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Pickup mit Blade-Batterie: Der KGM Musso EV im Kurztest

KGM Musso EV im Kurztest - Bildnachweis: MOTORMOBILES

Aufbruchstimmung in Pyeongtaek und die Lage in Deutschland

Der Aufbruch in eine neue Ära vollzieht sich bei KGM – ehemals bekannt unter dem Namen SsangYong – mit einer bemerkenswerten Geschwindigkeit. Während andere Hersteller noch über elektrische Lastenhefte brüten, rollt aus Pyeongtaek bereits die Antwort auf die Mobilitätswende im Nutzfahrzeugsegment. In Deutschland hat sich die Marke unter der neuen Flagge der KG Group stabilisiert. Nach Jahren der Unsicherheit sorgt der finanzstarke Mutterkonzern nun für die nötige Planungssicherheit. Für das Jahr 2026 fokussiert sich KGM massiv auf die Elektrifizierung der Kernflotte, wobei das Händlernetz – aktuell 140 Niederlassungen mit dem Ziel auf 200 erhöht zu werden- in der Bundesrepublik konsequent ausgebaut wird, um den Serviceanspruch gewerblicher Kunden zu erfüllen. Der Musso EV markiert dabei den strategischen Brückenschlag: Er soll die Brache zwischen Lifestyle-Anspruch und kommunaler Arbeitstier-Realität schließen. Mit einer klaren Expansion und dem Ausblick auf weitere E-Modelle bis Ende 2026 positioniert sich KGM als ernstzunehmender Herausforderer in einer Nische, die bisher fast ausschließlich von hochpreisigen US-Importen oder fernen Prototypen besetzt schien.

Unter neuem Markennamen startet der Musso jetzt als Elektro-Pick-Up durch: Musso bedeutet Nashorn auf koreanisch - Bildnachweis: MOTORMOBILES
Unter neuem Markennamen startet der Musso jetzt als Elektro-Pick-Up: Musso ist der koreanische Begriff für „Nashorn“ – Bildnachweis: MOTORMOBILES

Marktsegment und Zielgruppen: Nischenplayer mit globalen Ambitionen

In einem Marktsegment, das traditionell vom Diesel-Drehmoment und dem Geruch von verbranntem Treibstoff lebt, wirkt ein vollelektrischer Pick-up wie der Musso EV zunächst fast exotisch. Doch der Blick auf die Wettbewerber zeigt, dass die Luft dünner wird. Während Ford mit dem F-150 Lightning in deutlich höheren Preis- und Dimensionsebenen agiert und klassische Konkurrenten wie der Toyota Hilux oder der Isuzu D-Max erst zögerlich hybridisiert oder rein für Pilotprojekte elektrifiziert werden, besetzt der Koreaner eine spannende Lücke. Er adressiert Privatkunden, die ihren Outdoor-Lifestyle emissionsfrei gestalten wollen, ebenso wie Forstbetriebe, Kommunen und Flottenmanager, die ihre ESG-Ziele erreichen müssen. Besonders für Behörden, die unter dem Clean Vehicles Directive agieren, bietet der Musso EV eine valide Option, um die Quote emissionsfreier Nutzfahrzeuge zu erfüllen, ohne auf die Vorzüge einer offenen Pritsche und echter Geländegängigkeit verzichten zu müssen.

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Technische Einordnung: Leiterrahmen und die Kooperation mit BYD

Technisch gesehen ist der Musso EV ein interessanter Zwitter, der die Brücke zwischen klassischem Maschinenbau und moderner Zellchemie schlägt. Er nutzt die bewährte, robuste Basis des Verbrenner-Modells mit seinem klassischen Quad-Frame-Leiterrahmen. Dieser Rahmen besteht zu großen Teilen aus hochfestem Stahl und bildet das Rückgrat für die geforderte Robustheit im Arbeitseinsatz. Für den Elektroantrieb wurde diese Architektur jedoch tiefgreifend modifiziert.

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Hier zeigt sich die Expertise aus Südkorea in Kombination mit globaler Zulieferkompetenz. Die Entscheidung, bei der Batterie auf BYD zu setzen, ist ein kluger Schachzug. Die dort entwickelte Blade-Technologie gilt aufgrund ihrer Bauform und der Lithium-Eisenphosphat-Chemie als besonders sicher gegenüber mechanischen Beschädigungen und thermischem Durchgehen. Die Torsionssteifigkeit profitiert paradoxerweise sogar vom schweren Akkupaket, das tief im Rahmen integriert wurde und den Schwerpunkt massiv nach unten drückt. Dies reduziert das für Pick-ups typische Rollen um die Längsachse und sorgt für ein stabileres Fahrverhalten bei Kurvenfahrten.

