Mazda CX-5 bestätigt hohe Sicherheitsstandards mit weiterer Bestnote - Bildnachweis: Mazda
Einstieg und Marktsituation: Die Illusion der makellosen Sterne
Die Automobilbranche befindet sich in einem permanenten Wandel, bei dem Schlagworte wie Elektrifizierung und Digitalisierung oft die Schlagzeilen dominieren. Dennoch bleibt die physische und elektronische Fahrzeugsicherhieit das fundamentale Fundament für Kaufentscheidungen im Segment der kompakten Crossover-Fahrzeuge. Wer seine Familie durch den dichten Alltagsverkehr steuert, fordert vor allem Verlässlichkeit und strukturelle Integrität. Vor diesem Hintergrund schicken Automobilhersteller ihre Neuentwicklungen regelmäßig durch die anspruchsvollen Mühlen unabhängiger Prüfungsinstitute weltweit. Der japanische Hersteller Mazda präsentiert mit der dritten Generation seines Erfolgsmodells CX-5 ein Fahrzeug, das weltweit Bestnoten bei Crashtests einheimst. Doch wie tragfähig sind die Lobeshymnen aus den Marketingabteilungen wirklich, wenn man die Daten der Testinstitute und die technischen Eigenschaften des Kompakt-SUVs einer nüchternen Analyse unterzieht?
Der Blick auf die Bewertungszettel der internationalen Prüforganisationen zeigt ein auf den ersten Blick makelloses Bild. Das Insurance Institute for Highway Safety in den USA verlieh der dritten Baureihe des CX-5 das begehrte Prädikat Top Safety Pick+ für das Modelljahr 2026. Diese Auszeichnung gesellt sich zu den bereits erreichten Fünf-Sterne-Ergebnissen der europäischen Organisation Euro NCAP sowie des australischen ANCAP-Pendants. Damit manifestiert das Modell seinen Anspruch auf weltweite Spitzenwerte beim Insassenschutz und der Kollisionsvermeidung. Für Kaufinteressenten stellt sich jedoch die Frage, wie diese Testergebnisse zustande kommen, welche harten Fakten dahinterstecken und wo das Kompakt-SUV trotz aller Sterne und Siegel im Alltag Kompromisse eingeht.
Verschärfte Prüfkriterien im Crashtest: IIHS, Euro NCAP und ANCAP unter der Lupe
Die Kriterien für Automobilsicherheit wurden in den vergangenen Jahren kontinuierlich nachgeschärft. Das US-amerikanische IIHS verlangt für das Prädikat Top Safety Pick+ im Jahr 2026 nicht mehr nur das fehlerfreie Überstehen klassischer Barrierentests, sondern legt die Messlatte vor allem bei der aktiven Notbremsfunktion und der Erkennung von Fußgängern deutlich höher. Gefordert wird ein Notbremssystem, das sowohl bei Fahrten von Fahrzeug zu Fahrzeug als auch in kniffligen Szenarien mit Fußgängern bei Tag und Nacht mit guten bis akzeptablen Bewertungen abschneidet. In diesen Disziplinen konnte der CX-5 die Prüfer überzeugen, da sowohl die Frontalkollisionsvermeidung als auch der Aufprallschutz bei seitlichen Crashversuchen die vorgegebenen Höchstwerte erreichten.
Auf dem europäischen Kontinent unterzog Euro NCAP das Fahrzeug einem ebenso anspruchsvollen Testzyklus. Beim Insassenschutz für erwachsene Passagiere erzielte der Japaner eine Wertung von 90 Prozent, während der Schutz für mitfahrende Kinder mit 89 Prozent zu Buche steht. Besonders hervorzuheben ist das Ergebnis von 93 Prozent in der Kategorie der ungeschützten Verkehrsteilnehmer. Hier flossen die Fähigkeiten der Fahrzeugfront und der Kamerasysteme ein, die Zusammenstöße mit Fußgängern, Radfahrern und Motorradfahrern wirkungsvoll abdämpfen oder durch automatische Bremseingriffe komplett verhindern sollen. Bei den aktiven Sicherheitsassistenzsystemen erreichte der Crossover eine Bewertung von 83 Prozent. Im detaillierten Crashtest-Protokoll erzielte das Modell beim Schutz von Kinderinsassen für die sechs- und zehnjährigen Dummys die maximale Punktzahl von 24 aus 24 möglichen Punkten. Bei der Vermeidung von Kollisionen mit Radfahrern holte der integrierte Notbremsassistent volle 8 von 8 Punkten.
