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Teuer, aber viel Perfektion: Der neue VW T-Roc 1.5 eTSI im Fahrbericht

VW T-Roc NF R-Line eTSI 110 kW 7-Gang-DSG1.5 - 2026

Der bessere Golf?

Volkswagen befindet sich in einer anspruchsvollen Phase des strategischen Umbruchs, in der das klassische Verbrennergeschäft mit einer massiven Elektro-Offensive und neuen globalen Marktbedingungen in Einklang gebracht werden muss. Insbesondere auf dem Heimatmarkt Deutschland und in den europäischen Kernmärkten steht die Marke unter Zugzwang, margenstarke Segmente zu verteidigen, während gleichzeitig die Modellpalette konsequent elektrifiziert wird. Der Volkswagen T-Roc nimmt in diesem Gefüge eine absolute Sonderstellung ein und erweist sich seit Jahren als unangefochtener Bestseller sowie als verlässlicher Ertragsbringer. Die erste Generation hat sich europaweit über zwei Millionen Mal verkauft und bewiesen, daß die Kombination aus erhöhter Sitzposition, coupéhafter Dachlinie und kompakter Grundfläche den Nerv der Kundschaft exakt trifft. Mit dem Generationswechsel hin zum neuen Modelljahr tritt Volkswagen an, die wenigen verbliebenen Schwachpunkte des Vorgängers konsequent auszumerzen  und das Erfolgsmodell technologisch auf die Höhe der Zeit zu heben.

VW T-Roc NF R-Line 1.5 eTSI 110 kW 7-Gang-DSG – 2026 – Bildnachweis: MOTORMOBILES

Marktsegment und Marktentwicklung

Der Ausblick für das Jahr 2026 zeigt, daß der T-Roc trotz des parallel laufenden Ausbaus der vollelektrischen ID-Familie eine fundamentale Säule im Portfolio bleibt. Das Segment der kompakten Crossover und SUVs ist hart umkämpft wie nie zuvor, da zahlreiche internationale und europäische Wettbewerber mit frischen Konzepten drängen. Volkswagen antwortet darauf mit einer konsequenten Technologisierung, der Abschaffung rein mechanischer Einstiegsantriebe zugunsten moderner Hybridisierung und einem deutlich gesteigerten Qualitätsanspruch, der das Fahrzeug spürbar erwachsener wirken läßt.

VW T-Roc NF R-Line 1.5 eTSI 110 kW 7-Gang-DSG – 2026 – Bildnachweis: MOTORMOBILES

Exterieur-Design und Auftritt

Optisch macht die zweite Generation des T-Roc einen entscheidenden Schritt nach vorn und rückt gestalterisch näher an die größeren Konzernbrüder wie den Tiguan heran, ohne dabei seine jugendliche Eigenständigkeit zu verlieren. Mit einer gewachsenen Außenlänge von nunmehr rund 4,37 m und einem um knapp drei Zentimeter vergrößerten Radstand steht das Kompakt-SUV satt, breit und sichtlich erwachsen auf der Straße. Die Frontpartie wird von flacher gezeichneten LED-Matrix-Scheinwerfern dominiert, die über ein durchgehendes Lichtband sowie ein beleuchtetes VW-Markenlogo optisch miteinander verbunden sind. Diese Lichtinszenierung verleiht dem Fahrzeug bei Nacht einen unverkennbaren Wiedererkennungswert und bricht mit der oft sterilen Nüchternheit früherer Volkswagen-Generationen. In der von uns gefahrenen sportlichen R-Line-Ausstattung schärft die Designabteilung den Charakter durch eigenständige, dynamisch gezeichnete Stoßfänger, schwarz glänzende Lufteinläufe und kraftvoll akzentuierte Seitenschweller weiter nach. Die Seitenansicht profitiert von präzise gezogenen Sicken und Kanten, die dem Blechkleid eine sportliche Spannung verleihen, während die leicht abfallende Dachlinie den Crossover-Charakter unterstreicht, ohne die Kopffahrten im Fond unnötig einzuschränken. Am Heck greift das durchgehende Leuchtenband das Motiv der Front auf und rahmt den zentral platzierten Schriftzug ein, während ein dezent integrierter Dachspoiler und eine angedeutete Diffusor-Optik am Stoßfänger den sportlichen Anspruch der R-Line sauber abrunden.