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Exterieur-Design und Optik: Modernität trifft auf Nutzwert

Das Exterieur-Design bleibt der bekannten Linie des Hauses treu, wirkt aber durch die geschlossene Frontpartie und die modernisierten LED-Projektionsscheinwerfer deutlich futuristischer als der Diesel-Bruder. Die markante Linienführung an den Flanken und die ausgestellten Radhäuser unterstreichen den robusten Charakter. Es ist ein wuchtiger Auftritt, der Solidität ausstrahlt, ohne dabei ins Aggressive abzugleiten. Die Verarbeitungsqualität im Außenbereich überzeugt durch enge Spaltmaße und eine Lackierung, die auch gröbere Einsätze im Gelände wegzustecken scheint. Kleine Details wie die integrierten Trittstufen am Heck und die massiven Türgriffe vermitteln Langlebigkeit. Hier merkt man die langjährige Erfahrung der Koreaner im Bau von Allradfahrzeugen, die nicht nur auf dem Boulevard glänzen müssen, sondern auch im harten Arbeitsalltag bestehen.

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Interieur und Raumökonomie: Platzverhältnisse in der Doppelkabine

Im Interieur erwartet den Fahrer eine Überraschung in Sachen Raumökonomie. Die Doppelkabine bietet vorne wie hinten Platzverhältnisse, die man eher aus der SUV-Oberklasse kennt. Selbst wenn großgewachsene Personen vorne sitzen, bleibt im Fond genügend Kniefreiheit für Erwachsene. Die Sitzposition ist pick-up-typisch hoch, was für eine exzellente Übersicht über die Motorhaube sorgt.

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Die Sitze in der Lux-Ausstattung sind großzügig dimensioniert und bieten auch auf Langstrecken einen ordentlichen Komfort, wobei die Lendenwirbelstütze für den Fahrer im gewerblichen Dauereinsatz Gold wert ist. Die Variabilität im Fond ist klassentypisch begrenzt, doch die Rückbank lässt sich teilweise hochklappen, um empfindliche Güter wettergeschützt im Innenraum zu transportieren. Die Materialien im Sichtbereich wirken hochwertig, während in den unteren Zonen robuster, leicht abwaschbarer Kunststoff dominiert – eine praxisgerechte Entscheidung für ein Fahrzeug, das auch mal mit schmutzigen Stiefeln betreten wird.

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Haptik und Ergonomie: Das Nutzererlebnis im Fokus

Die Haptik der Oberflächen hat einen deutlichen Sprung nach vorne gemacht. Weich unterschäumte Kunststoffe an den Armauflagen treffen auf solide, haptisch ansprechende Schaltereinheiten. Das Layout des Cockpits ist auf den Fahrer ausgerichtet. Die Bedienergonomie (UX) folgt einem logischen Prinzip: Wichtige Funktionen wie die Fahrstufenwahl oder der Allradmodus sind über physische Bedienelemente erreichbar, während tiefere Einstellungen über das Display erfolgen. Ein Highlight ist das 12,3-Zoll-Kombiinstrument, das Informationen klar und ohne visuelles Rauschen darstellt. Die Integration von Android Auto und Apple CarPlay funktioniert nahtlos und nutzt die volle Fläche des zentralen Touchscreens. Auch wenn die Sprachsteuerung bei komplexen Adressabfragen gelegentlich an ihre Grenzen stößt, ist das Gesamtsystem intuitiv genug, um auch Technik-Laien nicht zu überfordern. Die Konnektivität wird durch eine dedizierte App ergänzt, die den Ladestatus überwacht und die Vorklimatisierung ermöglicht – ein unverzichtbares Feature im Winter.

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Pritsche und Variabilität: Das Maß des Machbaren

Die Pritsche selbst ist mit einer Länge von 1,35 Metern für die meisten alltäglichen Transportaufgaben bis hin zur Euro-Palette gerüstet. Sie ist ab Werk mit einer robusten Kunststoffwanne ausgekleidet, die vor Kratzern und Korrosion schützt. Zahlreiche Verzurrösen ermöglichen die sichere Fixierung von Ladung. Die Variabilität wird durch optionales Zubehör wie Hardtops oder Laderaumabdeckungen erhöht. Ein kritischer Punkt für Flottenmanager ist jedoch die maximale Zuladung. Bei der Allradvariante liegt diese aufgrund des hohen Eigengewichts der Batterie bei etwa 500 Kilogramm. Das reicht für Werkzeug und leichtes Material, stößt aber bei schweren Schüttgütern schneller an Grenzen als der Diesel-Musso. Hier müssen Nutzer genau kalkulieren, ob die Vorteile des E-Antriebs die geringere Nutzlast aufwiegen.