Aber die genaue Lektüre der Detailprotokolle offenbart, daß selbst bei einer Fünf-Sterne-Gesamtnote nicht alle Teilbereiche frei von Tadel sind. Im Frontalaufpralltest von Euro NCAP mit versetzter Deformationsbarriere zeigte die Fahrgastzelle zwar eine vorbildliche Stabilität, jedoch maßen die Sensoren an den Dummys eine erhöhte Belastung im Brustbereich des Fahrers, was lediglich zu einer Bewertung als ausreichend beziehungsweise marginal führte. Auch in der Disziplin Rettung und Bergung erreichten die Werte mit 2,7 von 4 maximal möglichen Punkten keineswegs das absolut machbare Maximum. Im Teilbereich des Frontalaufpralls ergab sich eine Teilwertung von 13,6 von 16 Punkten. Diese Nuancen belegen, daß physikalische Crashversuche stets Grenzbereichanalysen sind, bei denen Konstrukteure Zielkonflikte zwischen Karosseriesteifigkeit und Energieabsorption ausbalancieren müssen.
Deshalb lohnt auch ein vergleichender Blick auf die Markenstrategie der Japaner in den USA. Mazda errang im Jahr 2026 insgesamt neun Top Safety Pick+ Auszeichnungen im US-Markt, was der Marke im dortigen Ranking eine Spitzenposition einbrachte. Seit dem Jahr 2008 summieren sich die Spitzenplatzierungen beim IIHS für die Marke auf über 100 Auszeichnungen. Das australische ANCAP übernahm die europäischen Testdaten weitgehend, da die strukturelle Bauweise des Fahrzeugs für den globalen Markt weitgehend identisch ausgeführt ist.
Die elektronische Schutzhülle: Funktionsweise und Grenzen der i-Activsense Assistenzsysteme
Die passive Sicherheit der Karosserie wird im CX-5 durch eine breite Palette an elektronischen Helfern ergänzt, die unter dem Begriff i-Activsense zusammengefasst werden. Hauptkomponente der Unfallvermeidung ist der Smart Brake Support Notbremsassistent, abgekürzt SBS, der Radarsensoren im Kühlergrill mit hochauflösenden Kameras an der Windschutzscheibe kombiniert. Das System arbeitet ab einer Geschwindigkeit von 4 km/h und erkennt vorausfahrende Autos, stehende Hindernisse sowie querende Passanten und Radfahrer. Bei drohenden Kollisionen warnt die Elektronik optisch sowie akustisch und leitet im Ernstfall eine autonome Vollbremsung ein. Ergänzt wird dies durch den Notbremsassistenten mit Abbiegefunktion SBS HCM, der entgegenkommende Fahrzeuge beim Abbiegen erfasst, sowie den Notfall-Spurhalteassistenten ELK, der bei ungewolltem Verlassen der Spur korrigierend in die Servolenkung eingreift.
Ein besonderes Augenmerk legten die Entwickler auf die Überwachung des Fahrers im Innenraum. Über eine Infrarotkamera erfasst der Müdigkeits- und Aufmerksamkeitsassistent spezifische Gesichtsmerkmale wie den Lidstrich, die Blickrichtung, Augenbewegungen, die Blinzelfrequenz und die Mundwinkel. Erkennt das System Anzeichen von Ablenkung oder Sekundenschlaf, ertönen synchrone Warnsignale. Reagiert der Fahrer über einen längeren Zeitraum nicht mehr auf die Kaskade aus akustischen und optischen Hinweisen, tritt der Nothalteassistent Driver Emergency Assist, abgekürzt DEA, auf den Plan. Dieser übernimmt schrittweise die Fahrzeugkontrolle, schaltet die Warnblinkanlage ein und bremst das Fahrzeug innerhalb der eigenen Fahrspur kontrolliert bis zum vollständigen Stillstand ab.
Aber im alltäglichen Fahrbetrieb abseits der Testgelände zeigt sich, daß hochsensible Assistentzsysteme auch Kehrseiten mit sich bringen. Die Reaktionsschwellen der Spurhalte- und Abstandswarner sind durch strikte regulatorische Vorgaben in Europa extrem feinfühlig eingestellt. Bei Verengungen in Baustellen oder beim Umfahren von Hindernissen kann es zu abrupten Warntönen oder unerwarteten Lenkimpulsen kommen, die vom Fahrer als bevormundend empfunden werden. Um dem entgegenzuwirken, verbaut Mazda eine sogenannte Mute-Taste links vom Lenkrad, mit der sich akustische Warnungen bestimmter Systeme wie der Geschwindigkeitswarnung ISA mit einem einzigen Tastendruck stummschalten lassen, ohne tief in verschachtelte Untermenüs des Multimediabildschirms eintauchen zu müssen.
