Paris 2016: Porsche Panamera 4 E-Hybrid – das vierte Modell der Panamera-Familie ab sofort bestellbar

9. September 2016 20:48 Autor:
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Der Porsche Panamera 4 E-Hybrid kann ab sofort zu Preisen ab 107.553 Euro bestellt werden. Die ersten Auslieferung starten dann ab April 2017.


Plug-In Hybrid mit 50 Kilomter elektrische Reichweite

Porsche präsentiert auf der Messe in Paris (Publikumstage: 1.-16.10.2016) mit dem Panamera 4 E-Hybrid das vierte Modell der Panamera-Baureihe. Mit geregeltem Allradantrieb und einer elektrischen Reichweite von 50 km verschmelzen auch hier Sport- und Reisewagen zu einem Gran Turismo-Konzept, dessen Kombination mit Dynamik und Komfort punktet. Das Fahrzeug hat eine Systemleistung von 462 PS und verbraucht 2,5 l/100 km im Neuen Europäischen Fahrzyklus für Plug-in-Hybrid-Modelle. Dies entspricht einem CO2-Ausstoß von 56 g/km.  Der Panamera 4 E-Hybrid ist ab sofort bestellbar und kostet in Deutschland ab 107.553 Euro inklusive Mehrwertsteuer.

 

Im E-Betrieb kann der Panamera 4 E-Hybrid bis zu 140 km/h erreichen

 

Der neue Porsche Plug-in-Hybrid startet stets rein elektrisch. Bis zu einer Reichweite von 50 Kilometern und einem Tempo von maximal 140 km/h ist der Panamera 4 E-Hybrid lokal emissionsfrei unterwegs. Gleichwohl ist auch dieser Panamera der Sportwagen unter den Luxuslimousinen: Der Allrad-Porsche erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 278 km/h. Ohne Verzögerung stehen aus dem Stand heraus 700 Nm Systemdrehmoment zur Verfügung. Nach 4,6 Sekunden lässt der viertürige Hybrid-Sportwagen die 100-km/h-Marke hinter sich. Das Drehmoment wird auf alle vier Räder übertragen. Die serienmäßige Dreikammer-Luftfederung sorgt dabei stets für eine optimale Balance zwischen Komfort und Dynamik.

 

Portsche Panamera 4 E-Hybrid 2017
Paris 2016: Porsche Panamera 4 E-Hybrid - das vierte Modell der Panamera-Familie ab sofort bestellbar
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Neue Hybrid-Strategie wurde vom Porsche 918 Spyder adaptiert

Die Performance kommt nicht von ungefähr: Porsche nutzt beim neuen Panamera 4 E-Hybrid eine in diesem Segment neue Hybrid-Strategie, die vom 918 Spyder adaptiert wurde. Der 652 kW (887 PS) starke 918 Spyder ist das schnellste Serienfahrzeug, das jemals die Nürburgring-Nordschleife umrundete. Der Rundenrekord von 6:57 Minuten konnte unter anderem dank des zusätzlichen Schubs von zwei Elektromotoren realisiert werden.

Wie beim 918 Spyder, so steht auch die elektrische Leistung des Panamera-E-Motors – 136 PS und 400 Nm Drehmoment – ab dem ersten Antippen des Fahrpedals zur Verfügung. Beim Vorgänger musste das Pedal noch zu mindestens 80 Prozent betätigt werden, um den zusätzlichen Schub des E-Antriebs freizusetzen. Ab sofort spielen der Elektro- und der Benzin-Motor von Beginn an harmonisch zusammen. Der E-Motor sorgt analog zum 918 Spyder permanent für zusätzlichen Schub. Im Zusammenspiel mit der Leistungscharakteristik des neuen 2,9-Liter-V6-Biturbo-Motors mit 330 PS und 450 Nm Drehmoment entsteht so ein eindrucksvolles Boost-Szenario aus E-Motor und Turboladern.

 Leistungskit der Zukunft

Porsche versucht Nachhaltigkeit mit Fahrspaß und sportlicher Performance zu verbinden. Dazu wird die elektrische Energie nicht nur zum Sparen genutzt, sondern bei Bedarf auch die Höchstgeschwindigkeit zu steigern. Die „E-Performance“ wird genutzt mehr Leistung, mehr Fahrspaß bei trotzdem weniger  Verbrauch zu realisieren. Dieses Leistungskit soll den Sportwagenbauer in die Zukunft leiten.

 

 

 

Schnell schaltendes Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe (PDK)

Der Elektromotor bildet zusammen mit der Trennkupplung zum V6-Benziner die neue Generation des Porsche-Hybrid-Moduls. Im Gegensatz zum elektrohydraulischen System des Vorgängers wird die Trennkupplung beim neuen Panamera durch einen Electric Clutch Actuator (ECA) elektromechanisch betätigt. Der Vorteil sind noch kürzere Reaktionszeiten. Für die Kraftübertragung an den Allradantrieb kommt wie bei den anderen Panamera-Modellen der zweiten Generation ein neues, sehr schnell und effizient schaltendes Porsche Doppelkupplungsgetriebe (PDK) mit acht Gängen zum Einsatz; es löst die Achtgang-Wandlerautomatik des Vorgängers ab. Der Elektromotor wird über eine flüssigkeitsgekühlte Lithium-Ionen-Batterie mit Strom versorgt. Obwohl der Energiegehalt der Batterie von 9,4 auf 14,1 kWh erhöht wurde, blieb das Gewicht der unter dem Kofferraumboden integrierten Batterie konstant.

Vollständig geladen ist die Hochvolt-Batterie über einen 230-V-Anschluss mit 10 Ampere (A) binnen 5,8 Stunden. Nutzt der Panamera alternativ zum serienmäßigen 3,6-kW-Ladegerät den optionalen 7,2-kW-On-Board-Lader und einen 230-V-Anschluss mit 32 A ist die Batterie im Schnelllademodus bereits nach 3,6 Stunden geladen. Via Porsche Communication Management (PCM) oder der Porsche-App Car Connect (für Smartphone und Apple Watch) kann das Laden auch zeitgesteuert gestartet werden. Darüber hinaus ist der Panamera 4 E-Hybrid serienmäßig mit einer Standklimatisierung ausgestattet, um den Innenraum während des Ladens zu kühlen oder zu heizen.

Im Panamera 4 E-Hybrid gehört das Sport Chrono-Paket und damit der im Lenkrad integrierte Mode-Schalter zur Serienausstattung. Über den Mode-Schalter und das Porsche Communication Management werden die verschiedenen Fahrmodi aktiviert. Dazu zählen die aus den anderen Panamera-Modellen mit Sport Chrono-Paket bekannten Modi „Sport“ und „Sport Plus“. Hybrid-spezifisch sind die Modi „E-Power“, „Hybrid Auto“, „E-Hold“ und „E-Charge“.

Panamera 4 E-Hybrid kann in Europa ab sofort bestellt werden

In Deutschland startet der Panamera 4 E-Hybrid, der ab sofort bestellt werden kann, zu Preisen ab 107.553 Euro (brutto). Ausgeliefert werden die ersten Einheiten in Europa ab Mitte April 2017.

 

Portsche Panamera 4 E-Hybrid 2017

 

 

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