Der ADAC rät Autofahrern, das Fahrzeug in der Silvesternacht am besten in ruhigen Seitenstraßen oder in einer Garage zu parken - Bildnachweis: ADAC
Im Zweifel haftet die Teilkasko
Zum Jahreswechsel wird es auf vielen Straßen in Wohngebieten wieder bunt und laut. Raketen, Chinaknaller und riesige Schussbatterien dürfen zum Jahreswechsel nicht fehlen. Doch mit ihnen kommt die Sorge: Wo parke ich das Auto am sichersten?
„Werden Böller und Raketen in der Silvesternacht ordnungsgemäß abgefeuert, dann ist die Gefahr für Schäden am Auto relativ gering“, erläutert Cornelius Blanke, Pressesprecher des ADAC Hessen-Thüringen. „Eine ausgebrannte Rakete, die direkt auf dem Autodach oder der Motorhaube landet, verursacht meist keine Schäden. Das gilt selbst für Cabrios mit Stoffverdeck.“
Fliegen Feuerwerkskörper jedoch aus kurzer Entfernung auf das Auto und brennen in direktem Kontakt ab, können Brand- und Schmauchspuren bis hin zu zerspringenden Scheiben die Folge sein. Für derartige Schäden haftet der „Absender“ des Geschosses. Kann der Verantwortliche nicht ermittelt werden, erstattet in der Regel die Teilkaskoversicherung Brand- und Explosionsschäden sowie kaputte Scheiben. Bei Vandalismus kommt nur eine Vollkaskoversicherung auf. Allen, die auf Nummer sicher gehen wollen, rät Cornelius Blanke: „Parken Sie Ihr Fahrzeug in der Silvesternacht mit Bedacht, am besten in einer Garage oder in ruhigen Seitenstraßen. Parkmöglichkeiten in der Nähe von Großveranstaltungen bergen immer ein erhöhtes Risiko für
Schäden.“

Ähnliche Berichte
Raumwunder mit Google-Hirn: Der Renault Scénic im ausführlichen Fahrbericht
Euro NCAP-Sicherheitstest wird erweitert: Die größte Anpassung des Testverfahrens seit dem Jahr 2009 steht bevor
800 Volt für die Familie: Umfangreiches Update für den BYD Atto 3