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Materialauswahl, Qualität und Verarbeitung

Ein zentraler Kritikpunkt an der ersten Generation des T-Roc war der spürbare Einsatz von Hartplastik im Interieur, der dem anspruchsvollen Preisniveau des Fahrzeugs in vielen Bereichen nicht gerecht wurde. Volkswagen hat diese Kritik bei der neuen Generation sehr ernst genommen und das gesamte Raumgefühl grundlegend transformiert. In unserem Testwagen der R-Line dominiert eine spürbar höhere Materialgüte, die sich durch weich unterschäumte Oberflächen an Armaturentafel und Türverkleidungen auszeichnet. Die haptische Wahrnehmung hat sich wirklich massiv verbessert, was vor allem an feinen Details wie neu konstruierten Türinnengräben, akribisch eingepassten Dekorleisten in Carbon-Optik und kontrastierenden Ziernähten zeigt. Die Verarbeitungsqualität zeigt sich auf gewohnt hohem Niveau, mit gleichmäßigen Spaltmaßen, verwindungssteifen Bauteilen und einer soliden Montage, die auch auf holprigen Wegstrecken frei von störenden Knarz- oder Klappergeräuschen bleibt. Die verwendeten Materialien wirken strapazierfähig und sind klar auf den harten automobilen Alltag ausgelegt, was insbesondere Flottenmanager und Vielfahrer freuen dürfte, die auf einen langfristig wertstabilen und optisch ansprechenden Innenraum angewiesen sind.

VW T-Roc NF R-Line 1.5 eTSI 110 kW 7-Gang-DSG – 2026 – Bildnachweis: MOTORMOBILES

Interieur, Raumökonomie und Bedienung

Das gewachsene Format der Karosserie zahlt sich im Innenraum in Form einer spürbar verbesserten Raumökonomie aus. Vorn finden Fahrer und Beifahrer auf ergonomisch ausgeformten Sportsitzen Platz, die dank ausgeprägter Wangen exzellenten Seitenhalt bieten und auch auf langen Etappen nicht ermüden lassen. Im Fond genießen die Passagiere ein deutlich großzügigeres Platzangebot als noch beim Vorgänger. Selbst groß gewachsene Personen finden nun ausreichend Kniefreiheit und Kopffreiheit vor, um auch längere Strecken ohne Kompromisse zu bewältigen. Das Kofferraumvolumen bewegt sich im klassenüblichen Spitzenfeld und stellt im Normalzustand ein großzügiges Ladevolumen zur Verfügung, das sich durch das unkomplizierte Umklappen der geteilten Rücksitzbank für sperriges Transportgut beträchtlich erweitern läßt. Die Ladeöffnung ist breit geschnitten, die Ladekante ergonomisch vertretbar, und der variable Ladeboden erlaubt eine flexible Aufteilung des Stauraums für Einkäufe oder Reisegepäck. Im Bereich der Bedienung (UX) und des Infotainments geht Volkswagen den Weg der konsequenten Digitalisierung, korrigiert jedoch gleichzeitig frühere Fehlentscheidungen im Detail.

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In der modernisierten „Digital Cockpit Pro“ der zweiten T-Roc-Generation präsentiert sich die Instrumentenanzeige auf einem neuen Niveau. Dank des vollständig ausgenutzten Rechteckformats und einer Bildschirmdiagonale von 25,4 Zentimetern (zehn Zoll) präsentiert sich der Bildschirm spürbar größer und übersichtlicher als beim Vorgänger. Über die Tasten „View“ und „OK“ auf der rechten Lenkradspange läßt sich die Darstellung flexibel anpassen. Fahrzeughalter können dabei zwischen zwei Hauptprofilen wählen: Der Modus „Classic“ zeigt klassische Rundinstrumente, während „Progressive“ auf moderne Anzeigekacheln setzt. Sowohl die Zwischenräume als auch die Innenflächen der Instrumente und Kacheln lassen sich frei mit relevanten Inhalten wie Navigationshinweisen oder Assistenzstatus belegen.

