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Startschuss für das Zeekr Händlernetz: Autohäuser Jacobs und Bleker werden erste Partner

Lukas Dohle, Managing Director Zeekr Deutschland und Alexander Gotzen, Sales Manager New Cars Jacobs Gruppe - Bildnachweis: Zeekr

Die strategische Kehrtwende: Warum der Direktvertrieb im deutschen Premiumsegment an Grenzen stößt

Die lautlose Revolution auf deutschen Straßen erlebt derzeit ein lehrreiches Lehrstück über die Gesetzmäßigkeiten des hiesigen Automobilmarktes. Wenn ein neuer Marktteilnehmer mit hochfliegenden Plänen, fortschrittlicher Ladetechnik und beachtlichen Fahrleistungswerten in das hart umkämpfte Premiumsegment drängt, reicht eine reine Digitalpräsenz in den seltensten Fällen aus, um etablierte Kundenkreise nachhaltig zu überzeugen. Genau vor dieser Erkenntnis steht aktuell Zeekr, die globale Premium-Elektromobilitätsmarke aus dem chinesischen Geely-Konzern. Nach einem Marktstart im Dezember 2025, der primär auf das Flottengeschäft, den digitalen Direktvertrieb und die B2B-Kundenorientierung ausgerichtet war, vollzieht der Hersteller nun einen folgerichtigen Strategieschwenk.

Christian Voßkamp, Geschäftsführer Bleker Gruppe und Lukas Dohle, Managing Director Zeekr Deutschland – Bildnachweis: Zeekr

Das Unternehmen erweitert sein Vertriebsmodell in Deutschland ab sofort um klassische Handelspartner aus dem traditionellen Automobilsektor. Mit der Jacobs Gruppe aus Aachen und der Bleker Gruppe aus dem Münsterland wurden zwei hochgradig etablierte deutsche Automobilhandelsgruppen als erste Partnerschaften verpflichtet. An den Standorten in Aachen und Münster stehen damit ab sofort physische Anlaufstellen bereit, an denen Interessenten Fahrzeuge besichtigen, Testfahrten vereinbaren, Kauf- und Finanzierungsverträge abschließen sowie Gebrauchtfahrzeuge in Zahlung geben können. Dieser Schritt beendet die Phase der reinen Online-Fokussierung und rückt das persönliche Kundenerlebnis vor Ort in den Mittelpunkt der Expansionsbestrebungen.

Aber der Blick auf die bisherigen Verkaufsdaten offenbart auch den eigentlichen Druck, unter dem dieser Wandel vollzogen wird. Seit dem Marktstart im Dezember 2025 kann Zeekr auf etwas mehr als 750 Bestellungen auf dem deutschen Markt verweisen. Was in offiziellen Unternehmensmitteilungen als erfolgreiche erste Phase eingeordnet wird, erweist sich bei einer neutralen brancheninternen Analyse als verhaltener Auftakt. In einem deutschen Gesamtmarkt mit jährlich fast drei Millionen Neuzulassungen bleibt eine dreistellige Orderzahl nach knapp zehn Monaten ein überschaubarer Nischenerfolg. Die anfängliche Hoffnung vieler neuer Elektroautomarken, treue Premiumkäufer von Marken wie Audi, BMW oder Mercedes-Benz allein über eine ansprechende App und stylische Websites zum Fahrzeugkauf zu bewegen, hat sich als Trugschluss erwiesen.

Deshalb zieht die Führung von Zeekr Deutschland nun die organisatorischen Konsequenzen aus diesem Reifeprozess. Lukas Dohle, Managing Director von Zeekr Deutschland, erklärte dazu, dass das Unternehmen nach dem gezielten Aufbau des B2B-Geschäfts nun die nächste Entwicklungsstufe einleite. Das Ziel bestehe darin, die Marke gemeinsam mit starken Handelspartnern breiter im Privatkunden- sowie im Kleingewerbesegment zu verankern. Das digitale Vertriebsmodell soll dabei keineswegs abgeschafft, sondern vielmehr eng mit der persönlichen Betreuung vor Ort verzahnt werden. Man darf dennoch bezweifeln, ob die späte Hinwendung zum physischen Autohaus den verpassten Vorsprung gegenüber bereits etablierten Mitbewerbern kurzfristig wettmachen kann.

