Xpeng bildet Handelspartnerschaft mit Emil Frey Deutschland - Bildnachweis: Xpeng
Neuordnung im deutschen Automobilhandel
Der Markt für Elektrofahrzeuge in Deutschland steht vor einer grundlegenden Konsolidierungsphase. Während etablierte europäische Automobilhersteller mit schwankenden Absatzzahlen kämpfen und manche neue Importmarke aus Asien am reinen Online-Direktvertrieb scheitert, beschreitet der chinesische Elektroauto-Hersteller Xpeng einen konsequent traditionellen Weg. Mit dem Beginn des vierten Quartals 2026 setzt das Unternehmen ein deutliches Zeichen für seine Wachstumsstrategie in Zentraleuropa. Ab dem 1. Oktober 2026 übernimmt die Emil Frey Gruppe, einer der mit Abstand größten und einflussreichsten Automobilhandelskonzerne Europas, den Vertrieb und den Service für die Modelle der chinesischen Tech-Marke an zwei strategisch wichtigen Standorten.
In Frankfurt am Main wird die traditionsreiche Hessengarage am Standort Am Riederbruch 8 den Markenauftritt von Xpeng gestalten, während im süddeutschen Raum die Schwabengarage in Pforzheim an der Karlsruher Straße 22 als vertraglicher Partner fungiert. An beiden Standorten werden moderne Erlebnis- und Servicezentren eingerichtet, die Beratung, Verkauf, Werkstattdienstleistungen und Fahrzeugübergaben in einem integrierten Umfeld vereinen.
Die Entscheidung von Xpeng, sich mit Emil Frey zusammenzutun, ist weit mehr als ein einfacher Vertriebsdeal. Sie ist das Ergebnis einer nüchternen Analyse des deutschen Automobilmarktes, auf dem Endkunden beim Kauf eines technisch hochkomplexen Elektrofahrzeugs nach wie vor großen Wert auf physische Ansprechpartner, etablierte Werkstätten und lokale Vertrauensanker legen. Die Emil Frey Gruppe bringt hierzu ideale Voraussetzungen mit. Das 1924 in Zürich gegründete Schweizer Familienunternehmen ist seit über 50 Jahren im deutschen Markt verankert. Ein prägender Meilenstein war dabei die Übernahme der Schwabengarage AG im Jahr 1999. Heute beschäftigt Emil Frey Deutschland mehr als 5.000 Mitarbeiter an über 100 Standorten bundesweit und vertritt ein Portfolio von mehr als 40 Automobilmarken. Neben der Einzelhandelsfunktion tritt die Gruppe auch als offizieller Importeur von Marken wie Subaru, Mitsubishi und GWM auf.
Markus Schrick, Geschäftsführer der Vertriebsregion Zentraleuropa bei Xpeng, hob in diesem Zusammenhang hervor, daß Deutschland als absoluter Schlüsselmarkt für die europäische Expansion des Unternehmens gelte. Mit Emil Frey habe man einen Handelspartner gewonnen, der über tiefgreifende Erfahrung mit batterieelektrischen Fahrzeugen verfüge und die Vision einer vernetzten und nachhaltigen Mobilität teile. Auch von Seiten des Handelskonzerns wird der Schritt positiv gewertet. Alexander Ehsani, Markenverantwortlicher bei Emil Frey Deutschland, betonte das Bestreben, den Kunden in den jeweiligen Regionen die technologische Innovationskraft der Marke näherzubringen.
Aber der Schritt von Xpeng beschränkt sich nicht auf zwei Flaggschiff-Betriebe in Hessen und Baden-Württemberg. Er fügt sich in ein weitaus größeres Netzwerkwachstum ein. Nachdem das Unternehmen im Jahr 2024 mit knapp 20 Standorten in Deutschland gestartet war und das Netz bis Ende 2025 auf etwa 50 Partner ausgebaut hatte, peilt Xpeng bis zum Jahresende 2026 bis zu 110 Händlerstandorte im Bundesgebiet an. Neben Emil Frey verankert sich der Hersteller dabei auch über andere große Händlergruppen wie Feser-Graf, Von der Weppen, Rhein Motors, Cloppenburg oder Hülpert im Markt. Das Wachstum spiegelt sich auch in den Verkaufszahlen wider. Nach knapp 3.000 Neuzulassungen im Jahr 2025 plant Xpeng für das Gesamtjahr 2026 mit mehr als 8.000 Fahrzeugübergaben in Deutschland. Für das Jahr 2027 peilt die Markenleitung bereits ein Ziel von über 15.000 Einheiten an.
