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Es geht um mehr als nur um Motoren: Volkswagen wirbt in Zeitungsanzeigen um Vertrauen

 

Dieselskandal noch nicht bewältigt: Volkswagen bittet in ganzseitigen Anzeigen um Vertrauen

Noch ist der Dieselskanal nicht bewältigft. Nach Milliardenzahlungen in den USA und diversen juristischen Einigungen in den USa aber auch in Deutschland und anderen Ländern droht allerdings noch eine Klagewelle. Wie ernst die Wolfsburger die Lage einschätzen, zeigt sich daran, dass der Konzern am heutigen Freitag in den überregionalen Zeitungen ganzseitige Anzeigen schaltete, in denen er um Vertrauen wirbt. Zentrale Aussage der auch online geführten Kampagne: „Jeder einzelne Kunde ist uns wichtig.“. Die Anzeigenkampagne fällt zeitlich mit der Ankündigung der Klageankündigung von “My-Right”. Dieser Rechtsdienstleister hatte vor zwei Tagen am Donnerstag bekannt gegeben, am 3. Januar stellvertretend im Namen vieler Betroffener beim LG Braunschweig eine Schadenersatzklage einreichen zu wollen. Es sei die erste Klage dieser Art in Deutschland und deren Erfolgsaussichten unter Juristen nicht ganz unumstritten..

Für ungefähr 14.000 Fahrzeuge fehlt noch immer die Freigabe

Herstellerangaben zufolge gibt es in Deutschland für “einige hundert” Fahrzeuge noch keine Freigaben vom KBA. Es handelt sich um Autos mit dem manipulierten EA189-Dieselmotor, die nach der Euro-6-Abgasnorm zugelassen sind. U.a. den VW CC mit 2.0 Blue TDI und SCR-Kat. Alle Euro-5-Fahrzeuge hätten dagegen eine Freigabe zur Nachrüstung durch das KBA erhalten. Auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur beim Kraftfahrtbundesamt am 30.12.2016 sind dies aber noch deutlich mehr Fahrzeuge. Demnach fehlen für 14.000 Fahrzeuge in Deutschland weiterhin die Rückruf-Genehmigungen.

 

Bei dem Diesel-Rückruf geht es uns um viel mehr als nur um Motoren. Uns geht es um jeden einzelnen Kunden. Darum haben wir bis heute Hunderttausende Volkswagen bereits erfolgreich umgerüstet. Aber nicht nur das: Wir haben entwickelt, getestet und geprüft. Jede der von uns entwickelten technischen Lösungen wurde vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) nach strengen Tests freigegeben. Das heißt: Ab jetzt können wir jeden betroffenen Dieselmotor in Deutschland überarbeiten.

 

Facebook VW - Vertrauen
Anzeigenkampagne des Volkswagen-Konzern auch auf Facebook

 

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