Deshalb erfordert die Benutzung modernster Sicherheitsfeatures stets ein Verständnis für die Funktionsgrenzen der verbauten Sensorik. Verschmutzte Radarabdeckungen im Winter oder stetiger Starkregen können die Erkennungsrate von Kameras beeinträchtigen. Dennoch bieten Systeme wie der Spurwechselassistent BSM mit Ausstiegswarner gegen vorbeifahrende Radfahrer sowie die Ausparkhilfe RCTA beim rückwärtigen Ausparken aus unübersichtlichen Lücken einen unbestreitbaren Sicherheitsgewinn im dicht besiedelten urbanen Raum.
Rohbau und Werkstofftechnik: Passive Sicherheit im Detail der Skyactiv-Karosserie
Hinter den elektronischen Helfern steht das physische Skelett des Fahrzeugs, das bei unvermeidbaren Zusammenstößen die kinetische Energie abfangen muss. Die sogenannte Skyactiv-Karosserie baut auf einer durchdachten Mischbauweise auf. Der Anteil an ultra-hochfesten und hochfesten Stählen im Bereich der B-Säulen, des Dachrahmens und der Schweller liegt bei 61 Prozent. Diese hochfesten Stahlsorten ermöglichen es, die Blechdicken in wenig belasteten Abschnitten zu reduzieren und gleichzeitig die Überlebenszelle bei schweren Kollisionen stabil zu halten.
Im Frontbereich setzt der Hersteller auf mehrgliedrige Lastpfade, die die Aufprallenergie bei einem Versatzcrash gezielt aufspalten. Ein Teil der kinetischen Energie wird über die Längsträger in den Unterboden abgeleitet, während ein anderer Teil über die oberen A-Säulen in den Dachrahmen geführt wird. Dadurch wird verhindert, mechtanische Bauteile wie der Motorblock in den Fußraum der Insassen eindringen. Auch beim Seitenaufprall schützen in die Türen integrierte Doppel-Querträger aus warmumgeformtem Stahl die Passagiere vor übermäßigen Intrusionsweiten.
Aber die Karosseriekonstruktion muss nicht nur die Fahrgäste schützen, sondern auch die Vorgaben für den Fußgängerschutz erfüllen. Die Motorhaube und die vorderen Kotflügel weisen gezielt eingearbeitete Knickzonen und Hohlräume auf. Bei einem Zusammenstoß mit einem Passanten geben diese Karosserieteile nach, um den Kopfaufprall abzufedern und das Risiko schwerer Schädel-Hirn-Traumata zu reduzieren. Die Frontschürze ist zudem im unteren Bereich so geformt, daß die Beine von Fußgängern abgefangen werden, ohne daß es zu direkten Punktbelastungen des Kniegelenks kommt, was sich in der Euro-NCAP-Wertung von 93 Prozent im Bereich der ungeschützten Verkehrsteilnehmer niederschlägt.
Antrieb und Fahrdynamik: Der 2,5-Liter e-Skyactiv G 141 auf dem Prüfstand
Unter der langgezogenen Motorhaube des CX-5 geht der Hersteller technisch eigene Wege, die sich deutlich vom europäischen Wettbewerb unterscheiden. Während Konkurrenten wie der Volkswagen Tiguan oder der Hyundai Tucson primär auf aufgeladene Dreizylinder- oder Vierzylinder-Turbomotoren mit geringem Hubraum setzen, vertraut Mazda auf einen großvolumigen Saugbenziner. Der Vierzylinder e-Skyactiv G 141 schöpft aus einem Hubraum von 2.488 ccm eine Maximalleistung von 104 kW beziehungsweise 141 PS, die bei 4.500 U/min anliegt. Das maximale Drehmoment beträgt 238 Nm.
Der Verbrennungsmotor ist an ein 24-Volt-Mild-Hybrid-System gekoppelt. Ein riemengetriebener Starter-Generator, bezeichnet als B-ISG, nutzt die beim Verzögern und Bremsen zurückgewonnene Energie, um eine kompakte Lithium-Ionen-Batterie aufzuladen. Diese elektrische Energie unterstützt den Benzinmotor beim Anfahren und versorgt das Bordnetz im Schubbetrieb, wenn die Zylinderabschaltung zwei der vier Brennräume inaktiv setzt, um den Kraftstoffverbrauch zu senken. Die Kraftübertragung erfolgt serienmäßig über ein Wandler-Automatikgetriebe mit sechs Schaltstufen. Der Käufer hat die Wahl zwischen einem klassischen Frontantrieb und dem Allradantrieb i-Activ AWD.
