ADAC Stauprognose für 30. August bis 1. September 2019 – Rückreisewelle verstopft Autobahnen im Süden

26. August 2019 17:26 Autor:

Ferienende naht in Baden-Württemberg und Bayern

Auch wenn die Autoschlangen nun deutlich kürzer werden, ist ein Ende des Reiseverkehrs noch nicht in Sicht. Die letzten Sommerurlauber – dazu zählen Autofahrer aus Bayern und Baden-Württemberg sowie der Mitte der Niederlande – sind auf dem Heimweg, weil dort demnächst die Ferien enden. Die größte Staugefahr erwartet der ADAC demnach im Süden Deutschlands und dort vor allem in Fahrtrichtung Norden. Auf den Fahrspuren in Richtung Süden tummeln sich noch Späturlauber und Besucher der Bergwandergebiete. In den Regionen und Ballungsräumen abseits der Urlauberrouten schlägt am Freitag und Sonntag der übliche Berufsverkehr wieder voll zu. An diesem Samstag gilt letztmals das Sommerfahrverbot für Lkw über 7,5 Tonnen.



Die besonders belasteten Fernstraßen (beide Richtungen):

• Fernstraßen zur und von der Nord- und Ostsee
• A 3 Passau – Nürnberg – Frankfurt – Köln
• A 5 Basel – Karlsruhe – Hattenbacher Dreieck
• A 6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
• A 7 Füssen/Reutte – Würzburg – Hannover – Hamburg
• A 8 Salzburg – München – Stuttgart
• A 9 München – Nürnberg – Berlin
• A 61 Ludwigshafen – Koblenz – Mönchengladbach
• A 81 Singen – Stuttgart
• A 93 Inntaldreieck – Kufstein
• A 95/B 2 München – Garmisch-Partenkirchen
• A 96 München – Lindau
• A 99 Umfahrung München

 

Auf den Fernstraßen im benachbarten Ausland herrscht zeitweise ebenfalls Hochbetrieb. Urlaubsheimkehrer und Besucher der Bergwanderziele füllen die Spuren beider Fahrtrichtungen. Zu den Problemstrecken zählen unter anderem Tauern-, Fernpass-, Brenner-, Karawanken- und Gotthard-Route. Entlang der österreichischen Inntal-, Brenner- und Tauernautobahn ist zudem wegen der Sperre von Ausweichrouten mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen. An den drei Autobahnübergängen Suben (A 3 Linz – Passau), Walserberg (A 8 Salzburg – München) und Kiefersfelden (A 93 Kufstein – Rosenheim) müssen sich Autofahrer auf Wartezeiten von über einer Stunde einstellen.

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