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Europäer und US-Amerikaner kaufen mehr Neuwagen, Chinesen und Inder halten sich zurück

Bildnachweis: GAC Motors

Solides Wachstum in Europa und zum Teil deutliche Rückgänge in Ostasien

Märkte entwickeln sich uneinheitlich

Solides Wachstum in Europa und zum Teil deutliche Rückgänge in Ostasien: Der weltweite Automobilabsatz hat sich im November unterschiedlich entwickelt. In Europa (EU28 & EFTA), den USA und Brasilien konnten Zuwächse verbucht werden. Russland und Indien blieben unter dem Vorjahresniveau. In China sanken die Absatzzahlen, in Japan sogar deutlich.

In Europa stiegen die Pkw-Neuzulassungen im November auf gut 1,2 Mio. Einheiten (+5 Prozent). Von den großen Volumenmärkten konnte Deutschland (+10 Prozent) am stärksten zulegen. Zuwächse gab es außerdem in Italien (+2 Prozent), Spanien (+2 Prozent) und Frankreich (+1 Prozent). Im Vereinigten Königreich war mit -1 Prozent erneut ein Rückgang zu verzeichnen. In den ersten elf Monaten des laufenden Jahres wurden auf dem europäischen Markt etwas über 14,5 Mio. Pkw neu zugelassen. Das entspricht Vorjahresniveau.

In den USA erhöhten sich im abgelaufenen Monat die Light-Vehicle-Verkäufe (Pkw und Light Trucks) um 2 Prozent auf 1,4 Mio. Fahrzeuge. Dabei stieg der Absatz von Light Trucks um 7 Prozent, während das Car-Segment (u.a. Limousinen) ein Minus von 10 Prozent verbuchte. Der Anteil von Light Trucks an den gesamten Verkäufen nimmt damit weiter zu und liegt nun bei 74,5 Prozent. Im Jahresverlauf liegt der Markt mit 15,5 Mio. verkauften Light Vehicles leicht unter Vorjahr (-1 Prozent).

In China wurden im November erneut weniger Autos verkauft. Mit 2,0 Mio. Neufahrzeugen lag das Verkaufsvolumen 5 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Im bisherigen Jahresverlauf wurden insgesamt 18,9 Mio. Pkw abgesetzt, ein Rückgang von 10 Prozent.

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