Die Partner im Detail: Jacobs im Rheinland und Bleker im Münsterland

Für den Startschuss der neuen Händlerstruktur hat sich Zeekr zwei Partner gesichert, die in ihren Stammregionen über gewachsene Strukturen und eine treue Stammkundschaft verfügen. Die Jacobs Gruppe vertritt die Marke ab sofort an der Aachener Automeile in der Neuenhofstraße 100. Dieser Standort liegt in einem dicht besiedelten Automobilhandelscluster der Städteregion Aachen, was der Marke eine hohe Sichtbarkeit garantiert. Die Jacobs Gruppe zählt mit 17 Standorten in Nordrhein-Westfalen und über 1.000 Mitarbeitenden zu den großen Automobilhandelsketten der Region und vertritt traditionell Marken des Volkswagen-Konzerns wie Volkswagen, Audi, Skoda, Seat und Cupra, hat ihr Portfolio jedoch in jüngster Zeit gezielt um Marken wie BYD, Denza, MG sowie Omoda & Jaecoo erweitert.

Alexander Gotzen, Sales Manager New Cars der Jacobs Gruppe, wies im Zuge der Partnerschaft darauf hin, dass sich der Automobilhandel spürbar verändere und Kunden im Premiumsegment heute eine deutlich höhere Offenheit gegenüber jungen Marken an den Tag legen, sofern das Produkt, die Technoloigie und das Kundenerlebnis überzeugen. Aus Sicht der Handelskette stellt Zeekr eine vielversprechende Ergänzung dar, um moderne Elektrofahrzeuge in das bestehende Portfolio zu integrieren.

In Münster übernimmt das Autoforum Münster der Bleker Gruppe in der Kölner Straße 1 die Repräsentanz der chinesischen Premiummarke. Die Bleker Gruppe ist im Münsterland sowie im nördlichen Ruhrgebiet tief verwurzelt und betreibt 14 Autohäuser an acht Standorten. Das Unternehmen vertritt ein breites Spektrum von insgesamt 15 Marken, darunter Alfa Romeo, Peugeot, Citroën, Renault, Dacia, Alpine, Jeep sowie die chinesischen Anbieter BYD und XPeng. Das Autoforum Münster in Münster-Amelsbüren fungiert dabei als zentraler Großstandort der Unternehmensgruppe.

Christian Voßkamp, Geschäftsführer der Bleker Gruppe, betonte bezüglich des Markteintritts von Zeekr, dass die Wechselbereitschaft der Kundschaft von etablierten Traditionsmarken hin zu neuen Anbietern dann hoch sei, wenn Qualität, Technik und Kundenerlebnis den hohen Erwartungen entsprechen. Genau an diesem Maßstab werden neue Marktteilnehmer gemessen, weshalb Zeekr für die Bleker Gruppe ein interessantes Bausteinchen in der Mehrmarkenstrategie darstellt. An beiden neuen Standorten können Kunden das komplette Leistungsspektrum von der Verkaufsberatung über Probefahrten und Finanzierungen bis hin zur Fahrzeuggübergabe in Anspruch nehmen.

Bildnachweis: Zeekr

Netzwerkausbau und Aftersales-Strategie: 60 Händler bis 2027

Ein wesentliches Element bei der Beurteilung einer neuen Automarke durch die Kundschaft ist die Verlässlichkeit bei Wartung, Garantie und Reparatur. Hier verweist Zeekr darauf, dass bereits vor dem Start der Handelskooperationen ein bundesweit flächendeckendes Netz aufgebaut wurde. Mehr als 100 zertifizierte Servicepartner-Standorte bilden derzeit das Aftersales-Fundament der Marke in Deutschland. Dieses Servicenetz stellt sicher, dass Kunden im Falle von Inspektionsarbeiten oder technischen Defekten nicht vor unlösbaren logistischen Problemen stehen.

Aber reine Serviceverträge mit freien oder markenoffenen Werkstätten reichen nicht aus, um das Vertrauen von Privatkäufern beim Erwerb von Hochpreis-Elektrofahrzeugen vollständig zu gewinnen. Deshalb plant Zeekr den Aufbau eines flächendeckenden Händlernetzes, das bis zum Jahr 2027 mehr als 60 Handelspartner in ganz Deutschland umfassen soll. Verhandlungen mit weiteren namhaften Autohausgruppen in verschiedenen Bundesländern laufen nach Angaben des Herstellers bereits intensiv.

Diese Strategieanpassung verdeutlicht eine allgemeine Entwicklung im Markt für Elektrofahrzeuge. Fast alle neuen Hersteller aus Asien, die zunächst mit einem rein digitalen Direktvertriebs- oder Agenturmodell gestartet sind, wechseln schrittweise zu hybriden Systemen. Das physische Autohaus bleibt als Ort der persönlichen Interaktion, der Probefahrt und der Inzahlungnahme von Altfahrzeugen ein unverzichtbarer Anker für den deutschen Autofahrer.