VW T-Roc NF R-Line 1.5 eTSI 110 kW 7-Gang-DSG – 2026 – Bildnachweis: MOTORMOBILES

Vor dem Fahrerlebnisschalter befinden sich zwei leistungsstarke USB-C-Schnittstellen und eine Ablage für das Smartphone, die optional mit einer Induktionsladefunktion inkl. integrierter Kühlung ausgestattet werden kann. Die gummierte Ladeschale besitzt Kühlkanäle, deren Gestaltung optisch an Schwimmbahnen erinnert und kleine Grafiken von Schwimmern enthält. Solche gestalterischen Details tauchen auch in den übrigen Ablagen und Becherhaltern der Mittelkonsole auf, wo mit Liebe zum Detail kleine Symbole wie Kaffeebecher, Brezeln, Eistüten oder Schlüssel eingearbeitet sind.

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Besonders für Vielfahrer und Nachtfahrten erweist sich ein neu eingeführter Minimalmodus als wertvoll: Durch ein längeres Drücken der „View“-Taste werden sämtliche ablenkenden Zusatzinformationen ausgeblendet. Lediglich fahrrelevante Kernwerte wie die aktuelle Geschwindigkeit und essenzielle Hinweise der Fahrassistenten bleiben sichtbar, um die visuelle Belastung auf ein Minimum zu reduzieren. Ein erneuter langer Druck auf die Taste blendet die vollständigen Anzeigen jederzeit wieder ein.

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Das zentrale, freistehende Infotainment-Display basiert auf der aktuellen Softwaregeneration und überzeugt mit brillanten Farben, hoher Rechenleistung und einer logisch strukturierten Menüführung. Positiv hervorzuheben ist die Tatsache, dass Volkswagen auf massiven Druck von Kundschaft und Fachpresse reagiert hat und am Lenkrad wieder echte, haptisch einrastende Tasten anstelle der oft kritisierten berührungsempfindlichen Touch-Flächen verbaut. Dies erhöht die intuitive „Blindbedienbarkeit“ während der Fahrt massiv und minimiert die Ablenkung im Straßenverkehr. Die Smartphone-Integration via Apple CarPlay und Android Auto erfolgt kabellos und stabil, während die Online-Navigation präzise Routenberechnungen in Echtzeit liefert. Ergänzt wird das digitale Cockpit durch ein intuitiv agierendes Sprachbediensystem, das dank künstlicher Intelligenz auch komplexe sprachliche Befehle versteht und verarbeitet. Die dazugehörige Smartphone-App erlaubt zudem den ferngesteuerten Zugriff auf Fahrzeugstatus, Klimatisierungsfunktionen und Verriegelungszustände, was den modernen Alltagsnutzen spürbar steigert.

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Wie bereits von den aktuellen ID.-Modellen sowie dem Golf, Passat, Tiguan und Tayron bekannt, setzt auch der neue T-Roc auf einen Lenkstockhebel zur Steuerung des 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebes (DSG). Diese Änderung schafft wertvollen Freiraum für zusätzliche Ablageflächen in der Mittelkonsole. Die Handhabung ist intuitiv: Durch eine Drehung nach vorn wird der Vorwärtsgang („D“) eingelegt, eine Drehung nach hinten aktiviert den Rückwärtsgang („R“), und ein seitlicher Druck setzt die Parkbremse fest. Darüber hinaus übernimmt ein neu entwickelter, multifunktionaler Lenkstockhebel die Steuerung von Blinkern und Scheibenwischern.

