Getriebe in koaxialer Anordnung aus dem Hause Schaeffler treibt die Hinterachse des Audi e-trons an

16. November 2018 11:25 Autor:

Der Zulieferer Schaeffler mit Getrieben für den elektrischen Antrieb im Audi E-tron – Bildnachweis: Schaeffler

Bedeutung der Zulieferer wächst mit der Elektromobilität

Die Serieneinführung eines Schaeffler Getriebes für elektrische Antriebe markiert einen Meilenstein für den Unternehmensbereich E-Mobilität des Zulieferers. Bereits seit Anfang dieses Jahres werden erfolgreich 2-Gang-Getriebe für den asiatischen Markt produziert. Noch erfolgt die Produktion in Deutschland, doch zum Ende des Jahres wird die Produktionslinie nach Asien verlagert, um auch weiterhin dem Gedanken der Kundennähe treu zu bleiben. Und der Erfolg des Getriebes geht weiter. Bereits im zweiten Quartal 2019 wird die Produktion eines Getriebes für einen renommierten deutschen Fahrzeughersteller starten. Bis zu 40.000 Getriebeeinheiten werden hierfür im Werk in Herzogenaurach pro Jahr produziert werden. Entwickelt und produziert in den Werken in Herzogenaurach und Bühl verspricht das Produkt vollsten Fahrspaß bei gleichzeitig hohem Fahrkomfort und optimaler Geräuschperformance. Erhältlich ist das Getriebe sowohl in achsparalleler als auch in koaxialer Form und bietet bei geringem Bauraumbedarf ein hohes Eingangsmoment. Zu finden sind beide Varianten im neuen Audi E-tron. Die koaxiale Variante sorgt für komfortablen Hinterradantrieb, das Zuschalten der achsparallelen Variante auf der Vorderachse ermöglicht den Allradantrieb. Herzstück des Ganzen ist der von Schaeffler entwickelte Planetenradsatz mit einem hochintegrierten Stirnraddifferential.

Zwei Achsen für den perfekten Antrieb

Rein elektrisches Fahren befindet sich auf dem Vormarsch. Für eine flächendeckende Akzeptanz elektrischer Fahrzeuge dürfen diese ihren Pendants mit Verbrennungsmotor weder in Fahrkomfort noch in Fahrspaß nachstehen. Die Anforderungen, die heutige Fahrzeuge an ihren Antrieb stellen, sind daher enorm. Nicht nur das komfortable Fahren in der Stadt muss gewährleistet sein, sondern auch die Möglichkeit, jederzeit schnell auf eine sportliche Fahrweise mit hoher Beschleunigung umschalten zu können. Die Umstellung des konventionellen Antriebsstrangs auf hybride oder gar rein elektrische Fahrzeuge erfordert daher eine hohe Innovationskraft sowohl von Automobilherstellern als auch ihren Zulieferern. Für den neuen Audi E-tron fanden die Schaeffler Ingenieure eine Lösung: Nicht eine der Achsen ist für den Antrieb des gesamten Autos zuständig, der Audi Stromer kann auf jeder Achse auf ein elektrisches Antriebssystem zugreifen. Bei der Vorderachse handelt es sich hierbei um ein achsparalleles E-Achssystem, die Hinterachse verfügt über die koaxiale Variante. Im Zusammenspiel mit dem elektrischen Allradantrieb sorgen die beiden E-Maschinen für beachtliche Fahrleistungen und agiles Handling.

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