Technischer Deep-Dive: Der Zeekr 001 im detaillierten Fakten-Check

Das wichtigste Modell in den neuen Ausstellungsräumen ist der Zeekr 001, ein sportlich gestalteter Shooting Brake der Fünf-Meter-Klasse. Das Fahrzeug basiert auf der vom Geely-Konzern entwickelten SEA1-Architektur (Sustainable Experience Architecture) und soll in Bezug auf Raumangebot, Fahrleistungen und Ladegeschwindigkeit Maßstäbe setzen. Die Außenabmessungen unterstreichen den Oberklasse-Anspruch: Der Zeekr 001 misst in der Länge 4,96 m, in der Breite 1,99 m ohne Außenspiegel (2.225 Millimeter inklusive Spiegel) und in der Höhe 1.56 m. Der Radstand von 2.999 Millimetern sorgt für großzügige Platzverhältnisse im Innenraum. Das Kofferraumvolumen beträgt bei normaler Bestuhlung 539 Liter und lässt sich durch Umklappen der Rücksitze auf bis zu 2.144 Liter erweitern. Je nach Antriebsvariante liegt das Leergewicht zwischen 2.200 kg und 2.410 kg, während die zulässige Zuladung zwischen 435 und 520 kg rangiert.

Das Modell wird in Deutschland in vier verschiedenen Ausführungen angeboten, die sich hinsichtlich Antriebsart, Systemleistung und Ausstattung unterscheiden. Die Einstiegsversion bildet die Business Edition beziehungsweise Long Range Version mit Hinterradantrieb. Der an der Hinterachse montierte Permanenterregte Synchronmotor leistet 200 kW beziehungsweise 272 Pferdestärken und stellt ein maximales Drehmoment von 343 Newtonmetern bereit. Damit beschleunigt der Hecktriebler in 7,2 Sekunden von null auf 100 Kilometer pro Stunde und erreicht eine abgeregelte Höchstgeschwindigkeit von 200 Kilometern pro Stunde. Die Batterie besitzt eine Bruttokapazität von 100 Kilowattstunden, wovon 94 Kilowattstunden netto nutzbar sind. Diese Energie reicht für eine kombinierte WLTP-Reichweite von bis zu 620 Kilometern bei einem offiziellen Nennverbrauch von 18,2 Kilowattstunden pro 100 Kilometer. Der Grundpreis für diese Einstiegsversion liegt bei 59.990 Euro.

Für Kunden, die höhere Fahrleistungen erwarten, stehen drei Allradvarianten mit jeweils zwei Elektromotoren zur Verfügung. Die Ausführungen Performance AWD, Privilege AWD und Sport Edition AWD leisten jeweils 400 Kilowatt beziehungsweise 544 Pferdestärken und bieten ein hohes Systemdrehmoment von 686 Newtonmetern. Der Null-Hundert-Paradesprint gelingt diesen Allradmodellen in sportlichen 3,8 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit bleibt ebenfalls auf 200 km pro Stunde begrenzt. Die nutzbare Batteriekapazität entspricht mit 94 kWh der Hecktriebler-Variante. Der höhere Energieverbrauch von 18,5 Kilowattstunden pro 100 Kilometer nach WLTP verringert die Normreichweite geringfügig auf 594 Kilometer bei der Performance-Version und auf 585 Kilometer bei den Ausführungen Privilege und Sport Edition.

Der Preis für den Zeekr 001 Performance AWD beträgt ab 65.990 Euro. Die Variante Privilege AWD steht mit einem Listenpreis von 70.990 Euro im Angebot und verfügt serienmäßig über ein adaptives Luftfahrwerk, ein hochwertiges Soundsystem der Marke Yamaha, belüftete Sitze mit Massagestufe sowie elektromechanisch schließende Türen. Die Spitze des Modellprogramms bildet die Sport Edition AWD zum Preis von 72.990 Euro, die sich durch sportliche Designakzente und eine geschärfte Fahrwerksabstimmung abhebt. Alle Allradvarianten dürfen eine gebremste Anhängelast von bis zu 2.000 kg ziehen, während die Heckantriebsversion auf 1.500 kg gebremste Anhängelast begrenzt ist. Die ungebremste Anhängelast beträgt bei allen Typen einheitlich 750 kg.

Ladeinfrastruktur, Batterietechnik und die SEA-Architektur

Bei der Ladeleistung erweist sich der Zeekr 001 als gut gerüstet für Langstreckenfahrten, wenngleich er nicht ganz die Spitzenwerte mancher 800-Volt-Mitbewerber erreicht. Die maximale Gleichstrom-Ladeleistung an entsprechenden DC-Schnellladesäulen liegt bei 200 Kilowatt. Unter optimalen Bedingungen lässt sich der Akku von zehn auf 80 Prozent des Ladezustands in etwa 30 Minuten beziehungsweise nach Herstellerangaben in gut 25 Minuten auffüllen. Ein deutlicher Pluspunkt im Alltag ist das Wechselstrom-Laden an der heimischen Wallbox oder an öffentlichen AC-Ladesäulen: Serienmäßig verfügen alle Versionen des Zeekr 001 über einen dreiphasigen Onboard-Lader mit einer Leistung von 22 Kilowatt. Dadurch verringert sich die Ladezeit für eine vollständige Aufladung von null auf 100 Prozent auf rund fünf Stunden und 15 Minuten, was im Vergleich zu marktüblichen 11-Kilowatt-Ladern eine Halbierung der Standzeit bedeutet.