Die Modellpalette in der technischen Detailanalyse
Die Partnerschaft im Handel trifft auf eine breite Modelloffensive, mit der Xpeng sämtliche relevante Fahrzeugklassen im Elektrosegment abdecken möchte. Das Produktangebot umfasst aktuell fünf Kernbaureihen, die sich vor allem durch hohe Ladeleistungen, fortschrittliche Architektur und eigenständige Fahrassistenzsysteme differenzieren. Den Einstieg bildet das neue kompakte SUV-Coupé Xpeng L03, das mit einer Länge von 4,65 Metern, einer Breite von 1,92 Metern und einer Höhe von 1,60 Metern bei einem Radstand von 2,85 Metern genau im umkämpften C-Segment gegen Mitbewerber wie den Skoda Enyaq oder Cupra Tavascan antritt. Das Fahrzeeug richtet sich an Käufer, denen größere Fahrzeuge im Stadtverkehr zu unhandlich sind. Im Gegensatz zu den größeren Schwestermodellen nutzt der L03 eine 400-Volt-Architektur, gleicht diesen nominellen Systemnachteil jedoch durch eine überraschend hohe Ladeleistung von bis zu 236 kW an geeigneten Schnellladesäulen aus. Der Ladevorgang von 20 auf 80 Prozent Kapazität dauert beim Energiespeicher mit 71,2 kWh LFP-Chemie lediglich 18 Minuten.
Preislich beginnt der Xpeng L03 als Hecktriebler in der Variante Standard Range mit einer 58,3-kWh-LFP-Batterie und 180 kW, was 245 PS entspricht, bei 35.600 Euro. Die Reichweite nach WLTP-Norm wird hier mit bis zu 445 Kilometern angegeben, bei einem kombinierten Stromverbrauch von 15,3 kWh pro 100 Kilometer. Die Version RWD Long Range mit der größeren 71,2-kWh-Batterie leistet ebenfalls 180 kW, erreicht eine WLTP-Reichweite von bis zu 520 Kilometern und startet bei 38.600 Euro. Darüber rangiert die Allradversion AWD Performance mit 285 kW, beziehungsweise 388 PS, für 41.600 Euro. Sie sprintet in 4,5 Sekunden von Null auf 100 km/h und verbraucht normiert 18,4 kWh pro 100 Kilometer. Topmodell ist der L03 AWD Performance Ultra für 46.600 Euro, der zusätzlich mit dem eigens entwickelten Turing AI Chip mit einer Rechenleistung von bis zu 750 TOPS sowie dem Next Generation pilot Assistenzsystem und einem Soundsystem mit 18 Lautsprechern ausgestattet ist.
Eine Besonderheit des L03 stellt die ab Herbst 2026 erhältliche Modellvariante mit Reichweitenverlängerer dar. Dieses EREV-Konzept nutzt einen 1,5-Liter-Benzinmotor ausschließlich als Stromgenerator für die 37,25-kWh-LFP-Batterie, während die Räder rein elektrisch angetrieben werden. Rein elektrisch sind über 200 Kilometer möglich, während die Gesamtreichweite mit einer Tank- und Akkuladung mehr als 1.000 Kilometer beträgt. Der Startpreis für diese Option liegt ebenfalls bei 38.600 Euro.
