Kia zeigt erstmals den Niro EV mit 450 Kilometer Reichweite

4. Mai 2018 21:20 Autor:

Elektroversion des kompakten Kia-SUV präsentiert sich im markanten Design – Bildnachweis: Kia

 

Europapremiere auf dem Pariser Salon

Kia hat in Korea auf der „International Electric Vehicle Expo“ erstmals sein neues Elektroauto Niro EV öffentlich präsentiert. Seine Europapremiere feiert der Stromer im Oktober auf dem Pariser Salon. Der sportliche und vielseitige Crossover kombiniert Fahrspaß mit einem modernen, markanten Design und hohem praktischen Nutzwert. In Korea wird der neue Kia-Stromer im Laufe der zweiten Jahreshälfte eingeführt, in Deutschland rollt er ebenfalls noch in diesem Jahr zu den Händlern.

Der Niro EV ist mit der jüngsten Generation des Kia-Elektroantriebs ausgestattet. Der E-Crossover ist mit zwei verschiedenen Akkus erhältlich: In der Ausführung mit der 64 kWh starken Lithium-Polymer-Batterie wird er bei voll geladenem Akku eine Reichweite von über 450 Kilometern haben, mit dem kleineren Batteriesystem (39,2 kWh) von mehr als 300 Kilometern. Die Werte wurden nach dem neuen Testzyklus WLTP ermittelt.

Der Niro EV ist optisch an die gleichnamige Studie angelehnt, die Kia im Januar auf der CES in Las Vegas vorgestellt hat. Zu den charakteristischen Designelementen gehören der Kühlergrill, der Lufteinlass und das pfeilförmige LED-Tagfahrlicht. Der neue Elektro-Kia verbindet die praktischen Vorzüge und den ästhetischen Reiz eines kompakten Crossover mit einer aerodynamischen Karosserie und elegant geformten Karosserieoberflächen. Die dynamische Fenstergrafik, die kraftvolle Schulterlinie und die muskulös wirkenden Radhäuser sind prägende Merkmale der Seitenansicht.

Mit dem Soul EV hat Kia bereits seit 2014 ein hochentwickeltes, voll ausgereiftes Elektrofahrzeug im Programm. Darüber hinaus hat die Marke eine Reihe von Hybrid- und Plug-in-Hybrid-Modellen eingeführt und ist dadurch 2017 zur Nummer zwei Im deutschen Hybridmarkt aufgestiegen. Bis 2025 will der Hersteller die Anzahl elektrifizierter Kia-Fahrzeuge auf insgesamt 16 Modelle erweitern. Dazu gehört auch ein Brennstoffzellenfahrzeug für den Massenmarkt, das 2020 eingeführt wird.

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