Das Fahrzeug ist auch technisch für die Nutzung als mobile Stromquelle vorbereitet. Alle Varianten bringen serienmäßig eine Vehicle-to-Load-Funktion (V2L) mit. Über einen speziellen Adapter für den Typ-2-Ladeanschluss können externe elektrische Geräte mit einer Wechselspannung und einer Maximalleistung von bis zu 3,3 kW betrieben oder aufgeladen werden. Dies erweitert den Einsatzbereich beim Camping oder bei Outdoor-Aktivitäten spürbar.

Aus technischer Sicht basiert das Fahrwerk und der Sicherheitsaufbau auf den Sicherheitsstandards der Geely-Gruppe. Die SEA-Plattform verwendet die sogenannte NTP-Technologie (Non-Heat Propagation) zur Vermeidung thermischer Ereignisse im Akkupack. Das System kombiniert pyrotechnische Trennschalter, die im Fehlerfall innerhalb von Millisekunden auslösen, mit keramischen Isolationsmaterialien zwischen den einzelnen Batteriezellen sowie einer automatischen Notfall-Flüssigkeitskühlung. Im Crashtest nach Euro NCAP erreichte der Zeekr 001 die Höchstwertung von fünf Sternen und erzielte hervorragende Prozentwerte beim Insassenschutz für Erwachsene und Kinder.

Aber auch die Weiterentwicklung der Geely-Antriebstechnik wirft ihre Schatten voraus. Während der Zeekr 001 in seiner aktuellen Ausprägung auf eine ausgereifte 400-Volt-Architektur setzt, rollen in den Entwicklungszentren des Konzerns bereits integrierte 800-Volt-Antriebseinheiten mit Siliziumkarbid-Invertern vom Band, die Effizienzsteigerungen und nochmals höhere Ladeleistungen versprechen.

Modellerweiterung: Zeekr X und Zeekr 7X im Wettbewerbsumfeld

Neben dem Flaggschiff 001 umfasst das Ausstellungsangebot bei den Händlern Jacobs und Bleker zwei weitere Baureihen, die auf unterschiedliche Käuferschichten abzielen. Der Zeekr X besetzt das wachstumsstarke Segment der kompakten Premium-SUVs. Bei einer Länge von 4.432 Millimetern, einer Breite von 1.836 Millimetern und einer Höhe von 1.566 Millimetern teilt sich das Modell die technische Basis mit Konzerngeschwistern wie dem Volvo EX30 und dem Smart #1. Die Preisspanne für den Zeekr X reicht je nach Batterieausstattung (49, 61 oder 69 kWh) und Antriebsversion (Heckantrieb mit 272 PS oder Allrad mit bis zu 428 PS) von 37.990 Euro bis 47.990 Euro.

Mit dem Zeekr 7X schließt die Marke zudem die Lücke zwischen dem kompakten X und dem großen Shooting Brake 001. Das Mittelklasse-SUV zielt direkt auf Konkurrenten wie das Tesla Model Y oder den Porsche Macan Electric ab. Der Listenpreis für den Zeekr 7X liegt je nach Wunschausstattung und Batteriegröße zwischen 54.990 Euro und 64.990 Euro. Damit deckt der Hersteller in den Verkaufsräumen ein Preisband von knapp 38.000 bis über 72.000 Euro ab und stellt sich breit auf, um unterschiedliche Kundengruppen anzusprechen.

Journalistische Einordnung und Ausblick

Der Einstieg in den klassischen Automobilhandel markiert für Zeekr in Deutschland den Übergang von einer theoretischen Vertriebsidee hin zur harten Marktrealität. Die bisherigen Verkaufszahlen zeigen deutlich, dass der reine Online-Vertrieb ohne starke lokale Partner im deutschen Premiumsegment an seine Grenzen stößt. Die Zusammenarbeit mit renommierten Handelsgruppen wie Jacobs und Bleker schafft das notwendige Vertrauen, um auch vorsichtige Käufer an die neue Marke heranzuführen.

