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Fahrbericht VW Multivan eHybrid 4Motion Langversion Modelljahr 2026

Im Test der VW Multivan eHybrid 4Motion Langversion Modelljahr 2026 - Bildnachweis: MOTORMOBILES

Marktsegment und technische Einordnung der Langversion des VW Multivan

Großraumlimousinen stehen im heutigen Automobilmarkt vor der anspruchsvollen Aufgabe, die klassische Funktionalität eines Raumtransporters mit dem Fahrkomfort, der Vernetzung und den Effizienzanforderungen moderner Oberklasse-Pkw zu vereinen. Mit dem Modellwechsel verabschiedete sich Volkswagen von der traditionellen Nutzfahrzeugplattform und pflanzte den Multivan auf den Modularen Querbaukasten, kurz MQB. Diese technische Transformation markiert eine fundamentale Neuausrichtung. Der Multivan ist kein umgebauter Handwerkerbus mehr, sondern ein konsequent auf Pkw-Eigenschaften getrimmter Personentransporter.

Im Test der VW Multivan eHybrid 4Motion Langversion Modelljahr 2026 – Bildnachweis: MOTORMOBILES

Besonders deutlich wird dieser Anspruch bei der hier getesteten Langversion des eHybrid 4Motion für das Modelljahr 2026. Mit einer Gesamtlänge von 5,17 m übertrifft die Langversion das Basismodell mit seinen 4,97 m um exakt 20 Zentimeter. Der Radstand bleibt mit 3.124 Millimetern bei beiden Varianten identisch, was bedeutet, daß der Längenzuwachs ausschließlich dem hinteren Überhang zugutekommt. Diese karosseriebauliche Entscheidung garantiert dieselbe Wendigkeit im Stadtverkehr wie beim Kurzmodell, schafft jedoch im Innenraum exakt jenes Gepäckraumvolumen, das bei voller Bestuhlung mit bis zu sieben Personen bisher vermisst wurde.

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Im Zuge der strategischen Allianzen der Automobilindustrie ergibt sich bei der Produktion eine markante Trennung, die im Markt häufig zu Verwechslungen führt. Während der reine Transporter sowie die Caravelle für das gewerbliche Segment in Kooperation mit Ford entwickelt wurden und im türkischen Ford-Werk Kocaeli auf einer gemeinsam genutzten Plattform vom Band laufen, ist der Multivan T7 ein reines Eigenprodukt von Volkswagen. Er wird im Stammwerk Hannover-Stöcken gefertigt und teilt sich die Fertigungslinien mit dem vollzeit-elektrischen ID Buzz. Diese klare Trennung verdeutlicht die Positionierung: Der Multivan bedient das Premium-Segment für anspruchsvolle Privatkunden, Hotel-Shuttles und gehobene Fuhrparks, während die Ford-Kooperation die preissensiblen, nutzwertorientierten Transportmärkte abdeckt.

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Wirtschaftliche Lage und Marktentwicklung bei Volkswagen Nutzfahrzeuge

Die wirtschaftliche Situation der Sparte Volkswagen Nutzfahrzeuge präsentiert sich zu Beginn des Modelljahres 2026 in einem komplexen und herausfordernden Umfeld. Der Standort Hannover-Stöcken, seit Generationen das industrielle Herzstück der Bulli-Produktion, steht vor tiefgreifenden Restrukturierungen. Die Transformation hin zur Elektromobilität verläuft marktweit langsamer als von der Konzernführung ursprünglich kalkuliert. Während beim Verkaufsstart der ID Buzz Familie noch optimistisch von Jahreskapazitäten von bis zu 130.000 Fahrzeugen ausgegangen wurde, liegt die tatsächliche Marktnachfrage derzeit nur bei etwa der Hälfte dieser Stückzahlen.

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Diese Lücke in der Kapazitätsauslastung setzt das Werk Hannover massiv unter Druck. Die Kombination aus hohen Energie- und Personalkosten am Standort Deutschland sowie sinkenden Margen im internationalen Wettbewerb führte zu Debatten über die Zukunft einzelner Fertigungsstätten. Im Raum stehende Spekulationen über Werkschließungen im Konzernverbund machen auch vor Stöcken nicht Halt, wenngleich bestehende Betriebsvereinbarungen ein sozialverträgliches Abschmelzen der Belegschaft vorsehen. Bis zum Jahr 2029 soll die Beschäftigtenzahl im Werk von ehemals rund 13.000 auf etwa 10.000 Personen reduziert werden, wobei betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen bleiben.

