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IAA 2019: ZF möchte bessere Interface zur Bedienung von autonomen Fahrzeugen

Bei der Bedieung von autonomen Fahrzeugen spielen wahrnehmungspsychologische Aspekte wie Klang- und Sounddesign eine Rolle
Im Safe Human Interaction Cockpit erfolgt ein intuitiver Wechsel der Fahrverantwortung zwischen Mensch und Fahrzeug für verbesserten Komfort und Sicherheit – Bildnachweis: ZF

Wahrnehmungspsychologische Aspekte wie Klang- und Sounddesign spielen eine Rolle

Im Safe Human Interaction Cockpit (SHI-Cockpit), entwickelt von ZF und Faurecia, kommunizieren fortschrittliche Assistenzsysteme und automatisierte Fahrfunktionen einfach und effektiv mit dem Fahrer. Ziel sei es, dass Auto und Fahrer ein Team bilden.

Damit steigen Sicherheit und Komfort im Auto vom Einsteigen bis zum Zielort. Die Übergabe der Steuerung zwischen Mensch und Maschine erfolgt intuitiv. Der Sitz stellt sich automatisch auf den Fahrer und verschiedene Situationen ein. Das Fahrzeug informiert über Regeleingriffe klar, übersichtlich und eindeutig. Da die elektronischen Assistenten klug kombiniert sind, lassen sie sich leicht einstellen. In den Sitzen sind passive Sicherheitssysteme wie Airbags und Gurte integriert.

ZF hat das Safe Human Interaction Cockpit in enger Zusammenarbeit mit fka und Faurecia entwickelt. ZF verantwortet das Projekt insgesamt und hat alle neuen Funktionen entwickelt und vernetzt. Zudem hat ZF sämtliche Systeme der aktiven und passiven Sicherheit sowie das HOD-Lenkrad einschließlich Steer-by-Wire und fortschrittliche Bedienelemente beigesteuert. In enger Zusammenarbeit mit der fka Forschungsgesellschaft Kraftfahrtwesen mbH Aachen wird das Konzept kontinuierlich weiter in der Praxis erprobt. Dabei fließen unter anderem wahrnehmungspsychologische Aspekte wie Klang- und Sounddesign sowie Ergebnisse aus weiteren Probandenstudien mit ein. Für die Integration der Rückhaltesysteme in den Sitz sowie für das Design der Cockpit-Elemente kooperiert ZF mit Faurecia.

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