Aber der Weg zu einem etablierten Premium-Anbieter bleibt lang und anspruchsvoll. Der deutsche Automobilmarkt gilt als extrem wettbewerbsintensiv und von hoher Markentreue geprägt. Zeekr bringt mit seinen Modellen unbestreitbar viel Hochtechnologie, hervorragende Verarbeitungsqualität und ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis mit. Doch ob das geplante Netz von 60 Handelspartnern bis 2027 ausreichen wird, um signifikante Marktanteile von den heimischen Herstellern abzugreifen, wird sich erst in den kommenden Jahren zeigen. Der Startschuss i

Startschuss für das Zeekr Händlernetz: Autohäuser Jacobs und Bleker werden erste Partner

Die strategische Kehrtwende: Warum der Direktvertrieb im deutschen Premiumsegment an Grenzen stößt

Die lautlose Revolution auf deutschen Straßen erlebt derzeit ein lehrreiches Lehrstück über die Gesetzmäßigkeiten des hiesigen Automobilmarktes. Wenn ein neuer Marktteilnehmer mit hochfliegenden Plänen, fortschrittlicher Ladetechnik und beachtlichen Fahrleistungswerten in das hart umkämpfte Premiumsegment drängt, reicht eine reine Digitalpräsenz in den seltensten Fällen aus, um etablierte Kundenkreise nachhaltig zu überzeugen. Genau vor dieser Erkenntnis steht aktuell Zeekr, die globale Premium-Elektromobilitätsmarke aus dem chinesischen Geely-Konzern. Nach einem Marktstart im Dezember 2025, der primär auf das Flottengeschäft, den digitalen Direktvertrieb und die B2B-Kundenorientierung ausgerichtet war, vollzieht der Hersteller nun einen folgerichtigen Strategieschwenk.

Deshalb erweitert das Unternehmen sein Vertriebsmodell in Deutschland ab sofort um klassische Handelspartner aus dem traditionellen Automobilsektor. Mit der Jacobs Gruppe aus Aachen und der Bleker Gruppe aus dem Münsterland wurden zwei hochgradig etablierte deutsche Automobilhandelsgruppen als erste Partnerschaften verpflichtet. An den Standorten in Aachen und Münster stehen damit ab sofort physische Anlaufstellen bereit, an denen Interessenten Fahrzeuge besichtigen, Testfahrten vereinbaren, Kauf- und Finanzierungsverträge abschließen sowie Gebrauchtfahrzeuge in Zahlung geben können. Dieser Schritt beendet die Phase der reinen Online-Fokussierung und rückt das persönliche Kundenerlebnis vor Ort in den Mittelpunkt der Expansionsbestrebungen.

Aber der Blick auf die bisherigen Verkaufsdaten offenbart auch den eigentlichen Druck, unter dem dieser Wandel vollzogen wird. Seit dem Marktstart im Dezember 2025 kann Zeekr auf etwas mehr als 750 Bestellungen auf dem deutschen Markt verweisen. Was in offiziellen Unternehmensmitteilungen als erfolgreiche erste Phase eingeordnet wird, erweist sich bei einer neutralen brancheninternen Analyse als verhaltener Auftakt. In einem deutschen Gesamtmarkt mit jährlich fast drei Millionen Neuzulassungen bleibt eine dreistellige Orderzahl nach knapp zehn Monaten ein überschaubarer Nischenerfolg. Die anfängliche Hoffnung vieler neuer Elektroautomarken, treue Premiumkäufer von Marken wie Audi, BMW oder Mercedes-Benz allein über eine ansprechende App und stylische Websites zum Fahrzeugkauf zu bewegen, hat sich als Trugschluss erwiesen.

Deshalb zieht die Führung von Zeekr Deutschland nun die organisatorischen Konsequenzen aus diesem Reifeprozess. Lukas Dohle, Managing Director von Zeekr Deutschland, erklärte dazu, dass das Unternehmen nach dem gezielten Aufbau des B2B-Geschäfts nun die nächste Entwicklungsstufe einleite. Das Ziel bestehe darin, die Marke gemeinsam mit starken Handelspartnern breiter im Privatkunden- sowie im Kleingewerbesegment zu verankern. Das digitale Vertriebsmodell soll dabei keineswegs abgeschafft, sondern vielmehr eng mit der persönlichen Betreuung vor Ort verzahnt werden. Man darf dennoch bezweifeln, ob die späte Hinwendung zum physischen Autohaus den verpassten Vorsprung gegenüber bereits etablierten Mitbewerbern kurzfristig wettmachen kann.

Die Partner im Detail: Jacobs im Rheinland und Bleker im Münsterland

Für den Startschuss der neuen Händlerstruktur hat sich Zeekr zwei Partner gesichert, die in ihren Stammregionen über gewachsene Strukturen und eine treue Stammkundschaft verfügen. Die Jacobs Gruppe vertritt die Marke ab sofort an der Aachener Automeile in der Neuenhofstraße 100. Dieser Standort liegt in einem dicht besiedelten Automobilhandelscluster der Städteregion Aachen, was der Marke eine hohe Sichtbarkeit garantiert. Die Jacobs Gruppe zählt mit 17 Standorten in Nordrhein-Westfalen und über 1.000 Mitarbeitenden zu den großen Automobilhandelsketten der Region und vertritt traditionell Marken des Volkswagen-Konzerns wie Volkswagen, Audi, Skoda, Seat und Cupra, hat ihr Portfolio jedoch in jüngster Zeit gezielt um Marken wie BYD, Denza, MG sowie Omoda & Jaecoo erweitert.

