Toyota meldet Durchbruch zur Serienreife eines robusten Festkörper-Akku

7. Juni 2019 23:34 Autor:
Akkusystem aus 2010 – Bildnachweis: Toyota

Glaubwürdige Meldung

Gestern hatte Toyota die Kooperation bei der Entwicklung einer größeren E-Plattform gemeinsam mit Subaru angekündigt. Sie soll bis Mitte 2020 zur Verfügung stehen und für elektrische Modelle im C- und D-Segment zum Einsatz kommen. Der Schwenk zu Fahrzeugen mit rein batterielektrischen Antrieben erscheint mit der neusten Meldung in einem völlig anderen Licht. Den nun spricht der Autobauer über einen Durchbruch bei der Entwicklung von Festkörper-Batterie. Diese Batterie-Technologie verspricht eine Reihe von Vorteilen gegenüber der aktuell vorherrschenden Zellentechnologie. Schon 2020 zur Olympiade in Tokio soll der Super-Akku präsentiert werden. Von diesem Durchbruch beflügelt, zieht Toyota seine Pläne zur Elektrifizierung seiner Fahrzeugflotte um fünf Jahre vor. Konzentrierte sich der japanische Hersteller bei alternativen Antrieben nicht auf batterieelektrische Antriebe, sondern setzte auf Hybrid und Wasserstoff-Stromer. Toyota dürfte damit das Wettrennen um die nächste Batteriegeneration für sich entscheiden und als erster Anbieter die neue Akku-Generation mit Festkörper-Technologie in Serienautos anbieten können. Genau diese Erkenntnis hat den Hersteller zu dem Strategiewechsel bewogen und reine EVs fünf Jahre früher als ursprünglich geplant anbieten zu wollen.  Wann genau das Unternehmen Akkus basierend auf der Festkörper-Technologie seinen Kunden anbieten kann, läßt Toyota noch offen.

Weltweit forschen Unternehmen an den vielversprechenden Festkörper-Batterien. Bisher haben Experten den Durchbruch zur Serienreife ab Mitte des nächsten Jahrzehnts prognostiziert. Toyota neigt gewöhnlich nicht zu Übertreibungen. Auch Volkswagen erhofft sich von Festkörper-Akkus große Vorteile.

 

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