Strom tanken beim AvD: Erste öffentliche Schnell-Ladestation wurde in Betrieb genommen

19. Dezember 2018 14:06 Autor:
Beim AvD in Frankfurt können E-Fahrzeuge an der neuen Landesäule mit Strom betankt werden – Bildnachweis: AvD

In seiner knapp 120-jährigen Geschichte hat der Automobilclub von Deutschland e. V. (AvD) stets die Weiterentwicklung der Mobilität nicht nur begleitet: Jüngstes Beispiel für die Innovationskraft von Deutschlands traditionsreichstem Automobilclub ist die Schnell-Ladestation für Elektrofahrzeuge, die der AvD jetzt offiziell in Betrieb genommen hat. Unmittelbar neben der viel befahrenen Autobahn 5 gelegen, nur wenige hundert Meter entfernt von der Ausfahrt „Frankfurt-Niederrad“, steht die AvD-Elektro-Tankstelle allen Nutzern eines Elektroautos rund um die Uhr unmittelbar vor der AvD-Hauptverwaltung zur Verfügung. Wer während der Bürozeiten werktags von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr Strom tankt, kann die Wartezeit während des Ladevorgangs mit einem kostenlosen Kaffee in der AvD-Zentrale überbrücken.

Die AvD-Ladestation in Frankfurt-Niederrad ist Teil des „fast E“-Projekts und über die europäische Ladeinfrastruktur Connecting Europe Facility (CEF) in die TEN-T-Korridore (Trans European Transport Network) eingebunden. Allein in Deutschland werden schon bald 241 Schnellladestationen zu diesem Verbund gehören, die in maximal 70 Kilometer Entfernung voneinander positioniert und mit einer Abweichung von höchstens zwei Kilometern Wegstrecke entlang der Verkehrskorridore zu erreichen sind. Alle Schnelllader verfügen über mindestens zwei Pkw-Stellplätze und bieten eine 24/7-Zugänglichkeit.

Um möglichst vielen Nutzern maximalen Ladekomfort zu bieten, hat der AvD auf seinem Gelände eine 3-in1-DC-Kombi-Schnellladestation installiert, an der sich E-Fahrzeuge – je nach Batteriekapazität – innerhalb von durchschnittlich rund 30 Minuten aufladen lassen. Die Multi-Standard-Ladesäule verfügt über je einen Ladestecker der Standards CCS (50 kW Gleichstrom), CHAdeMO (50 kW Gleichstrom) und Type2/Mode3 (43 kW Wechselstrom) und ermöglicht es so die Hochvoltspeicher aller in Europa gängigen Elektroautomobile problemlos anzuschließen. Und damit der Elektroantrieb sein ganzes ökologisches Potenzial umsetzen kann, wird der Schnelllader mit CO2-freiem Ökostrom betrieben, der ausschließlich in deutschen Wasser- und Windkraftwerken erzeugt wird.

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