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Neues Sondermodell Fiat 500 “la Prima“ Limousine startet ab 34.900 Euro

Der Fiat 500 fährt elektrisch: Sondermodell Fiat 500 la Prima. nun auch als Limousine - Bildnachweis: Fiat / FCA

Vorreservierungen ab sofort möglich

Nach der im März in Mailand vorgestellten Cabriolet Variante des neuen Fiat 500 “la Prima“ ist ab sofort der rein elektrisch angetriebene Fiat 500 auch als Limousine reservierbar, wiederum als Sondermodell “la Prima“.  Der neue Fiat 500 “la Prima“ ist als Limousine ab 34.900 Euro zu haben.

Mit noch weicheren und abgerundeteren Linien als die Vorgängergeneration behält der neue Fiat 500 “la Prima“ das berühmte unbeschwerte Gefühl des „Cinquecento“, wie das Modell in Italien genannt wird. In einer Zeit, in der Mobilität nachhaltiger, vernetzter und autonomer sein muss, bringt auch die dritte Generation des Fiat 500 jede Menge Design und Fahrspaß mit. Wie in den 1950er und 1960er Jahren, als die erste Generation des „Cinquecento“ einer ganzen Generation die individuelle Mobilität ermöglichte, kanalisiert nun der neue Fiat 500 ein positives Lebensgefühl und verleiht der elektrischen Mobilität in der Stadt eine neue Dimension und eine eigene Persönlichkeit.

Serienausstattung

Das neue Sondermodell  ist serienmäßig mit einem Panorama-Glasdach ausgestattet. An der oberen Kante der Heckklappe verbessert ein neu gestalteter Dachspoiler die aerodynamische Effizienz. Zur Wahl stehen drei exklusive Lackierungen, die von der Natur inspiriert sind: Ozean Grün (Metallic) erinnert an das Meer, Mineral Grau (Metallic) steht für die Erde und der Dreischicht-Lack Himmel Blau symbolisiert den Himmel. Zudem ist der Fiat 500 “la Prima“ auch in Onyx Schwarz erhältlich. Zur Serienausstattung zählen darüber hinaus Voll-LED-Hauptscheinwerfer, 17-Zoll-Leichtmetallräder im Diamantfinish, verchromte Einsätze in den seitlichen Schutzleisten sowie Sitzbezüge und Verkleidung der Armaturentafel aus Eco-Leder.

Reichweite, Laden und Fahren

Reichweite und Ladezeiten sind die beiden wichtigsten Merkmale, auf die Käufer von Elektrofahrzeugen achten. Der neue Fiat 500 “la Prima“ hat Lithium-Ionen-Batterien mit einer Kapazität von 42 kWh an Bord, die eine Fahrstrecke von bis zu 320 Kilometern nach WLTP-Standard ermöglichen.

Um die Ladezeit zu optimieren, ist der neue Fiat 500 “la Prima“ mit einem Schnellladesystem ausgestattet, das einen Ladestrom von bis zu 85 kW erlaubt. Beim Schnelladen (DC-Laden mit Kabel Mode 4) sind nach nur fünf Minuten Ladezeit die Batterien weit genug aufgeladen, um eine Strecke von rund 50 Kilometer zu bewältigen – mehr als der durchschnittliche tägliche Bedarf. In diesem Modus ist die Batterie außerdem in nur 35 Minuten zu 80 Prozent aufgeladen. Der neue Fiat 500 ist mit einem sogenannten CCS2-Anschluss (Combo 2) an der hinteren rechten Seitenwand ausgerüstet, der Laden sowohl mit Gleich- als auch mit Wechselstrom zulässt. Die intelligente Steuerung ermöglicht ein programmierbares Aufladen und gibt Feedback zum Ladestatus des Fahrzeugs.

Zum Marktstart seines ersten Elektrofahrzeugs bietet Fiat darüber hinaus innovative Lösungen für Heimladestationen an. So ist für das Sondermodell Fiat 500 “la Prima“ eine Easy WallboxTM  erhältlich, die an eine herkömmliche 230-Volt-Steckdose angeschlossen wird. Fiat Chrysler Automobiles (FCA) hat diese Technologie zusammen mit ENGIE EPS entwickelt, einem führenden Spezialisten für Energiespeichersysteme und Mikronetze. Vermarktet wird die Easy Wallbox in Europa durch Mopar. In der Basiskonfiguration ermöglicht die Easy Wallbox das Aufladen der Batterien des Fiat 500 mit bis zu 2,3 kW. Darüber hinaus verfügt der neue Fiat 500 “la Prima“ serienmäßig über ein Mode-3-Kabel, das Laden an öffentlichen Stationen mit bis zu 11 kW ermöglicht.