Alexander Gotzen, Sales Manager New Cars der Jacobs Gruppe, wies im Zuge der Partnerschaft darauf hin, dass sich der Automobilhandel spürbar verändere und Kunden im Premiumsegment heute eine deutlich höhere Offenheit gegenüber jungen Marken an den Tag legen, sofern das Produkt, die Technoloigie und das Kundenerlebnis überzeugen. Aus Sicht der Handelskette stellt Zeekr eine vielversprechende Ergänzung dar, um moderne Elektrofahrzeuge in das bestehende Portfolio zu integrieren.

In Münster übernimmt das Autoforum Münster der Bleker Gruppe in der Kölner Straße 1 die Repräsentanz der chinesischen Premiummarke. Die Bleker Gruppe ist im Münsterland sowie im nördlichen Ruhrgebiet tief verwurzelt und betreibt 14 Autohäuser an acht Standorten. Das Unternehmen vertritt ein breites Spektrum von insgesamt 15 Marken, darunter Alfa Romeo, Peugeot, Citroën, Renault, Dacia, Alpine, Jeep sowie die chinesischen Anbieter BYD und XPeng. Das Autoforum Münster in Münster-Amelsbüren fungiert dabei als zentraler Großstandort der Unternehmensgruppe.

Christian Voßkamp, Geschäftsführer der Bleker Gruppe, betonte bezüglich des Markteintritts von Zeekr, dass die Wechselbereitschaft der Kundschaft von etablierten Traditionsmarken hin zu neuen Anbietern dann hoch sei, wenn Qualität, Technik und Kundenerlebnis den hohen Erwartungen entsprechen. Genau an diesem Maßstab werden neue Marktteilnehmer gemessen, weshalb Zeekr für die Bleker Gruppe ein interessantes Bausteinchen in der Mehrmarkenstrategie darstellt. An beiden neuen Standorten können Kunden das komplette Leistungsspektrum von der Verkaufsberatung über Probefahrten und Finanzierungen bis hin zur Fahrzeuggübergabe in Anspruch nehmen.

Netzwerkausbau und Aftersales-Strategie: 60 Händler bis 2027

Ein wesentliches Element bei der Beurteilung einer neuen Automarke durch die Kundschaft ist die Verlässlichkeit bei Wartung, Garantie und Reparatur. Hier verweist Zeekr darauf, dass bereits vor dem Start der Handelskooperationen ein bundesweit flächendeckendes Netz aufgebaut wurde. Mehr als 100 zertifizierte Servicepartner-Standorte bilden derzeit das Aftersales-Fundament der Marke in Deutschland. Dieses Servicenetz stellt sicher, dass Kunden im Falle von Inspektionsarbeiten oder technischen Defekten nicht vor unlösbaren logistischen Problemen stehen.

Aber reine Serviceverträge mit freien oder markenoffenen Werkstätten reichen nicht aus, um das Vertrauen von Privatkäufern beim Erwerb von Hochpreis-Elektrofahrzeugen vollständig zu gewinnen. Deshalb plant Zeekr den Aufbau eines flächendeckenden Händlernetzes, das bis zum Jahr 2027 mehr als 60 Handelspartner in ganz Deutschland umfassen soll. Verhandlungen mit weiteren namhaften Autohausgruppen in verschiedenen Bundesländern laufen nach Angaben des Herstellers bereits intensiv.

Diese Strategieanpassung verdeutlicht eine allgemeine Entwicklung im Markt für Elektrofahrzeuge. Fast alle neuen Hersteller aus Asien, die zunächst mit einem rein digitalen Direktvertriebs- oder Agenturmodell gestartet sind, wechseln schrittweise zu hybriden Systemen. Das physische Autohaus bleibt als Ort der persönlichen Interaktion, der Probefahrt und der Inzahlungnahme von Altfahrzeugen ein unverzichtbarer Anker für den deutschen Autofahrer.