In der Mittelklasse tritt der Xpeng G6 als sportliches SUV-Coupé an. Bei einer Länge von 4,76 Metern, einer Breite von 1,92 Metern und einer Höhe von 1,65 Metern weist er einen Radstand von 2,89 Metern auf. Der G6 baut auf der hauseigenen 800-Volt-Siliziumkarbid-Plattform auf und nutzt eine 5C-LFP-Batterie. Seine maximale DC-Ladeleistung beträgt 451 kW. Unter optimalen Bedingungen schrumpft das Ladefenster von 20 auf 80 Prozent Batterieladung auf nur noch 10 Minuten. Das Kofferraumvolumen liegt bei 571 Litern und lässt sich durch Umklappen der hinteren Sitze auf bis zu 1.374 Liter erweitern. Die Preise für den Xpeng G6 beginnen im Handel ab 43.600 Euro, wobei der Stromverbrauch im kombinierten WLTP-Zyklus zwischen 16,6 und 18,4 kWh pro 100 Kilometer liegt.
Darüber positioniert sich die sportlich geschnittene Oberklasse-Limousine Xpeng P7+. Mit einer Fahrzeuglänge von 5,07 Metern, einer Breite von 1,94 Metern, einer Höhe von 1,51 Metern und einem Radstand von exakt 3,00 Metern bietet der Stromer üppige Platzverhältnisse im Innenraum. Das Kofferraumvolumen beträgt 573 Liter und wächst bei umgelegter Rückbank auf bis zu 1.931 Liter an. Trotz der Ausmaße überzeugt das Fahrzeug durch eine hervorragende Aerodynamik. Der P7+ lädt an 800-Volt-Schnellladesäulen mit bis zu 446 kW Spitzenleistung, was ebenfalls eine Ladezeit von 10 Minuten für das Intervall von 20 auf 80 Prozent ermöglicht. Die WLTP-Verbrauchswerte bewegen sich zwischen sehr effizienten 15,2 und 17,4 kWh pro 100 Kilometer. Die Verkaufspreise starten im Bereich von 42.900 Euro für das Basismodell und reichen je nach Antriebskonfiguration und Ausstattung bis etwa 53.600 Euro.
Als technologisches Aushängeschild der Marke fungiert das große SUV-Flaggschiff Xpeng G9. Das 4,89 Meter lange, 1,94 Meter breite und 1,68 Meter hohe SUV besitzt einen Radstand von knapp 3,00 Metern und wird wahlweise mit Heckantrieb oder Allradantrieb angeboten. Die Performance-Varianten leisten bis zu 423 kW/575 PS entspricht, und verfügen über eine adaptive Zweikammer-Luftfederung. Bei den Akkus setzt der G9 je nach Ausführung auf Batterien mit 79 kWh/93,1 kWh Kapazität. An 800-Volt-Ladepunkten zieht das SUV-Flaggschiff bis zu 525 kW Ladeleistung und befüllt seinen Energiespeicher in 10 Minuten von 20 auf 80 Prozent. Das Gepäckraumvolumen beträgt 660 Liter und lässt sich auf bis zu 1.576 Liter erweitern, ergänzt durch einen vorderen Frunk mit weiteren 71 Litern Stauraum. Die WLTP-Verbrauchswerte liegen bei 18,4 bis 20,1 kWh pro 100 Kilometer. Die Preisspanne für den G9 reicht von 59.600 Euro für den Standard Range RWD bis hin zu 72.600 Euro für das voll ausgestattete Performance-Modell.
Abgerundet wird das Portfolio durch den Xpeng X9, einen luxuriösen siebensitzigen Van beziehungsweise MPV. Mit einer Länge von 5,32 Metern, einer Breite von 1,99 Metern und einer Höhe von 1,79 Metern richtet sich der X9 an Großfamilien sowie gehobene Shuttle-Dienste. Das Großraum-Fahrzeug basiert ebenfalls auf der 800-Volt-Architektur und nutzt Batteriekapazitäten von 94,8 kWh bis 110 kWh. Die Ladeleistung erreicht in der Spitze bis zu 542 kW, womit der Akku analog zu den Geschwistern innerhalb von 10 Minuten von 20 auf 80 Prozent geladen wird. Die Systemleistung reicht von 235 kW, also 320 PS, beim Hecktriebler bis zu 370 kW/503 PS, in der Allradversion. Die kombinierten WLTP-Verbrauchswerte betragen 20,0 bis 20,8 kWh pro 100 Kilometer. Der Einstiegspreis für den X9 Standard Range liegt bei 77.600 Euro, während das Topmodell AWD Performance ab 86.600 Euro in der Preisliste steht.
