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Tesla mit raketenhaftem Aufstieg in Interbrand’s Best Global Brands Report 2021 – Mercedes-Benz verteidigt Platz #8 als einzige europäische Marke in den Top10

Der neue Tesla-Roadster - Bildnachweis: Tesla

 

Markenwert-Zuwachs bei Tesla extrem: Plus 184%

Interbrand veröffentlicht die diesjährige Ausgabe ihrer renommierten Markenbewertung: Die „Best Global Brands 2021“. Im Vergleich zum letzten deutlich Pandemie-geprägten Jahr steht 2021 im Zeichen der Erholung. Der Großteil der Top100-Marken kann ein kräftiges Wachstum verbuchen, während die Technologie-Marken weiter unangefochten die Spitze dominieren. Unter den Top10 gibt es im Vergleich zum letzten Jahr keine Veränderung.

Insgesamt verzeichnen die Top100-Marken einen Markenwert von 2’67 Billionen US-Dollar, eine Steigerung von 15% gegenüber dem Vorjahr und die größte Wachstumsrate seit der ersten Veröffentlichung der Best Global Brands im Jahr 2000.

Nach dem Wiedereinstieg in die Top100 in 2020 schafft Tesla 2021 mit einem Plus von 184% ein rasantes Wachstum und steigt 26 Plätze auf (2020: #40; 2021: #14). Damit erreicht die E-Mobility Marke von Elon Musk eine in der Geschichte der Best Global Brands einmalige Verbesserung und lässt die anderen „Top-Grower“ Salesforce (+37%, #38), Adobe (+36%, #21) und Paypal (+36%, #42) hinter sich.

Die Ergebnisse der deutschen Automobiler können sich sehen lassen. Gewinner ist hier Volkswagen mit einem Plus von 9% (#47), dicht gefolgt von Audi (+8%, #46). BMW (#12) und Mini (#96) wachsen beide um 5%, Porsche (#58) um 4% und Mercedes-Benz um 3% (#8). Mit dem Blick auf den internationalen Wettbewerb haben die deutschen Automarken eine gute Ausgangsposition für die Zukunft geschaffen. Zwar setzt Tesla’s Wachstum ein unmissverständliches Statement zum Thema E-Mobility, doch die Entwicklung zeigt, dass auch die deutlich größeren deutschen Automobilkonzerne diesen langwierigen Veränderungsprozess erfolgreich aufgesetzt haben. Die anderen internationalen Automarken platzieren sich wie folgt: Toyota (+5%, #7) Honda (-2%, #25), Hyundai (#6%, #35), Ford (+2%, #52) und Nissan (+5%, #59).