Schon gefahren: Range Rover Sport SVR mit 550 PS

31. Mai 2015 15:23 Autor:

Werkstuning der Special Vehicle Operations

SUV für die Überholspur.

SUV für die Überholspur: Der 550 PS starke Range Rover Sport SVR im Kurztest

 

Stärkster Range Rover aller Zeiten – 550 PS, 680 Nm und 260 km/h

Vor einem Jahr haben Jaguar und Land Rover ihren Werkstuner „Special Vehicles Operations“ aus der Taufe gehoben. Das Erstlingswerk mit SVR-Label ist der Range Rover Sport SVR. Künftig werden die Top-Modelle nicht mehr unter R-S firmieren, sondern mit dem SVR-Label ihre Performance-Veredlung stolz zur Schau stellen. Unter diesem Label werden zukünftig nahezu alle technischen Sonderwünsche von Jaguar und Land Rover-Kunden erfüllt. SVO baut nicht nur Performance-Modelle wie den Range Rover Sport SVR, sondern auch aufwändige Sonderserien wie Range Rover SV Autobiography, die Jaguar-Kleinserie Project7.

 

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25.000 Euro Aufpreis gegenüber dem V8

Angetrieben wird das stärkste und schnellste Modell der Marke von einem 5,0 Liter große V8-Motor, dessen Leistung gegenüber der bisherigen, rund 25.000 Euro günstigeren Top-Variante um knapp zehn Prozent auf 550 PS gesteigert wurde. Bisher endete die aktuelle Motorpalette für den neuen Range Rover Sport beim 510 PS starken V8 mit 624 Nm. Wir haben nun den Über-Range bereits auf dem ADAC-Fahrsicherheitszentrum nahe Lüneburg fahren können. Der Sprint von 0 auf 100 km/h gelingt mit dem nachgeschärften Geländewagen in 4,7 Sekunden. Eine Zeit die selbst einem 911er Carrera nicht zu unterbieten vermag. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 260 km/h. Der Normverbrauch beträgt laut Herstellerangaben gegenüber dem konventionellen V8-Modell unverändert 13,2 Liter – entsprechen einer CO2-Emission von 325 Gramm je gefahrenem Kilometer.

Der Range Rover Sport SVR ist trotz seiner atemberaubenden Onroad-Eigenschaften noch uneingeschränkt Offroad-tauglich. Mit permanentem Allradantrieb und 850 Millimetern Wattiefe bewältigt der Brite auch schwierigstes Terrain abseits geteerter Straßenbeläge.

Innen bietet der Wagen stärker konturierte Sitze und Zierkonsolen aus Karbon

Den Briten gelang auf der Nordschleife ein Meisterstück mit dem Range Rover Sport SVR. Landrover holte sich die Rundenbestzeit von (Serien) SUVs mit einer Rundenzeit von nur 8:14 Minuten. Sie sind sind das Ergebnis von der unglaublichen Power des V8, vielen Fahrwerksoptimierungen sowie über tausend Testfahrten in der Eifel. Zwar holte sich Porsche die Ehre der besten Rundenzeit im Segment der großen SUVs bereits wieder zurück. Das schmälert aber nicht den Erfolg der Briten.
 

 
Die Maßnahmen erstrecken sich über ein spürbar strammer abgestimmtes Fahrwerk, ein optimiertes Motormanagement mit neu abgestimmten Kompressorventilen, größeren Lufteinlässe an der Front sowie ein ebenfalls weiterentwickeltes ZF-Achtstufenautomatik mit 50 Prozent kürzeren Schaltzeiten, eine Kurvenerkennung, ein zweistufiges Verteilergetriebe, ein aktives Differenzial für mehr Stabilität und eine zweistufige aktive Wankregelung. Die Federwege betragen 260 Millimetern an der Vorderachse und 272 Millimetern an der Hinterachse. Um die Mehrleistung und den Aufschlag an Fahrdynamik sicher zu beherrschen, haben die Briten auch die Bremsen deutlich verstärkt.

Auf Wunsch bieten die Briten auch erstmals 22-Zoll-Leichtmetallräder mit Hochleistungsreifen der Dimension 295/40 R 22 an. Im Interieur verfügt der Wagen stärker konturierte Sitze und viel Zierkonsolen aus Karbon. Die Sportsitze dienen nicht der optischen Effekthascherei, sondern sind pure Notwendigkeit in Bezug auf das mögliche Fahrdynamik-Potenzial dieses Fahrzeugs. Die Rückbank lässt sich im Verhältnis 60:40 umklappen und gibt einen bis zu 1.761 Liter fassenden Kofferraum frei.

Was steckt drin im neuen britischen Power-SUV ?

Ein absoluter Sound-Hammer ist der Sportauspuff mit elektronisch gesteuerten Klappen aus vier großen Endrohren, der im Sportmodus ähnlich stimmgewaltig ist wie beim Jaguar F-Type. Auf der Rennstrecke fühlt sich der Range deutlich näher an einem Rennfahrzeug als einem 2,5 Tonnen schweren SUV. Es ist die reine Freude: Bremsen, einlenken, aus der Kurve herausbeschleunigen – das klappt unglaublich perfekt und vehement. ein beitrag hierzu leistet auch die Wankstabilisierung, die so effektiv arbeitet, dass sich die Karosserie auch in schnell gefahrenen Kurven nur geringfügig neigt.

Der stärkste Range aller Zeiten startet ab sofort zu Preisen ab 126.400 Euro.

 

Fazit: Highperfomance SUV kann im Erstkontakt überzeuigen

Der Range Rover Sport SVR ist kein Understatement-Mobil. Schon sein Auftritt demonstriert unmissverständlich, dass hier ein Fahrzeug mit unbändig viel Kraft daherkommt. Die Fahrleistungen sind beeindruckend. Das Modell überzeugt nicht nur im Gelände, sondern auch auf der Rennstrecke. Die verschärften SVR-Version mit 550 PS zu Preisen ab mindestens 126.400 Euro hat es wirklich in sich. Direkte Wettbewerber des britischen Emporkömling sind der BMW X5 M oder Porsche Cayenne Turbo S.

 

Range Rover Sport SVR

Vor einem Jahr haben Jaguar und Land Rover ihren Werkstuner "Special Vehicles Operations" aus der Taufe gehoben. Das Erstlingswerk mit SVR-Label ist der Range Rover Sport SVR. Künftig werden die Top-Modelle nicht mehr unter R-S firmieren, sondern mit dem SVR-Label ihre Performance-Veredlung stolz zur Schau stellen. Unter diesem Label werden zukünftig nahezu alle technischen Sonderwünsche von Jaguar und Land Rover-Kunden erfüllt.

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