Alle Modelle werden serienmäßig mit einer umfassenden Herstellergarantie von bis zu sieben Jahren oder maximal 160.000 Kilometern Laufleistung ausgeliefert.
Hochvolt-Technik, Software-Architektur und Industrie-Allianzen
Der eigentliche Kern der Wettbewerbsstrategie von Xpeng liegt in der Kombination aus sehr hoher Ladeleistung und tief integrierter Software-Architektur. Während viele europäische Mitbewerber im Volumensegment weiterhin mit 400-Volt-Systemen und Ladeleistungen zwischen 120 und 170 kW operieren, rüstet Xpeng seine Baureihen G6, P7+, G9 und X9 durchgängig mit 800-Volt-Siliziumkarbid-Plattformen aus.
Ein entscheidender technischer Baustein ist die Einführung der ersten 5C-Hochvoltbatterie auf Lithium-Eisenphosphat-Basis. Diese Batteriechemie verzichtet vollständig auf seltene Rohstoffe wie Kobalt, Nickel oder Mangan. Die hohe Laderate von 5C bedeutet, daß der Akku theoretisch mit dem Fünffachen seiner Nennkapazität geladen werden kann. Damit erzielen die Fahrzeuge maximale Peak-Ladeleistungen von 446 kW beim P7+, 451 kW beim G6, 525 kW beim G9 und bis zu 542 kW beim X9. Die resultierende Ladezeit von 10 Minuten für den Ladehub zwischen 20 und 80 Prozent unterschreitet die bisherigen Branchenstandards spürbar.
Die Marke setzt bei den Systembausteinen nicht nur auf die Hardware, sondern massiv auf eigenentwickelte Software. Unter der Bezeichnung Xpilot bündelt der Hersteller ein umfangreiches Paket an Fahrassistenzsystemen, das je nach Modellvariante durch den Turing AI Chip ergänzt wird. Dieser Spezialprozessor erreicht Rechenleistungen von 750 TOPS pro Chip und ermöglicht komplexe Berechnungen für autonomes Fahren, Umfeldverarbeitung mittels Binokularkameras sowie automatisierte Einparkmanöver ohne menschliches Eingreifen. Diese technologische Führungsposition hat auch in der etablierten Automobilindustrie Aufsehen erregt. Der Volkswagen-Konzern hat eine strategische Partnerschaft mit Xpeng geschlossen. Im Rahmen dieser Kooperation entwickeln Ingenieure beider Unternehmen in gemeinsamen Projekthäusern an den Xpeng-Standorten Guangzhou und Hefei eine neue Elektronik- und Software-Architektur. Volkswagen nutzt das Know-how der Chinesen, um ab 2027 geplante Einsteiger-Elektrofahrzeugewie das Serienmodell der Studie ID. Everyone, mit der Software-Plattform von Xpeng auszustatten.
Hinsichtlich der Aftersales-Logistik begegnet Xpeng verbleibenden Vorbehalten der deutschen Kundschaft mit gezielten Investitionen. Das Unternehmen unterhält ein zentrales europäisches Ersatzteillager in den Niederlanden sowie ein dediziertes Teilelager für den deutschen Markt. Ergänzt wird die Physis durch ein digitales Service-Management-System. Fahrzeugdiagnosen können per Fernzugriff über OTA-Schnittstellen durchgeführt werden, was langwierige Fehlersuchen in der Werkstatt reduzieren soll.
