entwickelten Turanza-Eco-Reifen zum Einsatz.

Der ID.3 ist das erste vollelektrische Fahrzeug von Volkswagen auf dem Markt und soll Autofahrern die tagtäglichen Vorteile der E-Mobilität nahebringen. Während der Entwicklung des ID.3 hat Volkswagen einen besonderen Fokus auf einen Reifen gelegt, der sowohl auf nasser als auch auf trockener Fahrbahn ein hohes Leistungsniveau, gutes Bremsverhalten, eine lange Lebensdauer und insbesondere einen sehr geringen Rollwiderstand bietet. Denn der Rollwiderstand kann einen enormen Einfluss auf den Kraftstoffverbrauch und in diesem Fall die Batteriereichweite ausüben.

Bridgestone hat auf dieses Anforderungsprofil mit einem speziell entwickelten, für den ID.3 maßgeschneiderten Turanza Reifen mit integrierter Enliten Technologie reagiert. Die neue innovative Leichtbau-Reifentechnologie bietet dabei erhebliche Vorteile für die Umwelt – ideal für ein Fahrzeug, das im Sinne der Nachhaltigkeit entwickelt wurde.

In den frühen Konzeptionsphasen setzte Bridgestone seine hochmoderne virtuelle Reifenentwicklung ein, um die optimalen Dimensionen für den ID.3 digital zu identifizieren. Damit wurde nicht nur die Entwicklung signifikant beschleunigt, sondern auch nachhaltige Ziele verfolgt, denn die virtuelle Planung kann in vielen Entwicklungs- und Testphasen die physische Produktion und Testfahrten ersetzen.

Der Turanza Eco mit Enliten Technologie ist für den VW ID.3 in den Dimensionen 18“ bis 20“ erhältlich. Die Ausführungen in 19“ und 20“ sind mit der B-Seal Technologie von Bridgestone ausgestattet – einer automatischen Dichtungstechnologie, die im Schadensfall ein Plus an Mobilität bietet.

 

Bis zu 30 Prozent geringerer Rollwiderstand

 

Reifen mit Enliten Technologie weisen einen um bis zu 30 Prozent geringeren Rollwiderstand auf, als serienmäßige Premium-Sommerreifen. Dadurch können der Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen bei Verbrennungsmotoren gesenkt und die Lebensdauer der Batterie in einem Elektrofahrzeug erheblich verlängert werden – für eine maximale Reichweite des Fahrzeugs. Darüber hinaus ermöglichen die Reifen eine weitere Kraftstoff- und Batterieersparnis, da sie gegenüber gleichwertigen Standard-Premium-Sommerreifen um bis zu 20 Prozent leichter sind. Für die Herstellung jedes Reifens werden dadurch bis zu 2 kg weniger Rohstoffe benötigt – ein weiterer ökologischer Vorteil sowohl aus Sicht der Ressourcenaufwendung als auch in Bezug auf die Lebensdauer.

Die Synergie zwischen den einzigartigen Materialien im Herstellungsprozess sowie ein neues Mischverfahren haben das Verschleißverhalten der Enliten Technologie reduziert, ohne dabei Kompromisse bei der Haftung einzugehen. In Kombination mit einem Hohlraum und vollständigem 3D-Profildesign wird die Performance bei Nässe sowie der Verschleiß optimiert. Darüber hinaus verbessert die Enliten Technologie das Handling, erhöht den Fahrspaß und erfüllt somit das von Volkswagen gewünschte Anforderungsprofil.

In der Entwicklung orientiert sich der Premium-Reifenhersteller dabei eng an dem Lastenheft des Fahrzeugherstellers. „Darin sind häufig über 50 verschiedene Parameter aufgeführt, die unsere Techniker und Ingenieure entsprechend technisch umsetzen und möglichst ideal kombinieren müssen. Aufgrund der hohen Kompetenz und des traditionellen Hightech-Ansatzes unseres Unternehmens befinden wir uns hier in einer sehr guten Position. Dies wird uns auch hinsichtlich der zukünftig immer komplexeren Aufgabenstellungen durch neue Fahrzeugkonzepte zugutekommen“, so Rambow weiter.

Der Prozess, bis ein OE-Reifen am Auto vom Band läuft, ist natürlich immer ein wenig unterschiedlich und hängt vom Komplexitätsgrad der Aufgabenstellung ab. Im Schnitt spricht man von rund drei Monaten Sourcing, zwei Jahren Entwicklung sowie sechs Monaten Industrialisierung. Das bedeutet in der Regel zwei bis drei Jahre Entwicklungszeit, bis dann das neue Modell auf exakt maßgeschneiderten Reifen, die ein Höchstmaß an Sicherheit und Leistung bieten, auf die Straße kommt.

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