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NAIAS 2018: Zulieferer Magna stellt mit Icon Radar nächste Radar-Generation vor

Die ab 2019 verfügbare Technologie der nächsten Radar-Technologie von Magna soll einen Entwicklungssprung zum automatisierten Fahren  ermöglichen – Bildnachweis: Magna

 

Imaging-Radar-Technologie ermöglicht Erkennung des Verkehrsgeschehens in vier Dimensionen

Automobilhersteller können nun über eine Radartechnologie verfügen, die den Wettbewerb übertrifft. Auf der diesjährigen North American International Auto Show (NAIAS) präsentiert Magna erstmals sein ICON RadarTM. Als neuer Standard für hochauflösende Fahrzeugradare integriert ICON Radar Zukunftstechnologien, die vom US Militär genutzt werden, und bietet hochpräzise Objekterkennung, eine große Reichweite und unerreichte Robustheit. Das System wurde in Zusammenarbeit mit Uhnder entwickelt, einem Technologie-Start-Up Unternehmen, dessen Schwerpunkt im Engineering und der Produktentwicklung von Tarnkappentechnologien liegt. Es wird ab 2019 verfügbar sein und dabei helfen, den Entwicklungssprung beim autonomen Fahren von Level 3 zu Level 5 zuverlässig zu erreichen.

Mit einer Reichweite von fast 300 Metern erfasst das Icon Radar von Magna die Umgebung kontinuierlich in vier Dimensionen (Höhe, Breite, Tiefe und Geschwindigkeit). Die hochmoderne Radartechnologie erkennt und verfolgt nahezu 100 Mal mehr Objekte als vergleichbare Systeme und kann sie einzeln klassifizieren. Sie erfasst eine weit reichende Topographie statischer Objekte wie zum Beispiel Leitplanken, Straßenschäden und Bremsschwellen und kommuniziert diese an das Fahrzeug. Darüber hinaus behält das Radar eine große Anzahl sich bewegender Objekte wie Fahrzeuge, Fahrradfahrer, Fußgänger und Tiere im Blick.

 

Die Fähigkeit zur Unterscheidung kleinerer „Objekte“ wie Kinder und Fahrradfahrer von sich in unmittelbarer Nähe befindlichen größeren Objekten wie geparkten Autos und fahrenden LKWs ist für das reibungslose Funktionieren von Fahrerassistenzsystemen mit Funktionen wie automatischer Notbremsung von entscheidender Bedeutung. Nur so kann die Entwicklung zu vollständig autonomem Fahren vorangetrieben werden. Es sind diese kritischen Daten und Funktionsmerkmale, die die Softwaresysteme mit Informationen versorgen, um die Fahrzeugintelligenz und Sicherheitssysteme kontinuierlich zu verbessern.

Mit der kompakten Größe ermöglicht das iCON Radar von Magna außerdem eine größere Flexibilität beim Fahrzeugdesign. Es kann problemlos in autonome Systeme von Autoherstellern integriert werden oder als Teil der autonomen Fahrzeugplattform MAX4 von Magna zum Einsatz kommen.

 

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