Kritische Analyse und Herausforderungen im deutschen Markt
Bei aller Faszination für die beeindruckenden Datenblätter erfordert eine neutrale Bewertung der Handels- und Modelloffensive einen differenzierten Blick auf die Rahmenbedingungen im Markt. Die angegebenen Spitzenladeleistungen von über 450 bis 542 kW setzen eine entsprechende Ladeinfrastruktur voraus. An herkömmlichen Schnellladesäulen mit 150 kW oder 300 kW Ladeleistung verbleiben auch die Modelle von Xpeng im Rahmen der technischen Begrenzung der jeweiligen Säule. Extrem hohe Ladeleistungen lassen sich in der Praxis nur an den neuesten High-Power-Charging-Ladepunkten realisieren, deren flächendeckende Verfügbarkeit entlang europäischer Fernstraßen erst schrittweise aufgebaut wird.
Das rasante Tempo beim Aufbau des Vertriebsnetzes birgt ganz sicherlich operative Herausforderungen. Die geplante Aufstockung von rund 20 Standorten im Jahr 2024 über etwa 50 Betriebe im Jahr 2025 auf 110 Händlerstützpunkte bis Ende 2026 erfordert eine enorme Kraftanstrengung bei der Schulung von Werkstattpersonal und Serviceberatern. Mehrmarkenhändler wie Emil Frey verwalten eine Vielzahl von Herstellermarken parallel. Es wird im Alltag darauf ankommen, dass das Verkaufspersonal die spezifischen Vorzüge der komplexen Software und der High-Tech-Architektur den Kunden präzise vermitteln kann.
Ebenfalls verlangt die Preisgestaltung eine genaue Betrachtung. Zwar verzichtet Xpeng laut eigener Aussage auf aggressive Rabattschlachten, um die Restwerte der Fahrzeuge stabil zu halten. Dennoch treffen Modelle wie der G9 mit Preisen zwischen 59.600 und 72.600 Euro oder der X9 für bis zu 86.600 Euro auf etablierte Premium-Mitbewerber aus deutscher Produktion, deren Markenbekanntheit und Wiederverkaufswerte seit Jahrzehnten gelernt sind. Man darf auch praktische Kompromisse bei den Fahrzeugen selbst nicht übersehen. Beim Einstiegsmodell L03 fällt der Kofferraum mit 367 Litern für ein 4,65 Meter langes Fahrzeug vergleichsweise knapp aus, und das schräge Heck verzichtet auf einen Heckscheibenwischer, was bei schlechter Witterung die Sicht nach hinten einschränken kann. Auch die knopflose Bedienstruktur, die fast alle Einstellungen über Touchscreen-Menüs erzwingt, trifft nicht bei jedem Fahrer auf ungeteilte Zustimmung.
Fazit: Der „deutscheste“ Autobauer aus China? Warum Xpeng konsequent auf das bewährte Händlernetz setzt
Die Erweiterung des deutschen Vertriebsnetzes um die Standorte der Emil Frey Gruppe markiert einen wichtigen Schritt im Konsolidierungsprozess chinesischer Automobilmarken in Europa. Xpeng verdeutlicht, dass der langfristige Erfolg im anspruchsvollen deutschen Automobilmarkt nicht allein über aggressive Preispolitik oder reine Digitalkanäle erzielt werden kann. Die Verknüpfung von technologisch führender 800-Volt-Ladetechnik, hochleistungsfähigen Turing-KI-Prozessoren und einer verlässlichen Vertragshändler-Struktur schafft solide Fundamente. Die gesteckten Absatzziele bleiben ehrgeizig. Ob der Sprung auf über 8.000 Fahrzeuge im Jahr 2026 und über 15.000 Einheiten im Jahr 2027 gelingt, hängt davon ab, wie reibungslos die Service- und Ersatzteilversorgung im Werkstattalltag funktioniert. Dass das Fahrzeugkonzept technisch überzeugt, steht außer Frage. Mit den neuen Standorten der Hessengarage in Frankfurt und der Schwabengarage in Pforzheim hat die Marke zwei bedeutende Stützpunkte gewonnen, die als Richtgrad für die Akzeptanz beim deutschen Kunden dienen werden.

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