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Spyker schliesst Kooperationsabkommen für einen Neustart

Spyker C8 Preliator - Bildnachweis: Spyker

 

 

  

Neustart in Deutschland?

 

Die Sportwagen-Manufaktur aus den Niederlanden unternimmt einen Neuanfang. Ab dem kommenden Jahr sollen wieder Fahrzeuge montiert werden.

Heute, am 28. August 2020, kündigen der Unternehmer Boris Rotenberg, Eigentümer u.a. von SMP Racing und BR Engineering, sein Geschäftspartner Michail Pessis, Miteigentümer von SMP Racing Monaco sowie Eigentümer von Milan Morady in Luxemburg und R-Company in Deutschland sowie Victor R. Muller, CEO von Spyker Ltd, eine weitreichende Zusammenarbeit zwischen den oben genannten Unternehmen und der Spyker-Gruppe an.

 

Spyker C8 Preliator



Unter der Leitung von BR Engineering, das über große Erfahrung im Motorsport verfügt, wird SMP Racing, das unter anderem bei den 24 Stunden von Le Mans und Milan Morady als professionelles Design- und Marketingunternehmen viele Motorsportresultate errungen hat, ab 2021 die Produktion des neuen Spyker C8 Preliator, des sensationellen Spyker D8 Peking-to-Paris SSUV sowie des Spyker B6 Venator aufnehmen.
  

Michail Pessis von Milan Morady SA: „Seit Boris Rotenberg und ich vor fast einem Jahrzehnt unseren ersten Spyker bestellten, haben wir uns leidenschaftlich in die Schönheit und Handwerkskunst dieser handgefertigten Sportwagen verliebt. Ab 2015 intensivierte sich die Zusammenarbeit mit Spyker durch Milan Morady, die nun in der heute angekündigten Kooperationsvereinbarung gipfelt. Darüber hinaus sind BR Engineering und Milan Morady bereits seit einigen Jahren an der Entwicklung und Produktion einer Reihe von Spyker C8 Querrudern in so genannter Limited Edition BR-Konfiguration in unseren deutschen Werken beteiligt“.

 

Spyker hat seit der Insolvenz von Saab im Jahr 2011 einige sehr harte Jahre hinter sich. Mit dieser neuen Partnerschaft wäre diese Phase vorbei, und Spyker könnte damit wieder ein wichtiger Akteur im Marktsegment der Supersportwagen werden.

Die R-Company, ein exklusives Autotuning-Unternehmen mit eigenen Carbon-Produktionsanlagen und über 20 Jahren Erfahrung auf dem Sportwagenmarkt, ist ein weiterer Partner in dieser neuen Unternehmensgruppe.

Sehr zur Freude der weltweiten Besitzer der bisher gebauten 265 Spyker-Straßenfahrzeuge werden auch die Kundendienstabteilung und die Serviceeinrichtungen in den neuen deutschen Produktionsstätten angesiedelt sein.

Ebenfalls für 2021 ist die Eröffnung des ersten internationalen Flagship-Stores von Spyker in Monaco geplant, um die handgefertigten Spyker-Modelle der anspruchsvollen Kundschaft im passenden Rahmen zu präsentieren. Weitere Flagship Stores sollen zu einem späteren Zeitpunkt eröffnet werden.

Zudem beabsichtigt Spyker durch die Partnerschaft mit SMP Racing wieder in die internationale Rennarena einzusteigen und eine bedeutende Rolle im Motorsport einzunehmen.
 

Beide Unternehmer erklärten, dass sie voll motiviert und entschlossen sind, eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Spyker aufzubauen:

 

„Wir freuen uns sehr darauf, ein Teil dieses neuen Kapitels für die epische Marke Spyker zu werden. Unsere Unternehmensgruppe wird die Marke Spyker erfolgreich in die Liga der weltbesten Supersportwagen einführen“.

Victor R. Muller, der Vorstandsvorsitzende von Spyker, sagte: „Die Kooperationsvereinbarung, die wir heute unterzeichnet haben, ist der Höhepunkt unserer monatelangen unermüdlichen Bemühungen, ein solides Spyker-Unternehmen aufzubauen, das sowohl über technische als auch finanzielle Mittel verfügt, um seine Geschäftsziele zu erreichen. Mein Dank geht an Boris Rotenberg und Michail Pessis für das Vertrauen, das sie beide in uns gesetzt haben.

 

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