Der neue Fiat 500 stellt drei Fahrmodi bereit: Normal, Range und Sherpa. Im Modus Sherpa, benannt nach den legendären Bergführern im Himalaya, ist das gesamte System daraufhin konfiguriert, die größtmögliche Reichweite zu erzielen. So begrenzt der Modus Sherpa die maximale Fahrgeschwindigkeit auf 80 km/h, die Umsetzung von Befehlen des Fahrpedals erfolgt besonders effizient, und Verbraucher wie Klimaanlage oder Sitzheizungen werden automatisch ausgeschaltet. Im Modus Normal lässt sich der neue Fiat 500 beinahe wie ein herkömmliches Fahrzeug mit Verbrennungsmotor fahren. Steht der Fahrprogrammwahlschalter auf Range, ist es mit ein wenig Übung möglich, den neuen Fiat 500 nur mit dem Fahrpedal zu kontrollieren. Beim sogenannten „One-Pedal-Driving“ leitet schon das Loslassen des Fahrpedals einen Bremsvorgang ein, ohne dass dazu zusätzlich das Bremspedal getreten werden muss. Das Bremspedal wird praktisch nur noch benötigt, um das Fahrzeug zum kompletten Stillstand zu bringen. Der Modus Range optimiert gleichzeitig die Rückgewinnung von Energie beim Bremsen (Rekuperieren), womit wiederum die Reichweite erhöht wird.

Der Elektroantrieb des neuen Fiat 500 hat eine Leistung von 87 kW (vergleichbar mit 118 PS). Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 150 km/h begrenzt. Aus dem Stand auf 50 km/h beschleunigt das Fahrzeug in 3,1 Sekunden, Tempo 100 wird nach 9,0 Sekunden erreicht.

Autonomes Fahren auf Level 2 und Konnektivität

Zur Serienausstattung zählen unter anderem der Autonome Notbremsassistent mit Fußgänger- und Radfahrer-Erkennung, eine hochauflösende Rückfahrkamera, Lichtsensor und Fernlichtassistent, automatischer Notruf (eCall) sowie die elektrische Feststellbremse. Dank zahlreicher elektronischer Fahrerassistenzsysteme (Advanced Driver Assistance Systems ADAS) beherrscht der neue Fiat 500 “la Prima“ das Autonomes Fahren der Stufe 2.

Zu den Bordsystemen zählen beispielsweise Kameras, die den Bereich um Längs- und Querachse des Fahrzeugs überwachen. Die Intelligente Adaptive Geschwindigkeitsregelung (intelligent Adaptive Cruise Control iACC) reagiert mit Bremsen beziehungsweise Beschleunigung nicht nur unter Berücksichtigung anderer Fahrzeuge, sondern auch von Radfahrern und Fußgängern. Der Spurhalteassistent (Lane Centering) hält den neuen Fiat 500 “la Prima“ in der Mitte der Fahrspur, sofern diese durch Linien exakt definiert ist.

Das Sondermodell Fiat 500 “la Prima“ bietet serienmäßig einen sieben Zoll (17,8 Zentimeter) großen TFT-Monitor als zentrales Instrument sowie das Infotainmentsystem Uconnect 5 mit einer Bildschirmdiagonale von 10,25 Zoll (26 Zentimeter) und integriertem Navigationssystem. Das System gestattet die komfortable Integration von Smartphones, ist kompatibel mit Apple Car Play sowie Android Auto und ermöglicht den Zugang zu Internet-basierten Dienstleistungen von Uconnect Services über das Telematic-Box-Modul.

Uconnect der fünften Generation


Der neue Fiat 500 ist das erste Fahrzeugmodell von FCA, das mit dem Infotainmentsystem Uconnect der fünften Generation ausgestattet ist. Uconnect 5 ist die für die Zukunft konzipierte Plattform. Entwickelt von FCA und aufbauend auf dem nahezu unbegrenzt individualisierbaren Betriebssystem Android Automotive, erzeugt Uconnect 5 eine völlig neuartige Nutzererfahrung. So lässt sich beispielsweise mit sogenannten Widgets die grafische Darstellung von Funktionen und Applikationen frei gestalten. Uconnect 5 wird gesteuert über einen hochauflösenden Touchscreen mit einer Bildschirmdiagonale von 10,25 Zoll (26 Zentimeter) im Format 16:9, der perfekt in die Armaturentafel des neuen Fiat 500 integriert ist. Die Bedienung wurde gezielt so gestaltet, dass Ablenkungen beim Fahren vermieden werden.

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