
Hyundai hat in den USA auf der Los Angeles Auto Show (18, bis 27.11.2016) die Stduie eines autonom fahrenden Ioniq vorgestellt. Auf den ersten Blick ist der Hyundai Ioniq „Autonomous Concept“ nicht zu unterscheiden vom Serienmodell des Ioniq, der bereits mit Hybrid- oder reinem Elektroantrieb auf dem Markt ist und Mitte 2017 durch eine dritte Variante mit Plug-in Hybrid ergänzt wird.
Kernstück der Sensorik ist ein Laser-Lidar-System, das unauffällig in der Frontschürze untergebracht ist und den Bereich vor dem Fahrzeug in einem Winkel von 130 Grad überwacht. Ziel war es, ein autonomes Konzeptfahrzeug vorzustellen, das wie ein normales Serienmodell aussieht und nicht wie ein Forschungsmobil. Die Funktionalität der drei Laser-Lidar-Einheiten bleibt davon jedoch unberührt. Sie sind in der Lage, die genaue Position von Personen oder Objekten in der Umgebung des Hyundai Ioniq zu ermitteln. Zum Sensoriksystem gehören außerdem: Fernbereichs- und Mittelbereichsradar, die vor allem den Bereich weit vor dem Fahrzeug abdecken, Seiten-Lidar-Sensoren für die Überwachung der Umgebung neben dem Ioniq sowie ein Radarsystem am Heck.

Darüber hinaus kommen drei Stereokameras zum Einsatz, die Verkehrszeichen, Fahrbahnmarkierungen und die Signalisation durch Ampeln auswerten sowie Fußgänger in unmittelbarer Nähe erkennen. Ein GPS ermittelt die exakte Position des Hyundai Ioniq; diese wird mit hochauflösendem Kartenmaterial von Hyundai MnSoft abgeglichen, das genaue Daten über Fahrbahnbreite, Gefälle oder Steigungen, Kurvenradien und andere für die Fahrt wichtige Angaben liefert.

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