Genf 2019: Neue Bilder und Details der viertürigen Elektro-Studie von Kia

1. März 2019 23:20 Autor:
Konzeptfahrzeug von Kia feiert in Genf Premiere – Bildnachweis: Kia
 

In Frankfurt designt

Kia präsentiert auf dem Genfer Salon eine neue Elektroauto-Studie, die vom europäischen Kia-Designzentrum in Frankfurt entworfen wurde. Dieser erste viertürige Stromer der Marke lässt sich keiner klassischen Fahrzeugkategorie zuordnen, sondern zeigt Merkmale eines SUVs, einer sportlich-eleganten Familienlimousine und eines geräumig-variablen Crossovers. Nun hat der Hersteller erste Details bekanntgegeben und neue Bilder veröffentlicht.

Als ein Vorreiter bei der Antriebselektrifizierung will Kia mit der Studie unterstreichen, dass die Marke auf dem Weg zur Elektromobilität nicht nur die technologische Effizienz im Blick hat, sondern einen ganzheitlichen, emotionalen Ansatz verfolgt. „Wir möchten der rein rationalen Sichtweise der Elektrifizierung eine emotionale entgegensetzen, die wärmer und menschlicher ist“, sagt Gregory Guillaume, Chefdesigner von Kia Motors Europe. „Die neue Studie gibt einen Ausblick auf eine Zukunft, in der so reizvolle und dynamische Autos wie dieses ein fester Bestandteil des Mobilitätsspektrums sind.“

 

An der „Tigernase“ ist die Studie sofort als Kia zu erkennen – nur zeigt hier nicht der Kühlergrill diese Form, sondern eine beleuchtete „Tigermaske“, die auch die Scheinwerfer umfasst – Bildnachweis: Kia

An der „Tigernase“ ist der Neuling sofort als Kia zu erkennen – nur zeigt hier nicht der Kühlergrill diese Form, sondern eine beleuchtete „Tigermaske“, die auch die Scheinwerfer umfasst. Eine weitere Besonderheit ist die Frontscheibe, die nahtlos in ein Glasdach übergeht. Dadurch spannt sich ein riesiges „Himmelsfenster“ von der Basis der A-Säule bis über den Fond. Von der Seite betrachtet zeigt die Studie mit ihren hohen Schultern und der schmalen Fenstergrafik ein sehr schnittiges Profil. Dessen Dynamik wird durch eine auffällige Linie unterstrichen, die sich von der A- bis zur C-Säule zieht.

Der Elektroantrieb ändert auch die Fahrwerksarchitektur. Die sich daraus ergebenden Chancen verhelfen der Studie ein sehr großzügiges, luftiges Interieur zu schaffen. Betont spielerisch gehen die Designer mit der zunehmenden Bedeutung von Bildschirmen im Fahrzeug um: Die 21 separaten Displays auf dem Armaturenbrett wirken wie zufällig dort aufgestellt, sind aber exakt positioniert und voll miteinander koordiniert.

Spielerisch gehen die Designer mit dem Bedeutungszuwachs von Bildschirmen im Fahrzeug um: Die 21 separaten Displays auf dem Armaturenbrett wirken wie zufällig dort aufgestellt, sind aber exakt positioniert und voll miteinander koordiniert – Bildnachweis: Kia
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