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Mild-Hybrid-Technologie und Verbrauch

Das Fahrzeug gehört zur Baureihe der zweiten Generation des T-Roc und wird als fünftüriges Kompakt-SUV mit Frontantrieb und automatisiertem Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG) angeboten. Unter der Motorhaube des getesteten T-Roc R-Line arbeitet der bewährte 1,5-Liter-Vierzylinder-TSI-Motor, der in der neuesten Evolutionsstufe konsequent mit einer 48-Volt-Mild-Hybrid-Technologie gekoppelt ist. Er ist mit einem Turbolader und einem Otto-Partikelfilter ausgerüstet und erfüllt die strenge Schadstoffnorm Euro 6e. Die maximale Leistung von 110 Kilowatt respektive 150 PS liegt im Bereich zwischen 5.000 und 6.000 Umdrehungen pro Minute an, während das maximale Drehmoment von 250 Newtonmetern bereits ab niedrigen 1.500 Umdrehungen pro Minute abrufbar ist.

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Hinsichtlich der Fahrleistungen beschleunigt das Kompakt-SUV in offiziell 8,9 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 212 Kilometern pro Stunde. Die Außenabmessungen beziffern sich auf eine Länge von 4,37 m, eine Breite ohne Außenspiegel von 1.83 m sowie eine Höhe von 1.57 m. Der Radstand misst exakt 2,629 mm, was für kurze Überhänge und gute Platzverhältnisse sorgt. Das Leergewicht nach EU-Norm beträgt 1.474 kg, während das zulässige Gesamtgewicht bei 1.980 kg liegt, was eine solide Zuladung von etwas mehr als 500 Kilogramm ermöglicht. Im Anhängerbetrieb darf der T-Roc gebremste Anhänger bis zu einer Steigung von zwölf Prozent mit einer Masse von bis zu 1.500 Kilogramm ziehen, während die ungebremste Anhängelast bei 730 Kilogramm liegt. Der Tankinhalt umfasst 50 Liter Kraftstoff, was in Kombination mit dem sparsamen Mild-Hybrid-Antrieb praxistaugliche Reichweiten im Langstreckenbetrieb jenseits der Marke von 700 Kilometern ermöglicht.

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Gekoppelt ist das Aggregat serienmäßig an ein Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, das die Antriebskräfte an die Vordermöbel überträgt. Die elektrische Unterstützung durch den riemengetriebenen Starter-Generator sorgt dafür, dass das Anfahren spürbar geschmeidiger vonstattengeht und Turbolöcher nahezu vollständig kaschiert werden. Besonders im urbanen Stop-and-Go-Verkehr und beim Ausrollen im Rahmen des sogenannten elektrischen Segelns schaltet sich der Verbrennungsmotor unauffällig ab, um Kraftstoff zu sparen. Der Wiedereinstart erfolgt blitzschnell, vibrationsarm und ohne das nervöse Rucken älterer Start-Stopp-Systeme. Auf der Langstrecke greift zudem die weiterentwickelte Zylinderabschaltung, die im Teillastbetrieb unmerklich zwei der vier Zylinder deaktiviert. Im realen Testbetrieb quittiert der T-Roc 1.5 eTSI diese technischen Kniffe mit einem erfreulich moderaten Kraftstoffverbrauch, der im kombinierten Betrieb aus Stadtverkehr, Landstraße und zügigen Autobahnpassagen im Schnitt bei knapp über 6 Litern Super auf einhundert Kilometer liegt. Auf rein sparsamen Landstraßenetappen lassen sich die Verbräuche sogar problemlos in Bereiche unterhalb 5 Liter/100 km drücken, womit das Fahrzeug trotz der sportlichen R-Line-Ausrichtung eine beachtliche Effizienz an den Tag legt.