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Gleichzeitig verändert sich die weltweite Vertriebsausrichtung der Marke spürbar. Durch die Abgabe der reinen Transporter-Fertigung an Ford und das damit verbundene Rebranding im Nutzfahrzeugsektor fokussiert sich Volkswagen Nutzfahrzeuge in Deutschland und Europa verstärkt auf margenstarke Freizeit- und Business-Fahrzeuge. Der Multivan und der daraus abgeleitete California übernehmen dabei die Rolle der Imageträger. Für den Ausblick auf das Jahr 2026 setzt der Konzern verstärkt auf effiziente PHEV wie den eHybrid 4Motion. Diese Modelle dienen als entscheidende Brückentechnologie, um strenge Flottenemissionsgrenzwerte der Europäischen Union einzuhalten, ohne die Kundschaft auf der Langstrecke durch Einschränkungen bei Ladeinfrastruktur oder Reichweite zu verunsichern.

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Architektur im Vergleich: Modularer Querbaukasten versus Vollelektrische Plattformen 

Der Einsatz der MQB-Architektur für ein Fahrzeug der Fünf-Meter-Klasse bietet im direkten Vergleich zu rein elektrischen dedizierten Fahrzeugplattformen sowohl bauliche Vorteile als auch konstruktive Kompromisse. Die MQB-Basis ermöglicht Volkswagen eine außerordentliche Flexibilität im Antriebsmix. Auf demselben Montageband können reine Verbrenner mit Diesel- oder Benzinmotor sowie hochentwickelte Plug-in-Hybride gefertigt werden. Dies senkt die Produktionsrisiken bei Nachfrageschwankungen erheblich. Zudem erlaubt die Pkw-Architektur eine Fahrwerksgeometrie, die in puncto Kurvenstabilität, Lenkpräzision und Abrollkomfort das Niveau traditioneller Transporter weit hinter sich lässt.

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Dem gegenüber stehen die konstruktiven Limitierungen einer Mischplattform im Vergleich zu einer rein elektrischen Baukasten-Architektur wie dem MEB des ID Buzz oder den Plattformen chinesischer Herausforderer. Ein auf Verbrennungsmotoren ausgelegter Unterboden erfordert Bauraum für den Frontmotor, das Getriebe und die Abgasanlage. Den Ingenieuren ist es beim Multivan eHybrid zwar gelungen, die 19,7 kWh große Netto-Batterie sowie den 45 Liter fassenden Kraftstofftank so flach im Unterboden zu integrieren, daß der Innenraumboden völlig eben bleibt, doch das Verhältnis von Außenabmessungen zu nutzbarem Innenraumvolumen ist bei reinen Elektro-Plattformen bauartbedingt noch günstiger.

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In diesem Kontext verdient die Marktentwicklung chinesischer Hersteller auf dem deutschen und europäischen Markt besondere Aufmerksamkeit. Marken wie Maxus, ein Tochterunternehmen des SAIC-Konzerns, drängen mit Modellen wie dem MIFA 9 aggressiv in das Segment der großen Großraumlimousinen. Der Maxus MIFA 9 basiert auf einer dedizierten Elektro-Architektur, nutzt eine gewaltige Lithium-Ionen-Batterie mit 90 kWh Kapazität und bietet luxuriöse Einzelsitze im Fond zu einem Einstiegspreis von rund 69.000 Euro. Maxus konnte in Deutschland vor allem im Segment der gewerblichen Shuttles und Mietwagenflotten spürbare Marktanteile gewinnen.

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Bei der vergleichenden Qualitäts- und Fahranalyse zeigt sich jedoch eine differenzierte Ausprägung. Während der chinesische Mitbewerber beim reinen Raumangebot in der zweiten Sitzreihe und bei der schieren Batteriekapazität beeindruckt, offenbart er Schwächen in der Abstimmung des Fahrwerks, der Torsionssteifigkeit der Karosserie bei schneller Autobahnfahrt sowie in der Detailverarbeitung. Der VW Multivan überzeugt hier mit einer deutlich höheren Karosseriefestigkeit, einer ausgereifteren Ergonomie, einer deutlich besseren Geräuschdämmung bei hohen Geschwindigkeiten sowie einem engmaschigen Servicenetz. Zudem bietet der eHybrid 4Motion mit seiner Kombination aus E-Antrieb und TSI-Motor eine Flexibilität auf der Langstrecke, die rein elektrische Großvans in dieser Gewichtsklasse bei schnellen Reisegeschwindigkeiten derzeit noch nicht vollumfänglich bieten können.

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Exterieur-Design und karosseriespezifische Proportionen

Das Außendesign der siebten Multivan-Generation interpretiert die historische Formensprache der Bulli-Ahnenreihe in einer modernen, aerodynamisch optimierten Ausprägung. Die Frontpartie wird dominiert von einer tief gezogenen Motorhaube, einer prägnanten LED-Lichtleiste zwischen den Scheinwerfern sowie einer Wabenstruktur im unteren Stoßfängerbereich. Die optional erhältlichen IQ.Light-Matrix-LED-Scheinwerfer verleihen dem Fahrzeug nicht nur eine charakteristische Nachtoptik, sondern sorgen durch dynamische Fernlichtregulierung für eine erstklassige Ausleuchtung der Fahrbahn.

