Toyota Mirai Concept mit 30 Prozent mehr Reichweite - Bildnachweis: Toyota
Generation zwei nutzt die Lernkurve
Flache Linien, elegante Proportionen, schlanke und straffe Formen sowie stattliche 20-Zoll-Räder wecken schon im Stand die Lust den Mirai Concept zu fahren. Im Herbst 2020 startet die Produktion der zweiten Modellgeneration in Japan – zunächst für den japanischen, dann den nordamerikanischen und europäischen Markt. Mit deutlichen Fortschritten bei Technik, Fahrleistungen und Design beweist das Konzeptfahrzeug des neuen Mirai, dass es mehr ist als ein Öko-Auto und dass auch Brennstoffzellenfahrzeuge mit Freude und Stolz gefahren werden können. Den Fortschritt bei Design und Packaging verdankt der Mirai Concept der neuen modularen Toyota Plattform für Fahrzeuge mit Hinterradantrieb, die von Beginn an für verschiedene Antriebsarten ausgelegt wurde. Sie verleiht der Limousine zugleich eine höhere Karosseriesteifigkeit und einen niedrigeren Fahrzeugschwerpunkt. Dies steigert Agilität und Ansprechverhalten und sorgt für ein leichtfüßiges Handling.
Der nächste Schritt
Mit rund 500 Kilometern Reichweite – auch im Winter, kurzen Tankzeiten und null schädlichen Emissionen zeigt der Toyota Mirai seit 2015, wie eine saubere und nachhaltige Mobilität in einer auf Wasserstoffnutzung basierenden Gesellschaft der Zukunft aussehen könnte. Über 10.000 Exemplare der ersten Serienlimousine mit Brennstoffzellenantrieb wurden bisher verkauft. Gleichzeitig wurde der Aufbau und die Entwicklung einer Wasserstoff-Infrastruktur vorangetrieben.
Das entscheidende Plus des Mirai bleibt auch künftig die Antriebseffizienz. Hier strebt Toyota mit Hilfe eines optimierten Brennstoffzellensystems und größeren Wasserstofftanks eine bis zu 30 Prozent höhere Reichweite an. Insgesamt hat der Mirai Concept nun drei Tanks – einen langen, zwei kurze – mit insgesamt rund ein Kilogramm höherer Kapazität an Bord. Weitere Modifikationen am System betreffen die Reaktion auf Gaspedalbewegungen: Der Mirai Concept spricht direkter und gleichmäßiger auf den Input des Fahrers an. Das steigert Komfort und Fahrspaß gleichermaßen.

Ähnliche Berichte
Ladeweltmeister mit Bodenhaftung im Fahrbericht: Wie der Xpeng G9 das Segment der Reise-SUV im Modelljahr 2026 neu definiert
CMT Stuttgart 2026: Lautlose Freiheit mit 800 Volt. Kann der elektrische Hyundai Staria Camper den Bulli-Thron stürzen?
HuginCore und Gemini: Die tiefgreifende KI-Integration im neuen Volvo EX60