Mini-SUV Renault Kwid für den indischen Markt

20. Mai 2015 21:11 Autor:

Renault plant internationale Expansion mit Citycar im SUV-Look

Mit dem neuen City-Car Kwid stärkt Renault seine Position auf dem wichtigen indischen Markt. Der im Werk Chennai gefertigte City-Mini wird zu einem Preis von ca. 4.000 bis 5.500 Euro auf dem Subkontinent erhältlich sein.

Mit dem neuen City-Car Kwid stärkt Renault seine Position auf dem wichtigen indischen Markt. Der im Werk Chennai gefertigte City-Mini wird zu einem Preis von ca. 4.000 bis 5.500 Euro auf dem Subkontinent erhältlich sein.

Neues City-Car Renault Kwid nur für den indischen Markt

Mit dem neuen City-Car Kwid plant Renault seine Position auf dem indischen Markt zu stärken. Der Kwid ist das erste Fahrzeug auf der neuen Kleinwagen-Plattform der Renault-Nissan-Allianz. Der im Werk Chennai gefertigte City-Mini wird zu einem Preis von ca. 4.000 bis 5.500 Euro auf dem Subkontinent erhältlich sein. Der 5-Türer besticht durch sein SUV-Design, moderne Multimedia-Technik und ein gutes Raumangebot. Mit nur 3,68 Meter Länge und 1,58 Meter Breite verfügt der Renault KWID über gute Voraussetzungen für die Mega-Cities Asiens. Fer­tigungsstart für den Kwird wird im zweiten Halbjahr 2015 sein.

Renault Kwid
Die Karosserie wartet mit Styling-Elementen auf, die den Eindruck von Robustheit wecken. Hierzu zählt unter anderem der kraftvoll gezeichnete, das Renault Markenemblem betonende Kühlergrill. Weiteres Kennzeichen der Frontpartie ist das Tagfahrlicht in Form eines "C2, das zum typischen Erscheinungs­bild der neuen Renault Modelle gehört. An den Flanken sorgen skulpturhafte Linien für eine fließende, dynamische Note. Schwarze, eckig geschnittene Radhäuser, Seitenprotektoren und das Dekor im unteren Bereich der Türen wecken SUV-Assoziationen. Weitere Designelemente sind die hohe, leicht zum Heck hin ansteigende Gürtellinie sowie die steile, weit vorne liegende Windschutzscheibe.
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Modernes Design mit SUV-Elementen

Das Design des Newcomers orientiert sich an Sports Utility Vehicles – soll aber mit seinen Abmessungen in der Klasse der City-Minis agieren. Kennzeichen sind kurze Überhänge vorne und hinten sowie die große Bodenfreiheit von 18 Zentimetern. Zusammen mit der hohen Sitzposition sorgt dies für exzellenten Überblick über das Verkehrsgeschehen. Die Karosserie wartet mit Styling-Elementen auf, die den Eindruck von Robustheit wecken. Hierzu zählt unter anderem der kraftvoll gezeichnete, das Renault Markenemblem betonende Kühlergrill. Weiteres Kennzeichen der Frontpartie ist das Tagfahrlicht in Form eines „C2, das zum typischen Erscheinungs­bild der neuen Renault Modelle gehört. An den Flanken sorgen skulpturhafte Linien für eine fließende, dynamische Note. Schwarze, eckig geschnittene Radhäuser, Seitenprotektoren und das Dekor im unteren Bereich der Türen wecken SUV-Assoziationen. Weitere Designelemente sind die hohe, leicht zum Heck hin ansteigende Gürtellinie sowie die steile, weit vorne liegende Windschutzscheibe. Die großen Fenster ermöglichen eine ausgezeichnete Übersichtlichkeit und tragen damit wesentlich zum Reisekomfort im Kwid bei. Die Heckpartie kennzeichnet als weiteres SUV-Element der an der Unterseite schwarz gefärbte, robuste Stoßfänger. Ein Heck­klappen-Spoiler in Wagenfarbe verleiht dem Karosserieabschluss einen dynamischen Touch.

Multimedia-Navigationssystem mit Touchscreen

Im Innenraum setzt sich der moderne, robuste Charakter des Kwid fort. Am Instrumententräger vermitteln horizontalen Linien das Gefühl von Breite, während digitale Anzeigen und chromumrahmte Lüftungsdüsen für Modernität und gehobene Qualität stehen. Das Innenraumdekor stammt von Renault Design India. Kennzeichen ist die Mittelkonsole in Klavierlack-Optik. Harmonisch darin integriert ist das Multimedia-Navigationssystem mit 7-Zoll (18-cm)-Touchscreen-Farbmonitor. Neben Audioanlage und Bluetooth-Schnitt­stelle umfasst das Gerät ein Navigationssystem mit hohem Bedienkomfort.

