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Range Assurance: Tesla implementiert bessere Reichweitenplanung und -informationen für sein Model S

Mesla bringt sein Model S mit zur Computermesse in Hannover.

„Reichweitengarantie“ per Software-Update

Mesla bringt sein Model S mit zur Computermesse in Hannover.
Tesla Model S erhält (vorerst in den USA) ein Software-Update zur besseren Reichweitenplanung

Weniger Sorgen

Tesla-Fahrer sollen sich zukünftig weniger Sorgen um ihre energieversorgung machen.  Ein Software-Update – vorerst in den USA –  verspricht die mögliche Rest-Reichweite besser darstellen zu können. Elektrofahrzeuge haben den Nachteil, dass es immer schwer abschätzbar ist welche Reichweite der Akku noch ermöglicht. Der Elektroauto-Pionier Tesla hat sich dieses Problems angenommen und verspricht weitere Optimierungen. Tesla versorgt vorerst seine Modellreihe des Tesla Model S nun mit einem Software-Update OTA (Over-the-air) via Internet, um sicherzustellen das seine Kunden während der Fahrt nicht mehr von leeren Batterien überrascht werden. Die neu implementierte Funktion „Range Assurance“ kalkuliert im Hintergrund in Kommunikation mit den Tesla-eigenen Ladestationen die Restreichweite. Dies auch wenn das Navigationssystem gerade nicht benutzt werde. Der Fahrer wird dann rechtzeitig gewarnt, bevor er außer Reichweite der nächstmöglichen Ladestation gerate. Das Navigationssystem weist dann rechtezitig den Weg zur nächstmöglichen Ladestation. Dabei würden sogar besondere Belastungen für den Akku wie Steigungen und Wetterbedingungen berücksichtigt.

Dies entlastet den Fahrer von komplexen Abschätzungen zur Restkapazität des Akkus. Bei längeren Routenplanungen werden die öffentlichen Ladestationen mit einbezogen. Die Ladezeit am Supercharger betrage nur bis zu einer halben Stunde. Die Reichweite einer Akkuladung beträgt laut Herstellerangaben bis zu 500 Kilometer. So gut wie alle Einwohner Nordamerikas sowie Nord- und Westeuropas lebten in Reichweite einer Ladestation. Außer diesen enthält das Update noch Sicherheitsfunktionen wie eine automatische Notfallbremse und eine Seitenkollisionswarnung. Künftige Tesla-Modelle sollen dem Fahrer noch mehr Arbeit abnehmen. Im Oktober gab das Unternehmen bekannt, an einem System namens Autopilot zu arbeiten. Es soll beispielsweise Verkehrsschilder erkennen und die Geschwindigkeit automatisch anpassen können.

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