Porsche feiert Doppelsieg beim 24-Stunden-Marathon in Le Mans

18. Juni 2018 03:07 Autor:

Porsche 911 RSR, Porsche GT Team (92), Michael Christensen (DK), Kevin Estre (F) Laurens Vanthoor (B), Le Mans 2018 – Bildnachweis: Porsche

 

Der Porsche 911 RSR gewinnt die 24h von Le  Man

Porsche hat in Le Mans beim härtesten Langstreckenrennen der Welt  beide GTE-Klassen gewonnen. In der Pro-Kategorie, in der sechs Hersteller gegeneinander antreten, beendete der Porsche 911 RSR mit der Startnummer 92 nach 344 Runden als Erster die 86. Auflage der 24 Stunden von Le Mans. Das Fahrer-Trio Kévin Estre (Frankreich), Laurens Vanthoor (Belgien) und Michael Christensen (Dänemark) lag fast während des gesamten Rennens in Führung und kontrollierte das Geschehen auf dem 13.626 Kilometer langen Traditionskurs. Mit dem Le-Mans-Klassensieg Nummer 106 für Porsche krönten die Werksfahrer ihre fehlerlose Leistung.

Das Schwesterauto (#91) mit Richard Lietz (Österreich), Frédéric Makowiecki (Frankreich) und Gianmaria Bruni (Italien) im Cockpit machte mit Platz zwei den Doppelsieg für Porsche in der GTE-Pro-Klasse perfekt.

Der Neunelfer mit der Startnummer 93 fiel in der Nacht aufgrund technischer Probleme weit zurück. Wegen der Reparaturarbeiten verloren Patrick Pilet (Frankreich), Earl Bamber (Neuseeland) und Nick Tandy (Großbritannien) 25 Minuten und belegten am Ende Rang elf. Für Romain Dumas (Frankreich), Timo Bernhard (Bruchmühlbach-Miesau) und Sven Müller (Bingen am Rhein) war das Rennen nach gut sieben Stunden beendet. Ihr Porsche 911 RSR (#94) fiel in der Nacht mit einem Schaden an der Aufhängung aus.

Der Porsche 911 RSR mit der Startnummer 77 vom Team Dempsey-Proton Racing feierte einen eindrucksvollen Sieg in der Klasse GTE-Am. Porsche Young Professional Matt Campbell (Australien), Christian Ried (Schöneburg) und Porsche-Junior Julien Andlauer (Frankreich) machten mit ihrer Vorstellung den 107. Klassenerfolg für Porsche perfekt. Julien Andlauer avancierte dabei mit 18 Jahren zum jüngsten Klassensieger in Le Mans.

Während das zweite Auto vom Team Dempsey-Proton Racing (#88) mit einem Aufhängungsschaden ausfiel, schrammte der 510 PS starke Neunelfer (#99) von Proton Competition als Vierter nur knapp an einem Podiumsplatz vorbei. Die Porsche 911 RSR mit den Startnummern 80 (Ebimotors) und 56 (Team Project 1) beendeten den 24-Stunden-Marathon in Le Mans auf den Plätzen sechs und sieben. Das Fahrzeug von Gulf Racing (#86) fiel nach einem unverschuldeten Unfall zu Rennbeginn auf den letzten Platz zurück, zeigte jedoch Kampfgeist und belegte am Ende Rang zehn.

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