In der Seitenansicht wird die Streckung der Langversion deutlich sichtbar. Die Gesamtlänge von 5,17 Metern verteilt sich harmonisch über die Silhouette. Da der Radstand von 3,12 Metern unverändert blieb, wirkt der verlängerte hintere Überhang keineswegs deplatziert, sondern verleiht der Seitenlinie eine klassische, gestreckte Eleganz. Die Fahrzeughöhe von 1,91 Metern ist ein entscheidendes Kriterium im Alltagsbetrieb. Volkswagen hat die Höhe bewusst so gewählt, daß der Multivan problemlos in sämtliche standardisierten Tiefgaragen, Parkhäuser und Waschanlagen einfahren kann, was einen klaren Vorteil gegenüber vielen klassischen Nutzfahrzeug-Ablösern oder höher aufgebauten SUV darstellt.

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Die Karosseriebreite von 1,94 Metern ohne Außenspiegel beziehungsweise 2,25 Metern inklusive Außenspiegel sorgt für eine satte Straßenlage. Die Aerodynamik wurde im Vergleich zum T6.1 grundlegend überarbeitet, was sich in einem Luftwiderstandsbeiwert von cW 0,30 niederschlägt. Dies ist für ein Fahrzeug dieser Stirnflächengröße ein hervorragender Wert, der maßgeblich zur Reduzierung der Windgeräusche und des Energieverbrauchs bei Autobahntempo beiträgt. Am Heck setzt eine breit gezogene, serienmäßig verglaste Heckklappe den Schlusspunkt, flankiert von schlanken, horizontal ausgerichteten LED-Rückleuchten.

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Materialauswahl, Haptik, Qualität, Verarbeitung und Torsionssteifigkeit

Der Umstieg auf die Pkw-Plattform MQB bringt bei der Karosseriestruktur messbare Vorteile. Die Torsionssteifigkeit der Karosserie konnte im Vergleich zum Vorgängermodell T6.1 um über 50 Prozent gesteigert werden. Diese hohe Steifigkeit macht sich im Fahrbetrieb sofort bemerkbar. Selbst auf schlechten Wegstrecken, Kopfsteinpflaster oder bei einseitiger Überfahrung von Bordsteinkanten sind keinerlei Verwindungsgeräusche, Knistern oder Knarzen im Innenraum wahrnehmbar. Die Türen schließen mit einem satten, Pkw-typischen Geräusch, und die Spaltmaße an der gesamten Karosserie präsentieren sich präzise und gleichmäßig.

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Im Innenraum hinterlässt die Materialauswahl einen funktional durchdachten Eindruck. Die Armaturentafel ist im oberen Bereich aus hartem, jedoch strukturiertem und optisch ansprechendem Kunststoff gefertigt. Auf geschäumte Softtouch-Oberflächen im oberen Armaturenbereich hat Volkswagen verzichtet, was im Hinblick auf die Preisklasse von teils deutlich über 70.000 Euro kritisch anzumerken ist. Im direkten Haptik-Vergleich mit einer Mercedes-Benz V-Klasse wirkt der Multivan an einigen Stellen etwas sachlicher.

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Wo Hände und Arme regelmäßig aufliegen, überzeugt die Haptik hingegen vollauf. Das serienmäßige Lederlenkrad liegt gut in der Hand, die Armauflagen in den Türverkleidungen sind angenehm gepolstert, und die Dekoreinlagen in Holz- oder Metalloptik setzen hochwertige Akzente. Die Tasten und Schalter im Lenkradbereich bieten eine klare Rückmeldung. Die akustische Dämmung befindet sich auf einem herausragenden Niveau. Die Verbundglas-Windschutzscheibe und die optionale Dämmverglasung im Fahrgastraum halten Umgebungs- und Abrollgeräusche effektiv vom Innenraum fern, was besonders im rein elektrischen Fahrmodus zu einem außerordentlich leisen Gleiten führt.

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Interieur: Raumökonomie, Platzverhältnisse und Sitzkonzept auf Schienen

Die wahre Kernkompetenz der Multivan Langversion liegt in der Innenraumarchitektur und der meisterhaften Raumökonomie. Das Fahrerhaus empfängt das Fahrpersonal mit einer leicht erhöhten, erhabenen Sitzposition auf rund 885 Millimetern Höhe. Dies garantiert eine hervorragende Übersicht über den Straßenverkehr. Die Ergonomie des Arbeitsplatzes ist durchdacht. Das Cockpit orientiert sich leicht gen Fahrersitz, und durch den Entfall eines mechanischen Wählhebels, da die Gangwahl des DSG über einen kompakten Kippschalter in der Armaturentafel erfolgt, entsteht eine vollkommen freie Durchstiegsmöglichkeit zwischen den Vordersitzen in den Fond.