Aber die Fahrleistungen zeigen auf, daß der CX-5 kein Sportgerät sein möchte, sondern klar auf ein harmonisches Vorankommen ausgelegt ist. Für den Sprint von 0 auf 100 km/h benötigt die Ausführung mit Frontantrieb 10,5 Sekunden, während die etwas schwerere Allradvariante 10,9 Sekunden verstreichen lässt. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 187 km/h für das Modell mit Vorderradantrieb und bei 185 km/h für die Allradausführung. Im Vergleich zu drehmomentstarken Turbo-Mitbewerbern wirkt der Saugmotor bei Zwischensprints auf der Autobahn etwas verhalten, da er für zügige Überholvorgänge höhere Drehzahlregionen benötigt, was das Geräuschniveau im Innenraum kurzzeitig ansteigen lässt.
Deshalb richtet sich das mechanische Paket vorrangig an komfortorientierte Fahrer und Langstreckenpendler. Die Verbrauchsangabne nach WLTP-Norm belaufen sich beim Fronttriebler auf 7,0 Liter je 100 Kilometer, was CO2-Emissionen von 157 g/km entspricht. Bei Wahl des Allradantriebs steigt der Normverbrauch auf 7,4 bis 7,7 Liter je 100 Kilometer bei CO2-Werten zwischen 168 und 169 g/km, was die Einordnung in die CO2-Klasse F nach sich zieht. Das Tankvolumen ist mit 56 Litern bei den Ausführungen mit Frontantrieb beziehungsweise 58 Litern bei den Allradmodellen ausreichend bemessen, um praxistaugliche Reichweiten von über 700 Kilometern ohne Stopp zu ermöglichen.
Mit einer Gesamtlänge von 4.7 m, einer Breite von 1.86 m und einer Höhe von 1.7 m ordnet sich die dritte Baureihe des CX-5 im oberen Bereich des kompakten SUV-Segments ein. Der Radstand misst 2.820 mm und schafft somit die Basis für ausgewogene Raumverhältnisse in beiden Sitzreihen. Das Leergewicht nach EU-Norm bewegt sich je nach Ausstattung und Antriebsart zwischen 1.629 kg beim leichten Fronttriebler und 1.671 kg bei den Allradversionen. Die maximale Zuladung liegt für alle Modellvarianten einheitlich bei beachtlichen 601 kg.
Beim Nutzwert für den Alltag überzeugt der Japaner mit soliden Ladekapazitäten und hohen Reserven für den Hängerbetrieb. Das reguläre Kofferraumvolumen beträgt bei aufrechter Rücksitzlehne je nach Messverfahren 466 bis 583 Liter. Wird die dreigeteilte Rücksitzbank im Verhältnis 40:20:40 umgeklappt, wächst der ebene Laderaum dachtief auf bis zu 2.019 Liter an. Die Anhängelasten fallen praxisgerecht aus: Gebremst darf das Fahrzeug bei einer Steigung von bis zu 12 Prozent Anhänger mit einem Gewicht von bis zu 2.000 kg ziehen, während die ungebremste Anhängelast bei den üblichen 750 kg liegt.
Preisgestaltung, Ausstattungslinien und wirtschaftliche Einordnung für den deutschen Markt
Die Preisgestaltung für die dritte Generation des CX-5 auf dem deutschen Markt zeigt eine strukturierte Aufstellung über vier Hauptausstattungslinien. Die Basisausstattung Prime-Line startet zu einem Grundpreis von 34.990 Euro inklusive 19 Prozent Mehrwertsteuer. Bereits dieses Einstiegsmodell bietet ein Paket an Sicherheitsausstattung, darunter LED-Scheinwerfer, den Smart Brake Support Notbremsassistenten, den Spurhalteassistenten sowie ein digitales Infotainmentsystem. Ein manuelles Schaltgetriebe wird für diese Generation nicht mehr angeboten; die Sechsstufen-Automatik gehört fest zum Serienumfang.
