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Schnellerr Superrechner beschleunigt die KI-Entwicklung von Continental

Computercluster con Conti ist laut „TOP500“-Liste jetzt schnellster Rechner der Autoindustrie - Bildnachweis: Continental

 

Nvidia-Infini-Band-verbundenen DGX-Supercomputer

 

Continental beschleunigt die Entwicklung von Zukunftstechnologien mit einem in der Automobilindustrie einzigartigen Supercomputer. Mit der Vernetzung eines außergewöhnlich leistungsstarken, auf Technologie von Nvidia basierenden Rechnersystems (InfiniBand connected DGX) setzt Continental einen bisher unerreichten Meilenstein für die Entwicklung künstlicher Intelligenz (KI). Sie wird beispielsweise für die Entwicklung wegweisender Zukunftstechnologien im assistierten, automatisierten und autonomen Fahren benötigt. Das Technologieunternehmen unterstreicht damit seine Kernkompetenzen im Bereich Software und Vernetzung sowie in der Architektur von Systemen.

 

Die Investition in das leistungsstärkste Computersystem der Automobilbranche ist ein weiterer Schritt in Continentals Zukunftsstrategie: Konzentration auf wesentliche Innovationsfelder wie Software und Digitalisierung. Mehr als 20.000 der insgesamt gut 51.000 Continental-Ingenieure sind heute bereits Software- und IT-Experten.

 

Der neue Supercomputer besteht aus mehr als 50 vernetzten „Nvidia DGX“-Einheiten – jede einzelne so wertvoll wie ein Sportwagen der Luxusklasse. Seit Anfang 2020 spielen sie in einem Rechenzentrum in Frankfurt am Main zusammen. Die Entwickler an den Standorten von Continental weltweit beziehen aus diesem neuartigen Computercluster sowohl Rechenleistung als auch Speicherplatz für hochkomplexe und datenintensive Entwicklungen. Dazu zählen insbesondere solche rund um das Thema KI. Nach der aktuellen „TOP500“-Liste der leistungsstärksten Computersysteme der Welt nimmt der neue Supercomputer von Continental den Spitzenplatz in der Automobilindustrie ein.

„Der Supercomputer beschleunigt unsere technologisch führende Entwicklung“, sagt Christian Schumacher, Leiter Program Management Systems in der Geschäftseinheit Fahrerassistenzsysteme bei Continental. „Der High-End-Computer wird insbesondere für innovative Softwaredisziplinen wie Deep Learning und KI-getriebene Simulationen zum Einsatz kommen“, so Schumacher. „Mit der neu gewonnenen Rechenleistung können wir somit deutlich effektiver, schneller und kosteneffizienter die modernen Systeme für assistierte, automatisierte und autonome Fahrzeuge entwickeln. Wir simulieren damit reale, physikalische Testfahrten und benötigen weniger Fahrten auf der Straße. So beschleunigen wir unsere Programmierung samt dem Training der künstlichen neuronalen Netze erheblich.“

Damit verbessern die Continental-Entwickler ihre Fähigkeiten des sogenannten „Deep Learning“, bei dem Erfahrungen und vorhandenes Wissen mit neuen Informationen verknüpft werden. Dabei wird im Wesentlichen der Lernprozess des menschlichen Gehirns nachgeahmt. Ohne Supercomputer würde das Training mit Millionen von Bildern und den damit verbundenen enormen Datenmengen Tausende Stunden in Anspruch nehmen. Diesen Vorgang verkürzt der leistungsstarke Rechner jetzt von mehreren Wochen auf nur wenige Stunden.

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