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ADAC Stauprognose für 17. bis 19. Juli 2020: Baden-Württemberg und Bayern allein zu Haus

Bildnachweis: ADAC

 
 

14 Bundesländer in den Sommerferien

 

Anders als in den vergangenen Jahren rechnet der ADAC an diesem Wochenende mit einer Zunahme von Staus vor allem auf dem untergeordneten Straßennetz sowie auf den Zufahrten der Erholungsgebiete. Denn vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie entscheiden sich viele Menschen für einen Heimaturlaub. Gleichwohl wird an diesem Wochenende auch der Ferienreiseverkehr wachsen.

 

Nur noch Bayern und Baden-Württemberg fehlen
 

 

In Bremen, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie im Süden der Niederlande beginnen die Sommerferien. Nur in Baden-Württemberg und Bayern steht der Ferienbeginn noch aus.

So manche Urlaubsfahrt auf dem Weg ans Meer oder in die Berge kann deshalb im Stau enden. Auch auf den Heimreisespuren der Autobahnen aus den Urlaubsregionen werden Stop-and-Go und Verzögerungen nicht immer ausbleiben. In einigen Bundesländern und im Norden Europas neigt sich die Ferienzeit langsam dem Ende entgegen.

 

Staugefahr kleiner als in den Vorjahren

 

Insgesamt betrachtet ist die Staugefahr angesichts der Unsicherheiten wegen der Corona-Pandemie deutlich kleiner als in den Vorjahren.

Die Staustrecken (beide Richtungen):

• Fernstraßen zur und von der Nord- und Ostsee
• A 1 Bremen – Hamburg – Puttgarden
• A 2 Dortmund – Hannover – Berlin
• A 3 Frankfurt – Nürnberg – Passau
• A 4 Erfurt – Dresden – Görlitz
• A 5 Frankfurt – Karlsruhe – Basel
• A 7 Hamburg – Flensburg
• A 7 Hamburg – Hannover und Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte
• A 8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
• A 9 Berlin – Nürnberg – München
• A 10 Berliner Ring
• A 11 Berlin – Dreieck Uckermark
• A 31 Emden – Bottrop
• A 61 Mönchengladbach – Koblenz – Ludwigshafen
• A72 Leipzig – Chemnitz – Hof
• A 93 Inntaldreieck – Kufstein
• A 95/B 2 München – Garmisch-Partenkirchen
• A 99 Umfahrung München

 

Der Reiseverkehr im benachbarten Ausland ist in diesem Sommer ebenfalls weniger stark als in den Vorjahren. Auf den klassischen Staurouten Tauern-, Fernpass-, Brenner-, Karawanken-, Rheintal- und Gotthard-Route sowie den Fernstraßen zu den italienischen, kroatischen und französischen Küsten werden Autourlauber aber dennoch nicht immer freie Fahrt haben. Die Zufahrtsstraßen der österreichischen Erholungsgebiete etwa Kärntner Seen, Salzkammergut, Neusiedlersee oder auch die der Schweizer Kantone Tessin und Wallis könnten in dieser Saison noch voller sein. Dasselbe gilt für die Wege in die französischen Alpen. An den Grenzen zu Dänemark, zwischen Österreich und Slowenien sowie zwischen Slowenien und Kroatien ist mit Wartezeiten durch intensive Personenkontrollen zu rechnen

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