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Antrieb und Leistung: Die Souveränität der zwei Motoren

Der Antrieb erfolgt in der Basisversion über die Vorderachse mit 152 kW (207 PS). Für das volle Potenzial sorgt jedoch das 4Drive-Modell. Hier arbeitet ein zweiter, baugleicher Elektromotor an der Hinterachse, was die Systemleistung auf beachtliche 304 kW (414 PS) steigert. Das kombinierte Drehmoment von 678 Nm steht ab der ersten Umdrehung zur Verfügung, was den Musso EV in puncto Antrittsstärke weit vor jeden konventionellen Diesel-Pick-up stellt. In der Praxis bedeutet das eine Souveränität, die besonders beim Einfädeln in den fließenden Verkehr oder bei Bergauffahrten unter Last beeindruckt. Der Sprint auf 100 km/h gelingt in rund acht Sekunden, wobei die Beschleunigung linear und ohne Schaltunterbrechungen erfolgt. Die Kraftverteilung zwischen den Achsen wird in Millisekunden geregelt, was für eine stets optimale Traktion sorgt.

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Fahrwerk und Fahreigenschaften: Komfortabel durch den Alltag

Fahrwerkstechnisch setzt KGM beim Musso EV auf eine aufwändige Konstruktion mit hinteren Schraubenfedern anstelle der bei Pick-ups oft üblichen Blattfedern. Dies resultiert in einem deutlich geschmeidigeren Ansprechverhalten auf kurzen Unebenheiten. Ohne Beladung neigt das Heck kaum zum Trampeln, was den Fahrkomfort auf das Niveau eines guten SUVs hebt. Das hohe Gewicht des im Rahmen liegenden Akkus sorgt zudem für eine satte Straßenlage und unterdrückt die Pick-up-typische Unruhe bei Autobahntempo. Die Lenkung ist leichtgängig, bietet aber genügend Rückmeldung für präzise Manöver in engen Baustellen oder Waldwegen. Bei der Torsionssteifigkeit zeigt sich der Quad-Frame von seiner besten Seite: Selbst bei Verschränkungen im Gelände knistert oder knackt nichts im Gebälk der Kabine.

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Batterie, Zellchemie und Ladeeigenschaften: Das Herz von BYD

Ein zentraler Pfeiler des Musso EV ist die Batteriekapazität von 80,6 kWh brutto. KGM nutzt hier die technologische Kooperation mit BYD und setzt auf die LFP-Zellchemie (Lithium-Eisenphosphat). Im Gegensatz zu NCM-Akkus (Nickel-Cobalt-Mangan) verzichtet LFP auf teures Kobalt und bietet eine deutlich höhere Zyklusfestigkeit. Für einen Pick-up, der oft zehn Jahre oder länger im Dienst stehen soll, ist dies ein entscheidender Vorteil.

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Die Ladeleistung an DC-Schnellladestationen beträgt maximal 120 kW. In der Praxis bedeutet dies eine Ladezeit von etwa 36 Minuten für den Bereich von 10 auf 80 Prozent. Dank einer intelligenten Vorkonditionierung wird diese Leistung auch bei kühleren Temperaturen zuverlässig erreicht. An der AC-Wallbox zieht der Musso EV mit 11 kW dreiphasig Strom, was eine vollständige Ladung über Nacht (ca. 8,5 Stunden) ermöglicht. Die V2L-Funktion (Vehicle-to-Load) erlaubt es zudem, externe elektrische Geräte mit bis zu 3,6 kW über die Ladebuchse zu betreiben – ein ideales Feature für Handwerker oder Camper.

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Effizienz, Verbrauch und Reichweite: Realität auf der Straße

Beim Thema Effizienz verlangt die Aerodynamik ihren Tribut. Die massive Front und der Aufbau fordern bei höheren Geschwindigkeiten viel Energie. Der kombinierte WLTP-Verbrauch wird offiziell mit 23,0 bis 26,0 kWh pro 100 Kilometer angegeben. In unserem kurzen Testzyklus mit gemischtem Profil kristallisierte sich bei moderater Fahrweise ein Realverbrauch von etwa 25 kWh/100km heraus. Auf der Autobahn bei Richtgeschwindigkeit 130 km/h dürfte dieser Wert schnell auf 30 bis 32 kWh/100km steigen. Umgerechnet auf ein Diesel-Äquivalent entspricht dies jedoch immer noch nur etwa 3,0 Litern Kraftstoff pro 100 Kilometer, was die hohe Effizienz des Gesamtsystems unterstreicht. Die reale Reichweite liegt somit zwischen 300 Kilometern auf der Autobahn und bis zu 450 Kilometern im rein städtischen Umfeld. Für Flotten, die überwiegend im regionalen Radius agieren, ist dies völlig ausreichend.