Die nächsthöhere Variante Centre-Line beginnt bei einem Listenpreis von 38.790 Euro (brutto) mit Vorderradantrieb. Wer in dieser Ausstattungsstufe den i-Activ Allradantrieb wünscht, muss 40.790 Euro investieren. Die Centre-Line erweitert die Serienausstattung um wichtige Komfortdetails wie eine Sitzheizung für Fahrer und Beifahrer, Leichtmetallfelgen, erweiterte Sensorik für die Einparkhilfe sowie zusätzliche USB-Ladeanschlüsse im Fond. Für viele Käufer stellt diese Variante die wirtschaftlich vollkommen ausgewogene Synthese aus Anschaffungspreis und Ausstattungsumfang dar.
Für gehobene Ansprüche steht die Exclusive-Line zur Wahl, die ab 40.890 Euro für den Fronttriebler und ab 42.890 Euro für die Allradversion im Preisblatt steht. Diese Modellversion beinhaltet unter anderem das erweiterte Head-up Display, ein höherwertiges Soundsystem sowie das 360-Grad-Kamerasystem, das beim Manövrieren auf engem Raum eine direkte Rundumsicht ermöglicht. Die optische und ausstattungstechnische Spitze bildet die Version Homura. Sie schlägt in der Frontantriebskonfiguration mit 44.090 Euro und als Allradmodell mit 46.090 Euro zu Buche. Der Homura zeichnet sich durch 19-Zoll-Leichtmetallfelgen in Schwarz, spezifische Designelemente an der Karosserie sowie hochwertige Innenraummaterialien aus.
Aber der Blick auf die Liste der kostenpflichtigen Optionen mahnt zur genauen Kalkulation. Während die Basislackierung Arctic White ohne Aufpreis geliefert wird, verlangen die Japaner für Metallic-Farben Zuzahlungen. Die Lackierung Jet Black kostet 850 Euro Aufpreis, während Töne wie Polymetal Grey, Rhodium White oder Machine Grey mit 1.050 Euro kalkuliert werden. Das charakteristische Soul Red Crystal schlägt mit 1.200 Euro zu Buche. Ein elektrisches Panorama-Glasschiebedach steht optional für die Linien Exclusive-Line und Homura zum Preis von 1.500 Euro zur Verfügung.
Deshalb erweist sich der CX-5 im direkten Vergleich zu seinen Hauptkonkurrenten als preislich konkurrenzfähiges Angebot. Ein vergleichbar ausgestatteter Volkswagen Tiguan oder ein Toyota RAV4 bewegen sich in ähnlichen oder höheren Preisregionen. Zudem fällt der Einstiegspreis der Baureihe ausstattungsbereinigt leicht günstiger aus als bei ausgewählten Varianten des direkten Vorgängers. Mazda gewährt auf das Neufahrzeug eine umfassende Werksgarantie von 6 Jahren oder bis zu einer Laufleistung von 160.000 Kilometern. Dieses Garantieversprechen reduziert das finanzielle Risiko für Erstkäufer deutlich und stärkt die Wertstabilität auf dem Markt für Gebrauchtwagen.
Redaktionelle Bilanz: Einordnung der Sicherheitspunkte und Kaufempfehlung
Die dritte Generation des Mazda CX-5 erweist sich in der Gesamtschau als ausgereiftes Kompakt-SUV, das seine Stärken vor allem in den Disziplinen Sicherheit, Verarbeitung und Fahrkomfort ausspielt. Die verliehenen Auszeichnungen wie der IIHS Top Safety Pick+ 2026 sowie die Fünf-Sterne-Ergebnisse von Euro NCAP und ANCAP sind keineswegs reine Werbephrasen, sondern das meßbare Resultat akribischer Entwicklungsarbeit bei der Karosseriestruktur und der Fahrassistenz-Elektronik. Der Insassenschutz bei Crashtests befindet sich auf einem hohen Niveau, auch wenn minimale Schwächen bei der Brustbelastung des Fahrers im Frontalaufprall die absolute Perfektion verhindern.
Der Antriebsstrang mit dem 2,5-Liter e-Skyactiv G 141 Saugmotor erfordert von Umsteigern aus turbogetriebenen Fahrzeugen eine gewisse Umstellung. Der Motor arbeitet kultiviert und schont in Kombination mit dem 24-Volt-Mild-Hybrid-System den Geldbeutel an der Zapfsäule, lässt aber den dynamischen Punch im unteren Drehzahlkeller vermissen. Wer eine agile Sportskanone sucht, wird mit dem Sauger womöglich nicht vollkommen glücklich. Wer dagegen ein grundsolides, sicheres und langlebiges Familienfahrzeug mit hoher Zugkraft und transparenter Preisgestaltung sucht, dürfte im überarbeiteten CX-5 einen verlässlichen Begleiter für den automobilen Alltag finden.

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