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Brennstoffzellenlimousine: 30 Haushalte testen den Toyota Mirai unter Alltagsbedingungen –

Mit dem Toyota Mirai unterwegs im Alltag - Bildnachweis: Toyota

Im Rahmen eines Forschungsprojekts beleuchtet die Hochschule die Alltagstauglichkeit wasserstoffbasierter Brennstoffzellenfahrzeuge im ländlichen Raum



Die Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes testet ab sofort den Toyota Mirai. Im Rahmen eines Forschungsprojekts beleuchtet die Hochschule die Alltagstauglichkeit wasserstoffbasierter Brennstoffzellenfahrzeuge im ländlichen Raum. Eine Delegation der Forschungsgruppe Verkehrstelematik (FGVT) der Fakultät für Ingenieurswissenschaften hat den Mirai nun bei der Autowelt Saarbrücken in Empfang genommen. Ab dem Frühjahr kommt das Leasing-Fahrzeug in einem großangelegten Pilotversuch zum Einsatz.

Wer große Strecken absolviert, muss mit reinen Elektroautos meist mehrere Ladepausen einplanen. Anders sieht es mit Brennstoffzellenautos wie dem Toyota Mirai aus: Die viertürige Limousine fährt rund 500 Kilometer, ehe ein drei- bis fünfminütiger Tankstopp nötig wird. Das wasserstoffbetriebene Modell, dessen Brennstoffzelle elektrische Energie für den 154 PS starken Elektromotor erzeugt, ist damit eine Alternative gerade außerhalb von Städten.

Dreizig ausgewählte Haushalte aus dem ländlichen Raum des Saarlandes testen ab dem Frühjahr 2020 jeweils ein bis zwei Wochen lang das Brennstoffzellenfahrzeug. Vor, während und nach der Nutzung nehmen die Teilnehmer an Befragungen und Interviews teil, Fahrdaten werden analysiert und verglichen. Das Ziel ist eine Bestandsaufnahme, inwiefern und unter welchen Bedingungen wasserstoffbasierte E-Fahrzeuge mit konventionell angetriebenen Modellen konkurrieren können.

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