Seat: Sieben Fakten über CNG

20. Mai 2019 22:52 Autor:

1. CNG ist umweltfreundlich

CNG-betriebene Motoren emittieren im Vergleich zu anderen Verbrennungsmotoren bis zu 25 Prozent weniger CO2, bis zu 95 Prozent weniger Stickoxide, zudem werden im direkten Vergleich mit einem Dieselantrieb 50 Prozent weniger, verglichen mit einem Benziner 99 Prozent weniger Rußpartikel ausgestoßen. CNG-betriebene Fahrzeuge erreichen problemlos die Abgasnorm Euro 6.

2. CNG ist sicher und zuverlässig

CNG ist – entgegen manch unbegründeter Befürchtung – eine sichere Sache. Die in den Seat CNG-Modellen verbauten Gastanks werden nach den höchsten Branchenstandards konstruiert, produziert und zertifiziert. Außerdem sind sie, genau wie die TGI-Kraftstoffpumpen, mit einem Sicherheitsventil ausgestattet, das im höchst unwahrscheinlichen Fall eines technischen Problems dafür sorgt, dass das Gas auf kontrollierte Weise an die Außenluft abgegeben wird. Alle Bauteile des Gastanks sind dazu ausgelegt, extremen Bedingungen standzuhalten. So herrscht im Tank im Alltagsbetrieb maximal ein Druck von etwa 200 bar, zugelassen ist er mit bis zu 600 bar jedoch Seit einiger Zeit forciert Seat den Einsatz von komprimiertem Erdgas, auch CNG („Compressed Natural Gas“) genannt, als umweltfreundliche und kostengünstige Antriebsalternative. Doch noch immer halten sich einige Vorbehalte gegenüber CNG als alternativem Kraftstoff – zu Unrecht!

Hier die Vorteile von CNG auf einen Blick: für die dreifache Belastung. Auch dass winterliche Temperaturen CNG etwas anhaben können, ist ein Mythos: Nach den Gesetzen der Physik müsste die Außentemperatur schon unter -160 Grad Celsius fallen, damit sich das CNG im Tank verflüssigt.

3. CNG funktioniert ohne Kompromisse

Bei Fahrgefühl, Leistung in punctoLeistung und Fahrdynamik stehen unsere monovalenten CNG-Modelle ihren rein benzinbetriebenen Modellgeschwistern in nichts nach. So muss man schon sehr genau hinsehen, um überhaupt einen Unterschied zu erkennen. Im Kombiinstrument wird angezeigt, wenn sich das Fahrzeug im CNG-Modus befindet. Zudem sind Kraftstoffanzeigen für beide Tanks vorhanden. Ist der CNG-Tank aufgebraucht, schaltet das Auto automatisch auf Benzin alsReservekraftstoff um – ohne dass es der Fahrer zu spüren bekommt.

4. CNG ist preiswert

CNG-Fahrzeuge werden steuerlich begünstigt und werden in derselben Preiskategorie wie Diesel- und Benzinfahrzeuge verkauft. Im direkten Vergleich zu Dieselmodellen sind sie in der Anschaffung teils sogar deutlich günstiger. Nach dem Kauf sind die Betriebskosten besonders niedrig: Das liegt vor allem daran, dass CNG aufgrund seines höheren Energiegehalts effizienter verbrennt als herkömmliche Kraftstoffe. Da CNG kein Erdölderivat ist, bleibt es zudem vor unvorhergesehenen Ölpreisschwankungen geschützt. In der Praxis sind Einsparungenvon 30 Prozent im Vergleich zum Diesel – und 55 Prozent im Vergleich zum Benzinbetrieb möglich.

5. CNG ist nicht wartungsintensiver als ein Diesel oder Benziner

In ihrer mechanischen Funktion unterscheiden sich CNG-Fahrzeuge nicht von konventionell motorisierten Modellen. Auch Zündkerzen oder Filter müssen nicht häufiger ausgetauscht werden als bei einem Ottomotor, wie manchmal fälschlicherweise behauptet wird. Der einzige Unterschied ist,dass die Dichtheit der Gasanlage vor jeder TÜV-Untersuchung geprüft werden muss. Unterm Strich haben CNG-Fahrzeuge – etwa im Vergleich zu Plug-in-Hybridfahrzeugen – viel niedrigere Betriebskosten, weil sie mit einem einzigen Motor auskommen, der auf beide Kraftstoffarten ausgelegt ist.

6. CNG ist ein Naturprodukt und gut fürs Klima

Die international gebräuchliche Abkürzung CNG steht für „Compressed Natural Gas“ und bezeichnet unter starkem Druck komprimiertes Erdgas, das speziell zum Betanken von Autos aufbereitet und angeboten wird. CNG besteht zu einem überwiegenden Teil aus Methan sowie anderen Kohlenwasserstoffen. Es enthält nur geringe Anteile von Stickstoff und Kohlendioxid – was dafür sorgt, dass es weitestgehend sauber verbrennt. Im Gegensatz zu Erdöl muss Erdgas nach der Förderung nicht erst aufwendig aufgearbeitet werden. Zudem ist CNG auch als regenerativer Energieträger verfügbar – einerseits in Form von aus biologischen und organischen Abfällen gewonnenem Bio-Methan, das bereits heute an der Tankstelle in unterschiedlichen Anteilen beigemischt oder als eigenerKraftstoff angeboten wird. Andererseits ist auch synthetisches Methan, das im Zuge des „Power-to-Gas“-Verfahrens, bei dem überschüssiger Ökostrom zur Gaserzeugung genutzt wird, eine vollwertige Alternative – und das sogar komplett klimaneutral. Denn im Fahrbetrieb wird dabei nur so viel CO2 ausgestoßen, wie zuvor bei der Produktion dieses „grünen“ Kraftstoffes durch Photosynthese in Sauerstoff umgewandelt wurde.

7. CNG ist so gut wie überall verfügbar

Bereits heute ist die nächste CNG-Tankstelle – anders als etwa beim Wasserstoff – nicht weit. Aktuell gibt es rund 900 Erdgas-Tankstellen im gesamten Bundesgebiet. Gemeinsam mit Industriepartnern aus den Bereichen Erzeugung, Versorgung und Tankstellenbetrieb hat sich Seat gemeinsam mit dem Volkswagen Konzern das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2025 das deutsche CNG-Tankstellennetz auf rund 2.000 Stationen auszubauen.

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