Trotz der kompakten Fahrzeuglänge von 3,68 Metern – zum Vergleich: der Renault Twingo misst 3,59 Meter – konnten die Entwickler im fünfsitzigen KWID einen großzügig bemessenen Innenraum realisieren.  Das Laderaumvolumen des Kleinwagen-SUV  liegt über dem Standard im A-Segment.

Hochmoderne Technikbasis

Der neue Kwid baut auf dem modularen CMF-Baukasten (Common Module Family) der Renault-Nissan-Allianz auf. Dank CMF können die Allianzmarken eine Vielzahl von Fahrzeugen aus einem kleineren Teile-Pool fertigen, während der Kunde noch größere Vielfalt und höhere Qualität erhält. Kleinwagen basieren auf der CMF-A-, Mittelklassemodelle auf der CMF-B- und größere Fahrzeuge auf der CMF-C/D-Plattform.

Enge internationale Zusammenarbeit

Die Zulieferpartner für den Kwid stammen zu 98 Prozent aus Indien, davon 60 Pro­zent aus dem Raum Chennai. Gleichzeitig ist der Kwid ein Entwurf von internationalem Format. Um Entwicklungskosten und -zeit zu optimieren, griff Renault auf Ressourcen in Frankreich, Japan, Korea und Indien zurück.

Internationale Märkte immer wichtiger für Renault

Der Kwid steht für die verstärkte internationale Ausrichtung der Renault Gruppe. Die aufstrebenden Märkte spielen für die Renault Gruppe eine immer wichtigere Rolle. Im Jahr 2014 verkaufte der Konzern insgesamt 2.712.432 Pkw und leichte Nutzfahrzeuge in 125 Län­dern der Welt. Insgesamt 46 Pro­­zent davon gingen in Länder außerhalb Europas. Zum Vergleich: Im Jahr 2010 waren es noch 37 Prozent.

Das Unternehmen verfolgt die Strategie, Fahrzeuge möglichst nah an den Absatzmärkten zu fertigen. Insgesamt unterhält die Renault Gruppe 36 Produktionsstätten und 12.000 Verkaufspunkte weltweit. Um marktspezifische Besonderheiten stärker zu berücksichtigen, betreibt Renault außerdem regionale Entwick­lungszentren in strategisch wichtigen Ländern. Hinzu kommen fünf Designzentren in Frankreich, Brasilien, Rumänien, Südkorea und Indien. Auf diese Weise kann der Konzern ebenfalls gezielt auf marktspezifische Eigenheiten und Bedürfnisse eingehen, beispielsweise bei Stoffen und Farben.

Aufstrebende Mittelklasse als Motor des Automobilmarkts

Eine Schlüsselrolle für die Entwicklung des indischen Automobil­markts spielt die junge, aufstrebende Mittelklasse. Ein eigenes Auto bedeutet für sie ein Mittel, sich vom überlasteten öffentlichen Verkehr unabhängig zu machen und ihren sozialen Aufstieg nach außen hin zu demonstrieren.

Mit über 30 Prozent der Neuzulassungen spielt das Segment der größeren Minimodelle und City-Cars (A2- und A3-Segment) eine wichtige Rolle auf dem indischen Markt. Eine wachsende Zahl von Käufern ist auch hier an größeren, besser ausgestatteten Fahrzeugen interessiert. Vor dem Hintergrund eines rasanten Städte­wachs­tums spielen außerdem gut vernetzte und hochentwickelte Fahr­zeuge, die sich darüber hinaus als Familienwagen eignen, in ihren Kauf­plänen eine immer wichtigere Rolle. Der Renault KWID entspricht genau diesen Bedürfnissen.

Renault seit 2010 auf dem indischen Markt präsent

Renault startete 2010 als eigenständige Marke auf dem indischen Automobilmarkt und konnte seitdem seine Marktpräsenz konsequent ausbauen. Um flexibel auf die Besonderheiten des Marktes einzugehen und kundennah die Wünsche und Anforderungen indischer Autofahrer in zukünftige Serienmodelle einfließen zu lassen, produziert und entwickelt das Unternehmen auf dem Subkontinent Fahrzeuge. Mit dem Werk Chennai, dem ersten gemeinsamen Standort der Allianzpartner Renault und Nissan, verfügt das Unternehmen über eine moderne Fertigungsstätte mit einer Produktionskapazität von 480.000 Fahrzeugen pro Jahr.

Renault Kwid

 

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