Technischer Deep-Dive: Der Zeekr 001 im detaillierten Fakten-Check

Das wichtigste Modell in den neuen Ausstellungsräumen ist der Zeekr 001, ein sportlich gestalteter Shooting Brake der Fünf-Meter-Klasse. Das Fahrzeug basiert auf der vom Geely-Konzern entwickelten SEA1-Architektur (Sustainable Experience Architecture) und soll in Bezug auf Raumangebot, Fahrleistungen und Ladegeschwindigkeit Maßstäbe setzen. Die Außenabmessungen unterstreichen den Oberklasse-Anspruch: Der Zeekr 001 misst in der Länge 4.955 Millimeter, in der Breite 1.999 Millimeter ohne Außenspiegel (2.225 Millimeter inklusive Spiegel) und in der Höhe 1.560 Millimeter. Der Radstand von 2.999 Millimetern sorgt für großzügige Platzverhältnisse im Innenraum. Das Kofferraumvolumen beträgt bei normaler Bestuhlung 539 Liter und lässt sich durch Umklappen der Rücksitze auf bis zu 2.144 Liter erweitern. Je nach Antriebsvariante liegt das Leergewicht zwischen 2.200 kg und 2.410 kg, während die zulässige Zuladung zwischen 435 und 520 kg rangiert.

Das Modell wird in Deutschland in vier verschiedenen Ausführungen angeboten, die sich hinsichtlich Antriebsart, Systemleistung und Ausstattung unterscheiden. Die Einstiegsversion bildet die Business Edition beziehungsweise Long Range Version mit Hinterradantrieb. Der an der Hinterachse montierte Permanenterregte Synchronmotor leistet 200 Kilowatt beziehungsweise 272 Pferdestärken und stellt ein maximales Drehmoment von 343 Newtonmetern bereit. Damit beschleunigt der Hecktriebler in 7,2 Sekunden von null auf 100 Kilometer pro Stunde und erreicht eine abgeregelte Höchstgeschwindigkeit von 200 Kilometern pro Stunde. Die Batterie besitzt eine Bruttokapazität von 100 Kilowattstunden, wovon 94 Kilowattstunden netto nutzbar sind. Diese Energie reicht für eine kombinierte WLTP-Reichweite von bis zu 620 Kilometern bei einem offiziellen Nennverbrauch von 18,2 Kilowattstunden pro 100 Kilometer. Der Grundpreis für diese Einstiegsversion liegt bei 59.990 Euro.

Für Kunden, die höhere Fahrleistungen erwarten, stehen drei Allradvarianten mit jeweils zwei Elektromotoren zur Verfügung. Die Ausführungen Performance AWD, Privilege AWD und Sport Edition AWD leisten jeweils 400 Kilowatt beziehungsweise 544 Pferdestärken und bieten ein hohes Systemdrehmoment von 686 Newtonmetern. Der Sprint von null auf 100 Kilometer pro Stunde gelingt diesen Allradmodellen in kurzweiligen 3,8 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit bleibt ebenfalls auf 200 Kilometer pro Stunde begrenzt. Die nutzbare Batteriekapazität entspricht mit 94 Kilowattstunden der Hecktriebler-Variante. Der höhere Energieverbrauch von 18,5 Kilowattstunden pro 100 Kilometer nach WLTP verringert die Normreichweite geringfügig auf 594 Kilometer bei der Performance-Version und auf 585 Kilometer bei den Ausführungen Privilege und Sport Edition.

Der Preis für den Zeekr 001 Performance AWD beträgt ab 65.990 Euro. Die Variante Privilege AWD steht mit einem Listenpreis von 70.990 Euro im Angebot und verfügt serienmäßig über ein adaptives Luftfahrwerk, ein hochwertiges Soundsystem der Marke Yamaha, belüftete Sitze mit Massagestufe sowie elektromechanisch schließende Türen. Die Spitze des Modellprogramms bildet die Sport Edition AWD zum Preis von 72.990 Euro, die sich durch sportliche Designakzente und eine geschärfte Fahrwerksabstimmung abhebt. Alle Allradvarianten dürfen eine gebremste Anhängelast von bis zu 2.000 kg ziehen, während die Heckantriebsversion auf 1.500 kg gebremste Anhängelast begrenzt ist. Die ungebremste Anhängelast beträgt bei allen Typen einheitlich 750 kg.

Ladeinfrastruktur, Batterietechnik und die SEA-Architektur

Bei der Ladeleistung erweist sich der Zeekr 001 als gut gerüstet für Langstreckenfahrten, wenngleich er nicht ganz die Spitzenwerte mancher 800-Volt-Mitbewerber erreicht. Die maximale Gleichstrom-Ladeleistung an entsprechenden DC-Schnellladesäulen liegt bei 200 Kilowatt. Unter optimalen Bedingungen lässt sich der Akku von zehn auf 80 Prozent des Ladezustands in etwa 30 Minuten beziehungsweise nach Herstellerangaben in gut 25 Minuten auffüllen. Ein deutlicher Pluspunkt im Alltag ist das Wechselstrom-Laden an der heimischen Wallbox oder an öffentlichen AC-Ladesäulen: Serienmäßig verfügen alle Versionen des Zeekr 001 über einen dreiphasigen Onboard-Lader mit einer Leistung von 22 Kilowatt. Dadurch verringert sich die Ladezeit für eine vollständige Aufladung von null auf 100 Prozent auf rund fünf Stunden und 15 Minuten, was im Vergleich zu marktüblichen 11-Kilowatt-Ladern eine Halbierung der Standzeit bedeutet.

