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Für Kinder: Mini-Elektromobil von Hyundai

Mini-EV für Kinder von Hyundai - Bildnachweis: Hyundai


  


Kleines Elektroauto unterstützt „Little Big e-Motion“-Projekt von Hyundai
 

Die Hyundai präsentiert mit dem Mini-EV ein rein elektrisches Fahrzeug für Kleinkinder. Das Kinder-Elektroauto greift das Design des im Jahr 2019 auf der IAA vorgestellten Hyundai Konzeptfahrzeugs『45』auf und wurde vom selben Entwicklungsteam entworfen. Im Rahmen des „Little Big e-Motion“-Projekts unterstützt das kleine Elektroauto junge Patienten im Kinderkrankenhaus SJD im spanischen Barcelona.

  

Mini-EV für Kinder von Hyundai – Bildnachweis: Hyundai

 

Das Mini-Fahrzeug, das dem katalanischen Krankenhaus im Rahmen einer Spende überreicht wurde, wird für einen möglichst angenehmen Transport der Kinder vom Krankenhausbett zum Behandlungsraum eingesetzt – ein Weg, den junge Patienten oft als unangenehm empfinden. In einem mehrminütigen Video, das auf dem YouTube-Kanal von Hyundai zu sehen ist, wird erstmals die Emotion Adaptive Vehicle Control (EAVC)-Technologie des Mini-Elektroautos im Einsatz gezeigt, die auf künstliche Intelligenz zurückgreift. Das Video begleitet eine junge Patientin im Kinderkrankenhaus und zeigt, wie der Mini-EV ihr auf dem Weg zur Behandlung Mut macht und dafür sorgt, dass das Kind die emotionale Stresssituation besser bewältigt.
 

Mini-EV für Kinder von Hyundai – Bildnachweis: Hyundai

 

Die EAVC-Technologie überwacht die Herz- und Atemfrequenz der im Fahrzeug befindlichen Person und analysiert deren Gesichtsausdrücke. Gleichzeitig erfolgt die Messung unterschiedlicher Fahrzeugdaten wie der Geschwindigkeit, der Beschleunigung, Umgebungsgeräusche und Vibrationen. Diese gesammelten Daten werden mit Hilfe von maschinellem Lernen dazu genutzt, die Fahrzeugumgebung und die Fahrzeugfunktionen wie Beleuchtung, Klimatisierung, Musik und den eingebauten Duftspender zu steuern.

Der mit EAVC ausgerüstete Mini-EV interagiert mit seinen jungen „Fahrern“ durch fünf Schlüsseltechnologien: Ein Gesichtserkennungssystem, ein Atemtrainingsgürtel, ein Sensor zur Überwachung der Herzfrequenz, eine auf Emotionen basierende adaptive Licht-Technologie und ein Geruchsspender.

Beim Gesichtserkennungssystem kommt eine Kamera zum Einsatz, um die Emotionen des Kindes in Echtzeit zu erkennen. Der Atemtrainingsgürtel wird um den Körper gelegt. Dabei üben seine Lufttaschen einen sanften Druck aus, der zu einer gleichmäßigeren Atmung verhelfen soll. Der Beschleunigungssensor und der Herzfrequenzmesser überwachen die Herz- und Atemfrequenz. Über die adaptive Licht-Technologie wird in den Farben grün, gelb oder rot der emotionale Zustand des Kindes angezeigt. Der Geruchsspender versprüht Duftstoffe, die an die Atemfrequenz gekoppelt sind. Verbessert sich der Gemütszustand des Patienten, erzeugt das Mini-Elektroauto automatisch Seifenblasen. Das erleichtert die Arbeit des medizinischen Krankenhauspersonals, da dieses auch ohne persönliche Interaktion den emotionalen Zustand der jungen Patienten erkennen kann – eine insbesondere in Zeiten von Corona nützliche Innovation.
 

Weiterentwicklung geplant
  

Hyundai beabsichtigt, seine EAVC-Technologie weiterzuentwickeln und in zukünftigen Mobilitätslösungen einzusetzen, um die Sicherheit und das Wohlbefinden der Kunden zu verbessern.

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