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Schutzklasse VPAM4 oder VPAM7: Mansory bietet unsichtbare Panzerung u.a. für die Mercedes G-Klasse G63

Manmsory präsentiert Sonderschutz-Fahrzeug-Programm: Hier auf Basis des Mercedes G63 - Bildnachweis: Mansory

 

Der Markt für Sonderschutzfahrzeuge wächst seit Jahren kontinuierlich

Mansory erweitert sein Produkt-Portfolio und präsentiert auf Basis der Mercedes G-Klasse G63 erstmalig ein Sonderschutz-Fahrzeug-Programm in Verbindung mit einem Mansory-Komplett-Umbau.

Leistungssteigung auf wahlweise 700 oder 800 PS

Der Markt für Sonderschutzfahrzeuge wächst seit Jahren kontinuierlich und erfreut sich bei Kunden aus aller Welt immer größerer Beliebtheit. Haben Sonderschutz-Fahrzeuge an sich eine überaus lange Tradition – schon der japanische Kaiser Hirohito ließ sich im Jahre 1930 ein solches Fahrzeug bauen – so ist die Kombination aus hochwertig technisch und optisch veredelten und zugleich höchsten Sicherheitsanforderungen genügenden Fahrzeugen ein noch sehr neues Segment im Bereich der Fahrzeug-Komplettumauten.

Karosserie in Sicht-Carbon

Da die Marke Mansory wie keine zweite mit der Verwendung von Carbon-Bauteilen in Verbindung gebracht wird, war dieses Material auch bei diesem Fahrzeug-Komplettumbau das Material der Wahl für die Veredelung des Exterieurs. Diente bis dato die Verwendung von Carbon allerdings vorwiegend dem Zweck der Gewichts-Optimierung und der optischen Veredelung, kommt ihm bei diesem Umbau zu einem Sonderschutzfahrzeug nunmehr eine weitere Aufgabe zu: Die der „unsichtbaren Panzerung“.

Um den für Sonderschutzfahrzeuge typischen massiven Auftritt zu vermeiden, setzt Mansory deshalb zur Umsetzung der „unsichtbaren Panzerung“ bei diesem Fahrzeug ganz bewusst auf dunkles Sicht-Carbon im gesamten Bereich unterhalb der Fensterlinie und verblendet, bzw. ersetzt im Übergang oberhalb der Fensterlinie zugleich die serienmäßigen Seiten-Schutzleisten elegant mit. Das in Obsidian-Schwarz-Metallic lackierte Fahrzeug erhält so in Verbindung mit dem punktuellen Einsatz von Carbon-Teilen an den Spiegelkappen, der A- und D-Säule, der umlaufenden Dachlinie und der Einfassung der Zusatz-Fernscheinwerfer auf dem Dach einen eleganten und stimmigen Gesamtauftritt, der selbst auf den zweiten Blick die vollständige Panzerung des Wagens nicht erkennbar werden lässt. Abgerundet werden die Exterieur-Umbauten durch eigens für die gepanzerte G-Klasse designten und entwickelten Sonderräder. Diese Schmiederäder sind 21-Zoll groß und dienen der formschönen und unauffälligen Verwendung der Sicherheits-Bereifung.

Die Philosophie der „unsichtbaren Panzerung“ findet auch im Innenraum seine Fortsetzung. Lediglich in Details – wie zum Beispiel den bis zu 41mmm dicken Fensterscheiben – lässt sich erkennen, dass diese G-Klasse nach höchsten Sicherheits-Standards aufwändig zum Schutz seiner Insassen gepanzert wurde. Kommt beim Exterieur das Carbon als optische Hilfe zur Verwendung, ist es beim Innenraum die komplett zweifarbig gehaltene Voll-Lederausstattung, die den diversen Sicherungs-Maßnahmen optische Leichtigkeit verleihen. Erreicht wird dies primär dadurch, dass der Innenraum im Bereich der Fensterkante aufwärts mit hellem, unterhalb dieser mit dunkelbrauen Leder ausgeführt wurde. Die Sitzanlage – wie bei Mansory-Interieurs üblich auch bei diesem Wagen aufwändig gesteppt und vielfach verziert – und das restliche Interieur nehmen beide Farbwelten in verschiedenen Kombinationen auf und ergänzen sich zu einem harmonischen Ganzen. Besonders zu erwähnen sei hierbei die asymmetrische Spiegelung der Farben der Vordersitze und der Rücksitzbank zueinander.

Um das durch die Panzerung unvermeidliche Mehrgewicht des Gesamtfahrzeugs auszugleichen, wurden zudem diverse technische Änderungen umgesetzt – nicht zuletzt deshalb, um auch bei einem Umbau zu einem Sonderschutz-Fahrzeug dem hohen Performance-Anspruch aller Mansory-Komplettumbauten gerecht zu werden. Neben dem Motor mit den beiden wahlweise zur Verfügung stehenden Leistungssteigerung mit 700PS/950Nm und 800PS/1.050Nm wurde auch das Fahrwerk den gestiegenen Anforderungen an das höhere Gesamtgewicht und dem Wunsch nach gesteigerter Performance angepasst. Hauptaugenmerk der Mansory-Ingenieure hierbei: Verbesserte Fahrdynamik bei gleichzeitig maximalem Komfort in Verbindung mit der Gesamt-Philosophie des Fahrzeuges: Das Konzept der „Unsichtbaren Panzerung“ also nicht nur optisch, sondern auch beim Fahren und im tagtäglichen Umgang mit dem Fahrzeug zu ermöglichen.

Durch den Umbau zu einem Sonderschutz-Fahrzeug der normierten Schutzklasse VPAM7 erfüllt die Mansory G-Klasse höchste Sicherheits-Standards. Diese gelten sowohl für Beschuss als auch gegen Sprengmittel, sprich den Angriff durch Handgranaten gegen das Dach und den Boden und die seitliche Ansprengung des Fahrzeuges. Die Auslegung der Schutzzelle für die Passagiere erfolgte auf Basis der Schutznorm VPAM-ERV hinsichtlich des Abstandes und der Art der Sprengmittel. Selbstredend sind auch sämtliche Sicherheitsfeatures wie Sirene, Gegen-sprechanlage, Feuerlöscher, Atemschutzmasken für alle Insassen und eine Signal-anlage („Flashlights“ – wahlweise in die Frontschürze und/oder im Dach integriert) im Komplettumbau enthalten. Das Leergewicht des Fahrzeuges beträgt nach dem Umbau 3.750 kg (bei 500 kg Zuladung).

Alternativ bietet Mansory für die G-Klasse auch eine Panzerung nach der niedrigeren Schutzklasse der Norm VPAM4 an. Diese Schutzklasse bietet ebenfalls umfassenden und erhöhten Schutz für seine Insassen, richtet sich aber an Kunden, die eine leichte Panzerung ihres Fahrzeuges für Ihre persönliche Sicherheit als ausreichend betrachten und wünschen.

 

 

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