Das Sitzsystem im Fond repräsentiert den größten Innovationssprung gegenüber früheren Generationen. Volkswagen hat die schwere dreisitzige Rückbank der alten Bulli-Tage komplett gestrichen. Stattdessen kommen im Fahrgastraum ausschließlich Einzelsitze zum Einsatz. Diese Sitze wiegen je nach Ausstattung zwischen 23 und 29 Kilogramm und sind damit rund 25 Prozent leichter als frühere Einzelsitze. Sie lassen sich mit wenigen Handgriffen entriegeln, verschieben oder vollständig ausbauen.

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Ermöglicht wird diese Flexibilität durch ein durchgehendes Schienensystem im Fahrzeugboden, das von der zweiten Sitzreihe bis ganz nach hinten verläuft und serienmäßig mit Stromschienen ausgerüstet ist. Dadurch können die äußeren Sitze im Fond optional mit einer Sitzheizung ausgestattet werden, ohne daß störende Kabel verlegt werden müssen. Die Sitze lassen sich zudem vis-a-vis anordnen, sodaß sich der Fond in eine mobile Konferenz- oder Familienecke verwandelt.

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Ein zentrales Element der Innenraumergonomie ist der optionale Multifunktionstisch. Dieser lässt sich über das mittlere Schienensystem stufenlos von ganz hinten bis zwischen die Vordersitze schieben. Auf Knopfdruck fährt der Tisch elektrisch auf, bietet zwei ausklappbare Tischflächen, mehrere Getränkehalter sowie praktische Ablagefächer.

Der Längenzuwachs der Langversion entfaltet im Alltag seine volle Wirkung beim Kofferraumvolumen. Während bei der Kurzversion hinter der dritten Sitzreihe lediglich bescheidene 469 Liter Gepäckraum verbleiben, stellt die Langversion bei voller Bestuhlung stattliche 763 Liter zur Verfügung. Das reicht mühelos für das große Reisegepäck einer siebenköpfigen Reisegruppe oder mehrere Golfbags. Baut man die dritte Sitzreihe aus, wächst das Ladevolumen auf 1.844 Liter fensterhoch an. Werden sämtliche Fondsitze demontiert, verwandelt sich die Langversion des Multivan in einen riesigen Frachtraum mit bis zu 4.053 Litern Fassungsvermögen und einer ebenen Ladefläche von über 2,40 Metern Länge.

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Infotainment MIB4, UX-Bedienergonomie, App-Anbindung und Harman Kardon Audioanlage

Im Modelljahr 2026 profitiert der Multivan von der neuesten Generation des Modularen Infotainment-Baukastens MIB4. Damit korrigiert Volkswagen entscheidende Kritikpunkte früherer Software-Varianten. Das zentrale Infotainment-Display misst in der Diagonale 12,9 Zoll und überzeugt mit einer gestochen scharfen Auflösung, brillanten Farben und einer signifikant gesteigerten Rechenleistung. Das System fährt ohne Verzögerung hoch und reagiert unverzüglich auf Touch-Eingaben.

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Ein wesentlicher Fortschritt betrifft die UX-Bedienergonomie. Die oft kritisierte Touchbar unterhalb des Bildschirms für die Temperatur- und Lautstärkeregelung ist im aktuellen Modelljahr endlich beleuchtet. Die Menüstruktur des MIB4 wurde grundlegend überarbeitet. Eine dauerhaft eingeblendete obere Zugriffsleiste ermöglicht das direkte Ansteuern wichtiger Hauptmenüs sowie des Fahrzeug-Setups, während die untere Leiste den schnellen Zugriff auf die Klimaeinstellungen gewährleistet. Das digitale Kombiinstrument Digital Cockpit Pro mit 10,25 Zoll Bilddiagonale lässt sich über das Multifunktionslenkrad individuell konfigurieren und stellt Navigationskarten, Fahrdaten oder den Energiefluss des Hybridantriebs glasklar dar.

Im Test der VW Multivan eHybrid 4Motion Langversion Modelljahr 2026 – Bildnachweis: Laura Fleischhacker / MOTORMOBILES

Die Smartphone-Integration gelingt via Apple CarPlay und Android Auto vollkommen kabellos. Eine induktive Ladestation in der Mittelkonsole hält das Smartphone auf geladenem Niveau. Verteilt über den gesamten Innenraum stehen bis zu acht USB-C-Anschlüsse mit hoher Ladeleistung bereit, sodaß auch Laptops oder Tablets der Passagiere problemlos mit Strom versorgt werden können.

