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Nissan Ariya Concept: Horizontales Layout statt Riesen-Tablets

Nissan Ariya Concept: Das horizontale Layout verbessert aber nicht nur das Wahrnehmen und Ablesen von Informationen, sondern steigert auch die Sicherheit - Bildnachweis: Nissan

 

Riesen-Tablets nicht ergonomisch

 

Die Fahrzeughersteller überbieten sich mit immer sperrigeren, Tablet-artigen Touchscreens. Nissan hat bei der Entwicklung des Ariya Concept einen anderen Weg gewählt: Design, Funktionalität und Sicherheit genießen Vorrang gegenüber aktuellen Techniktrends. Obwohl es sich noch um ein Konzeptfahrzeug handelt, präsentieren die Nissan Designer im Ariya Concept ihre (nahe) Zukunftsvision für das Cockpit – inklusive Musik und GPS-Navigation. Das Ergebnis ist ein elegantes, nahtloses Doppel-Display, das sich auf natürliche Weise in das Innendesign integriert.

 

Bessere Informationsaufnahme durch horizontale Ausrichtung

 
Die erstmals auf der Tokyo Motor Show 2019 vorgestellte Studie setzt auf ein gewölbtes Dual-Display, das optisch an eine Welle erinnert. Im horizontalen Design, das sich durch das gesamte Fahrzeug zieht, spiegelt sich die neue, zeitlos-futuristische japanische Designsprache von Nissan wider. Das Layout hat aber auch praktische Gründe.

„Das menschliche Auge blickt beim Fahren von einer Seite zur anderen“, erklärt Tomomichi Uekuri, Senior Manager des HMI-Ingenieurteams. „Menschen können mehr Informationen sehen und aufnehmen, wenn diese horizontal angeordnet sind. Auch das periphere Sehen funktioniert auf diese Weise.“

Das horizontale Layout verbessert aber nicht nur das Wahrnehmen und Ablesen von Informationen, sondern steigert auch die Sicherheit. Denn die Anzeigen liegen in Sichtlinie zur Straße und damit im natürlicheren Blickfeld. Im Nissan Ariya Concept liefert die Kombi-Instrumententafel hinter dem Lenkrad die wichtigsten Fahrinformationen – sie ähnelt dabei den bekannten Varianten herkömmlicher Autos. Auf dem Display im Zentrum finden sich wiederum Infotainment, Komfortausstattung und Fahrzeugsysteme.

Die Informationen können zwischen den beiden Anzeigen hin und her geschoben werden – es entsteht der ganzheitliche Eindruck einer großen Anzeige. Der Fahrer legt dabei selbst fest, wie viele Informationen ihm wo angezeigt werden. Die Navigationshinweise und -karte lassen sich beispielsweise direkt hinter dem Lenkrad anzeigen oder auch vollständig ausblenden, wenn sie nicht mehr benötigt werden.

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