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Fahreigenschaften, Fahrdynamik und Langstreckenkomfort

Auf der Straße präsentiert sich der neue T-Roc in der R-Line-Spezifikation als äußerst ausgeglichener Charakter, der den Spagat zwischen sportlicher Straffheit und Langstreckenkomfort mit Bravour meistert. Die Fahrwerksabstimmung ist straff genug, um ambitionierte Kurvenfahrten mit minimaler Seitenneigung und hoher Spurstabilität zu erlauben, läßt aber gleichzeitig auf schlechten Wegstrecken und Kopfsteinpflaster genügend Restkomfort vermuten, um Insassen nicht durch Härte zu strapazieren. Wer das optionale adaptive Fahrwerk wählt, kann die Dämpferabstimmung über den Fahrerlebnisschalter von komfortabel bis sportlich variieren. Die progressive Lenkung arbeitet von der Mitte aus direkt, bietet eine klare Rückmeldung über den aktuellen Haftungszustand der Vorderräder und vermittelt ein vertrauenserregendes Handlingsgefühl. Auf der Autobahn liegt das Fahrzeug satt und ruhig, wobei die verbesserte Geräuschdämmung dafür sorgt, dass Wind- und Abrollgeräusche selbst bei höheren Richtgeschwindigkeiten wirksam vom Innenraum ferngehalten werden.

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Das Bremsgefühl, das bei vielen Mild-Hybrid-Fahrzeugen aufgrund der Rekuperation oft synthetisch oder schwer dosierbar wirkt, ist bei Volkswagen gut kalibriert. Der Übergang vom elektrischen Verzögern zum mechanischen Zupacken der Bremsanlage erfolgt harmonisch und berechenbar. Auch abseits asphaltierter Straßen macht der T-Roc dank seiner erhöhten Bodenfreiheit und der robusten Karosserie eine solide Figur, wenngleich er aufgrund des fehlenden Allradantriebs in dieser Motorisierung kein ausgewiesener Geländewagen ist, sondern sich auf leichte Feld- und Schotterwege beschränkt. Der Fahrspaß kommt dank des agilen Ansprechverhaltens und des gut abgestimmten Antriebsstrangs keineswegs zu kurz, wodurch das Kompakt-SUV sowohl auf winkligen Landstraßen als auch auf der Langstrecke im flotten Reisebetrieb zu überzeugen weiß.

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Preise, Ausstattungen und Marktwert

Der Blick auf die Preisliste offenbart die wirtschaftliche Realität der neuen Fahrzeuggeneration, die im Vergleich zum direkten Vorgänger ein spürbar höheres Preisniveau einnimmt. Der Einstieg in die Welt des neuen T-Roc beginnt bei den Basisversionen knapp oberhalb der Marke von 30.000 Euro, während die hier getestete, sportlich positionierte und reichhaltig ausgestattete R-Line-Variante mit dem 1.5 eTSI-Motor als Grundpreis bei knapp unter 43.000 Euro startet. Zählt man noch einige anspruchsvolle Extras wie hochwertige Lackierungen, Assistenzpakete, das Panorama-Glasdach oder das große Audiosystem hinzu, klettert der Gesamtpreis des Testfahrzeugs ungespitzt in Regionen von rund 48.000 Euro. Für diesen stolzen Betrag erhalten Käufer jedoch ein technisch hochentwickeltes, exzellent verarbeitetes und voll ausgestattetes Fahrzeug, das in der hart umkämpften Kompaktklasse kaum Wünsche offenläßt. Aus der Perspektive von Fuhrpark- und Flottenmanagern ist der T-Roc aufgrund des stabilen Restwertverhaltens der Marke, der hohen Nachfrage auf dem Gebrauchtwagenmarkt und der effizienten Mild-Hybrid-Technologie, die niedrige Unterhaltskosten und steuerliche Vorteile verspricht, ein hochinteressantes wirtschaftliches Gut, das trotz des gehobenen Anschaffungspreises eine exzellente Wirtschaftlichkeit im gewerblichen Leasing abbildet.