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Ein weiteres Highlight ist die Sprachsteuerung IDA. Sie versteht natürliche Sprachbefehle wie beispielsweise die Aussage, daß die Hände kalt seien, woraufhin das System automatisch die Lenkradheizung aktiviert. Durch die Integration von KI-gestützter Software über ChatGPT beantwortet IDA mittlerweile auch komplexe Wissensfragen während der Fahrt. Die Fahrzeug-Anbindung über die VW Connect App erlaubt das Abfragen des Ladezustands, das Programmieren von Ladezeiten sowie die Aktivierung der Standklimatisierung via Smartphone, was einen unverzichtbaren Komfortgewinn im Sommer wie im Winter darstellt.

Für ein akustisches Klangerlebnis der Extraklasse sorgt das optionale Premium-Soundsystem von Harman Kardon. Das speziell auf den großflächigen Innenraum des Multivan eingemessene System nutzt einen 16-Kanal-Ethernet-Verstärker mit einer Gesamtleistung von satten 840 Watt. Insgesamt 14 High-End-Lautsprecher, einschließlich eines präzise arbeitenden Subwoofers im Heckbereich, verteilen sich im Fahrgastraum. Die Klangabstimmung überzeugt durch glasklare Höhen, detaillierte Mitten und einen druckvollen, tiefen Bassbereich, der selbst bei hohen Lautstärken frei von Verzerrungen bleibt. Das System macht den Multivan auf Langstrecken zu einem rollenden Konzertsaal.

PHEV-Antrieb, Systemleistung, Batteriechemie und Ladeinfrastruktur

Das Herzstück des aktuellen Testwagens bildet das hochmoderne Plug-in-Hybrid-Antriebssystem eHybrid 4Motion. Im Gegensatz zum früheren eHybrid-System mit Frontantrieb setzt Volkswagen nun auf ein Drei-Motoren-Konzept mit elektrischem Allradantrieb. Unter der vorderen Haube arbeitet ein sehr effizienter 1,5-Liter-Vierzylinder-Turbobenziner der Baureihe TSI evo2 mit 130 kW beziehungsweise 177 PS sowie einem Drehmoment von 250 Nm. Dieser Verbrenner wird an der Vorderachse von einer im 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe DSG integrierten Permanentmagnet-Synchronmaschine mit 85 kW und 116 PS unterstützt.

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An der Hinterachse kommt eine zweite, völlig eigenständige Elektromaschine mit einer Leistung von 100 kW beziehungsweise 136 PS zum Einsatz. Durch das Zusammenspiel aller drei Aggregate stellt das System eine Gesamtsystemleistung von 180 kW beziehungsweise 245 PS sowie ein maximales Systemdrehmoment von 350 Nm zur Verfügung. Da die Hinterachse rein elektrisch angetrieben wird, entfällt eine mechanische Kardanwelle zum Heck. Dies spart Gewicht und Platz im Unterboden. Selbst bei entladener Batterie funktioniert der Allradantrieb zuverlässig, denn in diesem Fall arbeitet der TSI-Benzinmotor an der Vorderachse als Generator und erzeugt den elektrischen Strom für den Heckmotor.

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Als Energiespeicher dient eine Lithium-Ionen-Hochvoltbatterie in NCM-Zellchemie (Lithium-Nickel-Mangan-Cobalt). Die Netto-Kapazität des Akkus stieg im Vergleich zum Vorgänger deutlich auf 19,7 kWh. Diese Zellchemie zeichnet sich durch eine hohe Energiedichte und thermische Stabilität aus. Die Positionierung der 96 Zellmodule tief im Fahrzeugboden senkt den Schwerpunkt des Multivan spürbar ab, was der Fahrdynamik zugutekommt.

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In den Testmessungen erweist sich die elektrische Reichweite als herausragender Praxisfaktor. Unter WLTP-Bedingungen gibt Volkswagen die rein elektrische Reichweite mit bis zu 93 bis 95 Kilometern an. Im Alltags-Testbetrieb bei gemischter Streckenführung aus Stadtverkehr, Landstraße und leichtem Autobahnanteil realisiert der Multivan mühelos rein elektrische Distanzen von 85 bis sogar knapp über 100 Kilometern. Damit lassen sich die alltäglichen Pendlerstrecken des Großteils der Nutzerschaft vollständig emissionsfrei abwickeln.

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Bei der Ladeinfrastruktur hat Volkswagen entscheidend nachgebessert. Während frühere PHEV-Generationen auf langsame AC-Einphasenladung beschränkt waren, verfügt der eHybrid 4Motion über einen dreiphasigen On-Board-Lader mit 11 kW AC-Ladeleistung. An einer handelsüblichen dreiphasigen AC-Wallbox oder öffentlichen Ladesäule ist der leere Akku in etwa zwei Stunden und 30 Minuten wieder vollständig auf 100 Prozent geladen.

