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Aral und Siemens erweitern Tankstellen für E-Mobilität – weiterer Ausbau geplant

Siemens hilft Aral beim fit-machen seiner Tankstellen - Bildnachweis: Aral

 

 

Aufbau von über 100 Ultraschnellladepunkten an 30 deutschen Aral Tankstellen bis Ende des 1. Quartals 2021 abgeschlossen
 

Die Aral AG hat Siemens Smart Infrastructure mit dem Ausbau des Netzanschlusses an dreißig ausgewählten Tankstellen beauftragt. Die Installation von intelligenten Ortsnetz-Stationen ermöglichen es Aral, ihre Tankstellen mit Ultraschnellladetechnologie für Elektrofahrzeuge aufzurüsten. Die Installation soll bis Ende Februar abgeschlossen sein.

 

Siemens hilft Aral beim fit-machen seiner Tankstellen – Bildnachweis: Aral

 

Ausbau von öffentlicher Ladeinfrastruktur
   


Der Ausbau von öffentlicher Ladeinfrastruktur ist eine wichtige Voraussetzung für den Hochlauf der Elektromobilität. Durch das gemeinsame Projekt leisten Aral und Siemens zusammen einen wichtigen Beitrag zum Aufbau von öffentlichen Schnelllademöglich-keiten.

Die meisten Tankstellen verfügen aktuell nur über einen Niederspannungsanschluss. Um den durch die Schnellladesäulen zusätzlich entstehenden Strombedarf decken zu können, muss der Netzanschluss auf einen Mittelspannungsanschluss mit sehr viel höherer Leistung aufgerüstet werden. Dies geschieht mit Hilfe der Ortsnetzstationen. Sie verbinden die Ladeinfrastruktur der Tankstellen mit dem öffentlichen Stromnetz und bestehen aus je einem hermetisch gekapseltem  Transformator, einer gasisolierten Mittel-spannungsschaltanlage vom Typ 8DJH sowie einer Sivacon S8 Niederspannungsschaltanlage.

Durch den Einsatz von kommunikationsfähiger Hardware sowie Internet-of-Things (IoT) Technologie kann sich Aral jederzeit über den Zustand der Ortsnetzstationen informieren. Dadurch wird die blau-weiße Tankstellenmarke die Funktionsbereitschaft ihrer Ultraschnellladesäulen noch besser als heute für Kunden sicherstellen können. Der Einsatz von Sensoren hilft dabei Daten zu generieren, die eine kontinuierliche Überwachung des Gesundheitszustands und des sicheren Betriebs des Equipments gewährleisten. Diese Daten werden dann über Kommunikationsschnittstellen an ein übergeordnetes, cloudbasiertes IoT-System weitergeleitet. Über eine Web-Applikation werden die Daten in sinnvoller Ergänzung zu denen der Schnellladestationen ausgewertet und visualisiert.

Aral betreibt alle Ultraschnellladesäulen in Eigenregie. Sie liefern 100 Prozent Ökostrom. Die entsprechende Akkutechnik vorausgesetzt, kann das Elektrofahrzeug innerhalb von zehn Minuten Strom für eine Reichweite von bis zu 350 Kilometern laden.

Die Einführung von Hochleistungs-Ladesäulen an Aral Stationen in Deutschland ist Teil der Strategie von bp, die Zahl der weltweit betriebenen Ladepunkte von 7.000 im Jahr 2020 auf 70.000 bis 2030 zu erhöhen

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