Technische Spezifikation
Fahrzeugmodell:Volkswagen T-Roc 1.5 eTSI R-Line (Generation II - MJ 2026)
Fahrzeugklasse:Kompakt-SUV / Crossover im C-Segment
Karosserieform:Fünftüriges SUV mit geschlossener Karosserie
Anzahl Türen:5
Anzahl Sitzplätze:5
Plattform:MQB evo (Modularer Querbaukasten Evolution)
Motorbauart:4-Zylinder-Reihen-Ottomotor mit Turboaufladung
Zylinderanzahl:4
Ventile pro Zylinder:4
Hubraum:1.498 ccm
Bohrung:74,5 mm
Hub:85,9 mm
Verdichtungsverhältnis:12,5 : 1
Gemischaufbereitung:Direkteinspritzung (TSI)
Motoraufladung:Abgasturbolader mit variabler Turbinengeometrie (VTG)
Abgasreinigung:Otto-Partikelfilter (OPF), geregelter Dreiwegekatalysator
Schadstoffnorm:Euro 6e-bis (EB)
Maximale Leistung:110 kW / 150 PS
Drehzahlbereich max. Leistung:5.000 bis 6.000 U/min
Maximales Drehmoment:250 Nm
Drehzahlbereich max. Drehmoment:1.500 bis 3.500 U/min
Mild-Hybrid-System:48-Volt-Technologie mit Riemen-Starter-Generator (RSG)
E-Motor Leistung (Boost):14 kW (ca. 19 PS)
E-Motor Drehmoment:56 Nm
Batterie-Bauart / Energiegehalt:Lithium-Ionen / 0,6 kWh (brutto)
Antriebsart:Vorderradantrieb
Getriebeart:7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG)
Höchstgeschwindigkeit:212 km/h
Beschleunigung 0–100 km/h:8,9 Sekunden
Kraftstoffart:Superbenzin bleifrei (min. ROZ 95)
Tankinhalt:50 Liter
Kombinierter Normverbrauch gem. WLTP:ca. 5,6 – 6,0 Liter auf 100 km
CO2-Emission (WLTP):ca. 128 – 136 g/km
Länge:4.373 mm
Außenbreite (ohne Außenspiegel):1.828 mm
Außenbreite (mit Außenspiegeln):2.044 mm
Außenhöhe:1.573 mm
Radstand:2.629 mm
Bodenfreiheit:ca. 160 mm bis 180 mm (fahrwerksabhängig)
Wendekreis:11,1 Meter
Kofferraumvolumen:475 bis 1.350 Liter
Leergewicht (EU-Norm mit Fahrer):1.474 kg
Zulässiges Gesamtgewicht:1.980 kg
Maximale Zuladung:506 kg
Maximale Dachlast:75 kg
Anhängelast gebremst (bis 12% Steigung):1.500 kg
Anhängelast ungebremst:730 kg
Maximale Stützlast:80 kg
Vorderachse:McPherson-Federbeine mit Dreiecksquerlenkern
Hinterachse:Verbundlenkerachse
Bremsanlage vorn:Innenbelüftete Scheibenbremsen
Bremsanlage hinten:Scheibenbremsen
Preis Basis (Trend): ab 30.995 Euro
Preis Testwagen R-Line: ab 42.895, Euro

Fazit: Eine rundum gelungene Neuauflage – wenn nur der Preis nicht wäre

Volkswagen hat mit der zweiten Generation des T-Roc eindrucksvoll unter Beweis gestellt, wie man einen ohnehin schon erfolgreichen Bestseller gezielt und sinnvoll weiterentwickelt, ohne dessen ursprünglichen Charakter zu verwässern. Der neue T-Roc in der R-Line mit dem 1,5-Liter eTSI-Antrieb beseitigt konsequent die Hauptkritikpunkte des Vorgängers, indem er im Interieur auf hochwertige Materialien setzt, das Platzangebot spürbar vergrößert, die digitale Bedienung durch physische Lenkradtasten praxistauglicher gestaltet und mit der modernen Mild-Hybrid-Technologie echte Effizienzvorteile liefert. Fahrwerk, Geräuschdämmung und Langstreckenkomfort bewegen sich auf einem Niveau, das den Wagen fast wie einen verkleinerten und höhergelegten Golf erscheinen läßt. Wer über den zweifellos stolzen Anschaffungspreis hinwegsieht und ein universell einsetzbares, fahraktives und modern vernetztes Kompakt-SUV sucht, findet hier eines der rundesten Gesamtpakete des aktuellen Automobilmarktes.

 

VW T-Roc NF R-Line eTSI 110 kW 7-Gang-DSG1.5 - 2026
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