Deshalb ist das Fahrzeug auch technisch für die Nutzung als mobile Stromquelle vorbereitet. Alle Varianten bringen serienmäßig eine Vehicle-to-Load-Funktion (V2L) mit. Über einen speziellen Adapter für den Typ-2-Ladeanschluss können externe elektrische Geräte mit einer Wechselspannung und einer Maximalleistung von bis zu 3,3 Kilowatt betrieben oder aufgeladen werden. Dies erweitert den Einsatzbereich beim Camping oder bei Outdoor-Aktivitäten spürbar.

Aus technischer Sicht basiert das Fahrwerk und der Sicherheitsaufbau auf den Sicherheitsstandards der Geely-Gruppe. Die SEA-Plattform verwendet die sogenannte NTP-Technologie (Non-Heat Propagation) zur Vermeidung thermischer Ereignisse im Akkupack. Das System kombiniert pyrotechnische Trennschalter, die im Fehlerfall innerhalb von Millisekunden auslösen, mit keramischen Isolationsmaterialien zwischen den einzelnen Batteriezellen sowie einer automatischen Notfall-Flüssigkeitskühlung. Im Crashtest nach Euro NCAP erreichte der Zeekr 001 die Höchstwertung von fünf Sternen und erzielte hervorragende Prozentwerte beim Insassenschutz für Erwachsene und Kinder.

Aber auch die Weiterentwicklung der Geely-Antriebstechnik wirft ihre Schatten voraus. Während der Zeekr 001 in seiner aktuellen Ausprägung auf eine ausgereifte 400-Volt-Architektur setzt, rollen in den Entwicklungszentren des Konzerns bereits integrierte 800-Volt-Antriebseinheiten mit Siliziumkarbid-Invertern vom Band, die Effizienzsteigerungen und nochmals höhere Ladeleistungen versprechen.

Modellerweiterung: Zeekr X und Zeekr 7X im Wettbewerbsumfeld

Neben dem Flaggschiff 001 umfasst das Ausstellungsangebot bei den Händlern Jacobs und Bleker zwei weitere Baureihen, die auf unterschiedliche Käuferschichten abzielen. Der Zeekr X besetzt das wachstumsstarke Segment der kompakten Premium-SUVs. Bei einer Länge von 4.432 Millimetern, einer Breite von 1.836 Millimetern und einer Höhe von 1.566 Millimetern teilt sich das Modell die technische Basis mit Konzerngeschwistern wie dem Volvo EX30 und dem Smart #1. Die Preisspanne für den Zeekr X reicht je nach Batterieausstattung (49, 61 oder 69 Kilowattstunden) und Antriebsversion (Heckantrieb mit 272 PS oder Allrad mit bis zu 428 PS) von 37.990 Euro bis 47.990 Euro.

Mit dem Zeekr 7X schließt die Marke zudem die Lücke zwischen dem kompakten X und dem großen Shooting Brake 001. Das Mittelklasse-SUV zielt direkt auf Konkurrenten wie das Tesla Model Y oder den Porsche Macan Electric ab. Der Listenpreis für den Zeekr 7X liegt je nach Wunschausstattung und Batteriegröße zwischen 54.990 Euro und 64.990 Euro. Damit deckt der Hersteller in den Verkaufsräumen ein Preisband von knapp 38.000 bis über 72.000 Euro ab und stellt sich breit auf, um unterschiedliche Kundengruppen anzusprechen.

Journalistische Einordnung und Ausblick

Der Einstieg in den klassischen Automobilhandel markiert für Zeekr in Deutschland den Übergang von einer theoretischen Vertriebsidee hin zur harten Marktrealität. Die bisherigen Verkaufszahlen zeigen deutlich, dass der reine Online-Vertrieb ohne starke lokale Partner im deutschen Premiumsegment an seine Grenzen stößt. Die Zusammenarbeit mit renommierten Handelsgruppen wie Jacobs und Bleker schafft das notwendige Vertrauen, um auch vorsichtige Käufer an die neue Marke heranzuführen.

Aber der Weg zu einem etablierten Premium-Anbieter bleibt lang und anspruchsvoll. Der deutsche Automobilmarkt gilt als extrem wettbewerbsintensiv und von hoher Markentreue geprägt. Zeekr bringt mit seinen Modellen unbestreitbar viel Hochtechnologie, hervorragende Verarbeitungsqualität und ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis mit. Doch ob das geplante Netz von 60 Handelspartnern bis 2027 ausreichen wird, um signifikante Marktanteile von den heimischen Herstellern abzugreifen, wird sich erst in den kommenden Jahren zeigen.