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Erstmals verbaut Volkswagen im Onboardlader zudem eine DC-Schnellladefunktion über einen CCS-Anschluss auf der Beifahrerseite. An Gleichstrom-Schnellladesäulen nimmt der Multivan Energie mit einer Spitzenleistung von bis zu 50 kW auf. Im DIN-Schnitt werden stabile 40 kW erreicht, wodurch der Akku in nur 26 Minuten von 10 auf 80 Prozent Kapazität nachgeladen werden kann. Diese Schnellladefähigkeit macht den Plug-in-Hybrid auch auf Zwischenstopps langer Urlaubsreisen extrem effizient nutzbar.

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Der Kraftstoffverbrauch hängt bauartbedingt stark vom Nutzungsprofil und der Ladedisziplin ab. Startet man mit voll geladener Batterie auf die Langstrecke, ermittelt der Test auf den ersten 100 Kilometern einen Mischverbrauch von lediglich 4,9 Litern Superbenzin plus 9,7 kWh Strom. Fährt man den Multivan im rein hybridischen Modus mit vollkommen entladenem Akku rein auf der Autobahn bei Richtgeschwindigkeit 130 km/h, pendelt sich der Benzinverbrauch zwischen 7,6 und 8,2 Litern pro 100 Kilometer ein, was angesichts der Fahrzeuggröße, der Stirnfläche und eines Leergewichts von über 2,4 Tonnen ein absolut akzeptabler Wert ist. In Kombination mit dem 45 Liter fassenden Kraftstofftank ergibt sich eine Gesamtreichweite von rund 640 bis 700 Kilometern ohne Lade- oder Tankstopp.

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Fahreigenschaften, Fahrwerksabstimmung, BEV-Gefühl und Offroad-Performance

Auf der Straße überrascht der Multivan eHybrid 4Motion ab dem ersten Meter mit einer Fahrkultur, die meilenweit von klassischen Nutzfahrzeugen entfernt ist. Das Zusammenspiel der drei Motoren verläuft extrem harmonisch und unaufgeregt. Beim Anfahren schiebt der Bus lautlos und verzögerungsfrei über die elektrischen Maschinen an. Bis zu einer Geschwindigkeit von 130 km/h kann der Multivan rein elektrisch betrieben werden, ehe sich bei höherem Leistungsbedarf oder leerem Akku der TSI-Benziner unmerklich und ohne Ruckeln zuschaltet.

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Die Beschleunigung von null auf 100 km/h absolviert der Allradler in zügigen 8,9 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 200 km/h. Unter Volllast klingt der 1.5-Liter-Vierzylinder naturgemäß etwas angestrengt, doch im normalen Reisetempo bei Geschwindigkeiten zwischen 120 und 150 km/h bleibt der Verbrennungsmotor akustisch dezent im Hintergrund.

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Das Fahrwerk nutzt an der Vorderachse McPherson-Federbeine und an der Hinterachse eine aufwendige Raumlenkerachse. Das optional erhältliche adaptive Fahrwerk DCC erlaubt die Wahl zwischen verschiedenen Dämpferabstimmungen von Comfort bis Sport. Im Comfort-Modus bügelt der Multivan lange Bodenwellen souverän glatt und vermittelt ein erhabenes, gleitendes Fahrgefühl. Kurze Schläge oder harte Querfugen reicht die Abstimmung bei unbeladenem Fahrzeug gelegentlich etwas trocken an die Insassen weiter.

Die Lenkung arbeitet präzise, elektromechanisch unterstützt und vermittelt für ein Fahrzeug dieser Größenordnung ein überraschend direktes Rückmeldegefühl. Dank des tiefen Schwerpunkts durch das Batteriepaket im Unterboden durcheilt der Multivan Kurvenkombinationen mit minimaler Seitenneigung.

Ein deutliches Sicherheits- und Traktionsplus bietet der eHybrid 4Motion auf schwierigem Untergrund. Ob nasses Laub, verschneite Passstraßen oder matschige Campingplatz-Zufahrten, die elektronisch gesteuerte Verteilung des Drehmoments zwischen den Achsen erfolgt in Millisekunden. Das System erkennt Schlupf an der Vorderachse augenblicklich und leitet über den Heckmotor sofort Drehmoment an die Hinterräder. Echte Offroad-Ausflüge in schweres Gelände setzen dem Multivan durch den langen Radstand und die begrenzte Bodenfreiheit von 152 Millimetern zwar natürliche Grenzen, doch für schlechte Wege, nasse Wiesen und den Winterbetrieb bietet das Allradsystem perfekte Traktion und ein hohes Sicherheitsgefühl.

Die Anhängelast an der elektrisch betätigten AHK beträgt gebremst bis zu 1.600 Kilogramm bei einer zulässigen Stützlast von 80 Kilogramm. Damit eignet sich der Multivan eHybrid 4Motion hervorragend als Zugfahrzeug für mittelgroße Wohnwagen, Bootstrailer oder Pferdetransportanhänger.