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Preise, Ausstattungslinien und Unterhaltskosten

Die Preisgestaltung bleibt eines der stärksten Argumente für den KGM Musso EV. Die Basisversion Core startet bei 41.990 Euro brutto. Bereits hier sind wichtige Features wie die Rückfahrkamera, das Smart-Key-System und das digitale Cockpit enthalten. Die Lux-Variante für 48.990 Euro ergänzt dies um Kunstledersitze mit Belüftung und weitere Assistenzsysteme. Der Allradantrieb 4Drive ist für faire 4.000 Euro Aufpreis erhältlich. Ein entscheidender Faktor für die Gesamtkostenrechnung (TCO) ist die Garantie: KGM gewährt 7 Jahre oder 150.000 Kilometer auf das Gesamtfahrzeug und beeindruckende 10 Jahre oder eine Million Kilometer auf die Batterie. Für Flottenmanager bedeutet dies eine enorme Risikominimierung beim Restwert und den Wartungskosten. Da kaum Verschleißteile wie bei einem Verbrenner anfallen, liegen die Servicekosten signifikant niedriger.

 

Technische Daten KGM Musso EV Core 4WD 80,6kWh / 152KW
Hersteller:KGM
Karosserie:Pickup mit Doppelkabine, 5 Sitzplätze
Motor:304 kW
Getriebe:1-gang
Antrieb:Allradantrieb 4WD (Dual Motor)
Emissionsklasse:-
Leistung:304 kW (414 PS) bei 3.500 U/min
(System)Drehmoment:678 Nm
Höchstgeschwindigkeit:177 km/h
Verbrauch (WLTP):26,0 kWh/100 km
Reichweite kombiniert (WLTP):410 km
Systemspannung:400 V
Zellchemie:LFP - Lithium-Eisenphosphat
Batteriekapazität (Brutto):80,6 kWh
Ladeleistung (kW):AC: 11 kW / DC: 120 kW
Ladezeiten AC 0 bis 100%10h 18 min.
Ladezeiten DC 0 bis 80%36 min.
CO2-Ausstoß:0 g/km
Wendekreis:12,2 Meter
Bodenfreiheit:220 mm zwischen den Achsen
Böschungswinkel vorn/hinten:19,6 / 20,5 Grad
Anhängelast ungebremst/gebremst750 kg / 1.800 kg
Wendekreis:12,4 m
Bereifung:235/70R17
Leergewicht:2.285 kg
Zulässiges Gesamtgewicht:3.090 kg
Zuladung:805 kg
Länge/Breite/Höhe/Radstand:5.160/1.920/1.740/3.150 mm
Bodenfreiheit:181 mm
Böschungswinkel vorne:20,2 Grad
Böschungswinkel hinten:24,3 Grad
Rampenwinkel:15,1 Grad
Ladefläche (Länge/Breite/Höhe):1.345/1.515/1.5105 mm
Ladekantenhöhe: mm
Garantie:Beim Kauf eines KGM Musso EV erhalten Sie die folgenden Garantieleistungen (es gelten die aktuellen Garantiebedingungen des Herstellers):
• 7 Jahre Herstellergarantie oder bis zu 150.000 km (das zuerst Erreichte gilt)
• 10 Jahre oder 1 Million km auf die Fahrbatterie (das zuerst Erreichte gilt)
• 6 Jahre Garantie gegen Durchrostung
• 7 Jahre KGM europaweite Mobilitätsgarantie
Grundpreis Core/Lux:41.990 Euro / 48.990 Euro
Grundpreis Preis Testwagen 4WD:45.990 Euro

 

Fazit: Ein nachhaltiges Werkzeug für Profis und Privatleute

Der Musso EV markiert für KGM den Wendepunkt. Er ist kein Produkt für den Massenmarkt der Kompaktwagen, aber er ist der aktuell wohl kompetenteste elektrische Pick-up in seiner Preisklasse auf dem deutschen Markt. Mit der Sicherheit der Blade-Batterie und dem Komfort des Quad-Frames setzt er ein deutliches Zeichen für die Mobilität im Jahr 2026. Der Musso EV ist ein durchdachtes Nutzfahrzeug, daß die Vorteile der E-Mobilität in eine robuste Hülle verpackt. Trotz der Einschränkungen bei der maximalen Zuladung und der ladebedingten Zeitfenster auf Langstrecken überwiegen die Vorteile: Die enorme Laufruhe, der druckvolle Allradantrieb und die extrem niedrigen Betriebskosten machen ihn zu einer ernsthaften Alternative für Kommunen, Polizei, Gartenbaubetriebe und Privatnutzer mit Lademöglichkeit. Die Kooperation mit BYD sorgt für technisches Vertrauen bei der Batterie, während KGM die gewohnte Robustheit des Fahrwerks beisteuert. Er ist der Vorbote einer neuen Generation von Pick-ups, die beweist, daß man für den harten Einsatz keinen Diesel mehr braucht, wenn das Gesamtpaket aus Preis, Leistung und Garantie stimmt.

KGM Musso EV - Dreieich 2026