K-Byte: Byton enthüllt autonome Elektro-Luxus-Limousine auf der CES Asia

12. Juni 2018 23:58 Autor:

Die heute auf der CES Asia in Shaghai enthüllte Studie des Byton K-Byte launcht noch 2019 auf dem Heimatmarkt – Bildnachweis: Byton

 

Byton hat ambitionierte  Pläne

In China sorgt die Elektroauto-Startup Byton für Aufsehen. Der junge hersteller möchte mit drei Modellen vorpreschen und sich als progressive Alternative zu Tesla positionieren. Die von ehemaligen BMW-Managern angeführte Elektroauto-Firma hat heute auf der CES Asia in Shanghai eine luxuriöse Elektro-Studie präsentiert: Der K-Byte ist Bytons Vorstellung einer Premium-Limousine mit weitgehend autonomem Fahrfunktionen. Die Autozukunft wird nach den Vorstellungen Bytons autonom, elektrisch und digital vernetzt sein. Mit dem K-Byte zeigt Byton seine bisher zweite Studie. Sie soll 2021 auf den Markt kommen und für das autonome Fahren vorbereitet sein, wie Byton-Chef Carsten Breitfeld am Dienstag in Shanghai ankündigte.

Besonders markant, sehenswert und schick ist das Heck der Studie. Beim Design der Luxus-Limousine habe man gesteigeretn wert auf Minimalismus und Purismus gelegt: Die beiden Eckpfeiler der neuen „New Semantics“-Designphilosophie des Unternehmens. Das Konzeptfahrzeug ist bereits vollständig seriennah.

 

Byton K-Byte - CES Asia 2018
Byton K-Byte - CES Asia 2018
Mit einem Radstand von drei Metern verspricht das 4,95 meter lange Auto viel Platz im Innenraum. auf dem Dach und an den vorderen Radkästen befinden sich die Lidarsensoren, die auf die autonomen Fahrfunktionen hinweisen. Die beiden Sensoren aufg dem Dach sind durch eine Leiste mit LED-Lichtern miteinander verbunden. Beim Innenraum finde man Parallelen zum M-Byte wieder: Der K-Byte verfüge über das große, die komplette Front überziehende Hauptdisplay und viel Raum für die Insassen. An den Seiten des Fahrzeugs befinden sich Kameras anstelle von Rückspiegeln - Bildnachweis: Byton
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Mit einem Radstand von drei Metern verspricht das 4,95 meter lange Auto viel Platz im Innenraum. auf dem Dach und an den vorderen Radkästen befinden sich die Lidarsensoren, die auf die autonomen Fahrfunktionen hinweisen. Die beiden Sensoren aufg dem Dach sind durch eine Leiste mit LED-Lichtern miteinander verbunden. Beim Innenraum finde man Parallelen zum M-Byte wieder: Der K-Byte verfüge über das große, die komplette Front überziehende Hauptdisplay und viel Raum für die Insassen. An den Seiten des Fahrzeugs befinden sich Kameras anstelle von Rückspiegeln.

Byton beabsichtigt möglichst schnell auf eine Jahresproduktion von 250.000 bis 300.000 Autos pro Jahr zu kommen. Byton möchte dieses ambitionierte Ziel mit einer Modellpalette aus drei Fahrzeug-Typen erreichen:  Byton entwickelte eine gemeinsame Plattform für drei Modelle, bei der 65 bis 70 Prozent der Bauteile identisch sein sollen. 2022 soll ein Minivan mit 7 Sitzen die nun vorgestellte Limousine und das bereits im Januar 2018 auf der CES in Las Vegas enthüllte SUV ergänzen. Byton plant vorerst die Montage in seinem Werk in Nanjing/China zu konzentrieren. Die Produktion in der Fabrik könne bei Bedarf bis auf 600.000 Einheiten pro Jahr erweitert werden. Zwischenzeitlich hat übrigens auch die erste Studie eines SUV ihren Namen erhalten: „M-Byte“.

Vom M-Byte möchte Byton bis zum Jahresende 100 Vorserien-Prototypen ausliefern, sagte Carsten Breitfeld. Breitfeld hatte einst bei BMW federführend an dem Elektro-Sportwagen i8 gearbeitet. Ebenfalls von BMW kamen auch die Designer Benoit Jacob, Marketingchef Henrik Wenders sowie der Mitgründer und Byton-Präsident Daniel Kirchert. Außerdem gelang es Byton einige Manager und Entwickler unter anderem vom Elektropionier Tesla aber auch Apple und Google zu sich holen.

Der Verkauf des SUV M-Byte soll nach dem Start 2019 auf dem Heimmatmarkt in China bereits Anfang 2020 auch in den USA erfolgen und noch im selben Jahr in Europa an den Start gehen.

Byton K-Byte - CES Asia 2018

 

 

 

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