Parameter / Technische Eigenschaft
Modellbezeichnung:VW Multivan 1.5 eHybrid OPF 4Motion Langversion (Edition)
Baureihe:T7 Multivan (Typ ST)
Ausstattungslinie:Edition
Karosserievariante:Langer Überhang (Langversion)
Antriebsart:Plug-in-Hybrid Allradantrieb (eHybrid 4Motion)
Systemleistung (Gesamt):180 kW / 245 PS
Systemdrehmoment (Gesamt):350 Nm
Verbrennungsmotor Typ:1.5 TSI OPF (4-Zylinder Otto-Turbomotor)
Hubraum Verbrennungsmotor:1.498 ccm
Leistung Verbrennungsmotor:130 kW / 177 PS (bei 5.500 U/min)
Max. Drehmoment Verbrennungsmotor:250 Nm (bei 1.500 – 4.000 U/min)
Elektromotor Vorderachse:Permanentmagnet-Synchronmaschine (PSM)
Leistung Elektromotor vorn:85 kW / 116 PS
Elektromotor Hinterachse:Permanentmagnet-Synchronmaschine (PSM)
Leistung Elektromotor hinten:100 kW / 136 PS
Getriebeart:6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG)
Höchstgeschwindigkeit:200 km/h
Höchstgeschwindigkeit (elektrisch):130 km/h
Beschleunigung (0 - 100 km/h):8,9 Sekunden
Batterie-Typ:Lithium-Nickel-Mangan-Cobalt (NMC)
Batteriekapazität (netto / nutzbar):19,7 kWh
Batteriekapazität (brutto)25,7 kWh
Elektrische Reichweite (WLTP kombiniert):90 – 94 km
Ladeleistung AC (Wechselstrom):max. 11,0 kW (3-phasig)
Ladezeit AC (0 – 100 % bei 11 kW Wallbox):ca. 150 Minuten (2,5 Std.)
Ladeleistung DC (Schnellladen):max. 40,0 – 50,0 kW (CCS)
Ladezeit DC (10 – 80 % Schnellladung):ca. 26 Minuten
Energieverbrauch elektrisch (WLTP):15,8 – 15,9 kWh / 100 km
Kraftstoffverbrauch gewichtet (WLTP):0,8 – 2,8 l / 100 km
Verbrauch bei entladener Batterie:7,6 – 7,7 l / 100 km
CO2-Emissionen gewichtet (WLTP):18 – 64 g / km
CO2-Klasse (gewichtet kombiniert):B
Abgasnorm:Euro 6e (WLTP)
Kraftstofftank-Volumen:45 Liter
Fahrzeuglänge:5.173 mm
Fahrzeugbreite (ohne Außenspiegel):1.941 mm
Fahrzeugbreite (mit Außenspiegeln):2.252 mm
Fahrzeughöhe:1.907 mm
Radstand:3.124 mm
Bodenfreiheit (maximal):152 mm
Wendekreis:12,1 m
Leergewicht (inkl. Fahrer 75 kg):ca. 2.240 kg
Zulässiges Gesamtgewicht:2.950 kg
Zuladung maximal:ca. 710 kg
Kofferraumvolumen (hinter 3. Sitzreihe):763 Liter
Kofferraumvolumen max. (Sitze ausgebaut):4.005 Liter
Anhängelast gebremst (12 % Steigung):2.000 kg
Anhängelast ungebremst:750 kg
Stützlast / Dachlast:100 kg / 100 kg
Sitzplätze (Serie / Option):7 Sitzplätze (Einzelsitzsystem)
Herstellergarantie (Fahrzeug):5 Jahre (bis max. 150.000 km)
Herstellergarantie (Batterie):8 Jahre (bis max. 160.000 km)
Grundpreis (brutto):76.095,00 Euro

Preise, Ausstattungsaufstellung und Perspektive für Fuhrpark und Flottenmanager

Die hochmoderne Technik, das variable Raumkonzept und die verfeinerte Pkw-Plattform schlagen sich naturgemäß in einer selbstbewussten Preisgestaltung nieder. Der Einstieg in die Welt des Multivan beginnt mit den reinen Verbrennungsmotoren (2.0 TDI mit 150 PS ab etwa 55.026 bis 57.465 Euro). Wer jedoch die hochentwickelte eHybrid 4Motion Technologie in Kombination mit der Langversion wählen möchte, muss tief in das Budget greifen.

Die Ausstattungslinie Trend bildet die Basis für den eHybrid 4Motion und startet als Kurzversion bei 67.836 Euro, während die getestete Langversion mit langem Überhang bei knapp 69.901 Euro beginnt. Die meistgefragte Ausstattungsvariante Life liegt in der Kurzversion bei 71.097 Euro und in der Langversion bei einem Grundpreis von 73.161 Euro. Für die sportlich-elegante Edition-Variante unseres Testwagen werden in der Kurzversion 74.030 Euro und in der Langversion mindestens 76.095 Euro fällig. Das Topmodell Style schlägt in der Kurzversion mit 79.575 Euro und in der Langversion mit stattlichen 81.640 Euro Grundpreis zu Buche.

Für Camping-Enthusiasten bilden die abgeleiteten California-Varianten mit eHybrid 4Motion Antrieb das obere Ende der Preisskala. Die Spanne reicht vom California Beach ab 78.243 Euro über den Coast ab 93.611 Euro bis hin zum luxuriösen Ocean Generation, der mit 103.054 Euro die 100.000-Euro-Sachallmauer deutlich überschreitet.

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Wer die Aufpreisliste konsultiert, treibt den Fahrzeugpreis schnell weiter nach oben. Das Premium-Soundsystem von Harman Kardon, das adaptiv geregelte DCC-Fahrwerk, die Matrix-LED-Scheinwerfer, die Panoramaglas-Fläche sowie die umfassenden Assistenzpakete mit Travel Assist summieren sich mühelos auf zusätzliche 10.000 bis 15.000 Euro.

Aus der Perspektive von Fuhrpark- und Flottenmanagern stellt sich die Kalkulation des Multivan eHybrid 4Motion trotz der hohen Anschaffungskosten äußerst attraktiv dar. In Deutschland qualifiziert sich der Multivan eHybrid aufgrund seiner elektrischen Mindestreichweite von über 80 Kilometern für die halboffizielle Dienstwagenbesteuerung von lediglich 0,5 Prozent des Bruttolistenpreises. In Österreich profitieren gewerbliche Nutzer von einem reduzierten Sachbezugssatz von 1,5 Prozent.

Für Unternehmen, die Shuttle-Dienste, Außendienstteams oder Führungskräfte mit hohem Platzbedarf ausstatten, bietet der Stecker-Bulli zudem erhebliche Betriebskostenvorteile. Werden die Fahrzeuge im urbanen Nahverkehr konsequent an der betriebseigenen Ladeinfrastruktur geladen, sinken die Energiekosten pro Kilometer im Vergleich zu rein Diesel-getriebenen Flottenfahrzeugen drastisch. Der geringe Verschleiß der Bremsanlage durch die intensive elektrische Rekuperation sowie der hohe Wiederverkaufswert von Allrad-Großraumlimousinen stärken die Gesamtkostenrechnung (TCO) nachhaltig.

Fazit: Viel Platz und elektrisch sparsam bis zu 100 km E-Reichweite

Der VW Multivan eHybrid 4Motion in der Langversion präsentiert sich im Modelljahr 2026 als das vielseitigste und ausgereifteste Konzept im Segment der Premium-Großraumlimousinen. Volkswagen hat die Kritikpunkte früherer Hybrid-Modelle konsequent und kundenzentriert abgearbeitet. Durch die Integration des 19,7 kWh Akkus realisiert der Bus eine echte praxistaugliche Elektro-Reichweite von knapp 100 Kilometern. Die Einführung der 11 kW AC- und vor allem der 50 kW DC-Schnellladefunktion wandelt den Plug-in-Hybrid vom Nischenprodukt zum absolut vollwertigen Erstfahrzeug für Familie und Gewerbe.

Der elektrische Allradantrieb 4Motion verleiht dem Fahrzeug in allen Fahrsituationen eine hervorragende Traktion, hohe Fahrsicherheit und ein erhabenes Fahrgefühl. Auf der MQB-Plattform überzeugt die Langversion mit Pkw-artiger Fahrdynamik, herausragender Torsionssteifigkeit und hervorragendem Geräuschkomfort. Das Schienensystem mit leichten Einzelsitzen und der Zugewinn an Kofferraumvolumen durch den verlängerten Überhang machen den Innenraum zu einer meisterhaften Raumökonomie.

Das modernisierte Infotainmentsystem MIB4 mit beleuchteten Reglern, schneller Rechenleistung und dem herausragenden Harman Kardon Soundsystem hebt die Bedienergonomie auf ein zeitgemäßes Niveau. Dem gegenüber stehen der hohe Anschaffungspreis von weit über 70.000 Euro für ein gut ausgestattetes Exemplar sowie der stellenweise verbaute Hartkunststoff im oberen Armaturenbereich.

Wer jedoch eine hochflexible Großraumlimousine sucht, die unter der Woche den Pendleralltag rein elektrisch und lokal emissionsfrei absolviert und am Wochenende ohne Reichweitenangst mit großem Gepäck auf die Langstrecke geht, findet im VW Multivan eHybrid 4Motion Langversion das derzeit stimmigste Gesamtpaket am Markt.

 

VW Multivan eHybrid 4Motion Langversion Modelljahr 2026
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