Genf 2016: Zwei Hybrid-Modelle und ein neuer Sportkombi von Kia

18. Februar 2016 23:10 Autor:
Kia Optima Sportswagon - Exterior 12

Der Kia Sportkombi auf Basis des Optima startet im viertel Quartal 2016


Mit ausgeprägt praktische Qualitäten

Kia hat für den Genfer Autosalon (: 3.-13.3.2016)) mehrere Premieren im Gepäck. Ein besonderes Exponat dürfte der Optima Sportswagon sein. In diesem  sehr wettbewerbsintensiven Segment der gehobenen Mittelklasse-Kombis düfte das Debüt der Südkoreaner für Spannung sorgen.

Das neue Modell orientiert sich an der 2015er Studie des Kia Sportspace von vor genau einem Jahr, die ihre vielbeachtete Weltpremiere ebenfalls auf dem Genfer Autosalon feierte.

Wie die im Januart 2016 gestartet Neuauflage Limousine des Optima  zeichnet sich auch die Kombiversion durch ein markantes, sportlich-elegantes Design und ein Interieur mit vielen Premium-Details aus. Während die Front gegenüber der Limousine unverändert ist, geben die kraftvolle, ansteigende Schulterlinie, die sanft abfallende Dachlinie und die dynamischen Konturen der Kabine diesem Sportkombi seine charakteristische Karosserieform. Hinzu kommen eine hohe Variabilität und ausgeprägte praktische Qualitäten. Der Kia Optima Sportswagon unterscheidet sich in den Maßen (Länge 4,86 Meter, Breite 1,86 Meter) nur in der Höhe (+5 mm) von der Limousine (1,47 Meter). Markante Elemente der Heckansicht sind die horizontal positionierten, großzügigen LED-Rückleuchten, die sich bis weit in die Fahrzeugseiten ziehen. Sportliche Akzente setzen hier das ovale Auspuffendrohr und der in den Stoßfänger integrierte Diffusor. Abgerundet wird der Auftritt des Kia Optima Sportswagon durch 16 bis 18 Zoll große Leichtmetallfelgen und eine Palette von bis zu neun Karosseriefarben.

 

Kia Optima Sportkombi - Genf 2016
Der neue Sportkombi von Kia im gehobenen Mittelklasse-Segment.
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Der Sportswagon hat in Normalkonfiguration ein Fassungsvermögen von 553 Litern. Dies sind 43 Liter mehr als der Kofferraum der Limousine. Die dreigeteilte Rückbank lässt im Verhältnis 40:20:40 umklappen. Die sensorgesteuerte elektrische Heckklappe ist Bestandteil der Serienausstattung. Sie öffnet sich automatisch, sobald der Smart-Key des Fahrers direkt hinter dem Fahrzeug geortet wird. Die niedrige Ladekante erleichtert das Beladen. Für die Befestigung steht ein Trennsystem, mit dem sich der Gepäckraum auf Basis eines Schienensystems aufteilen lässt. Ein Gepäckraumtrennnetz ist in die Rücksitzlehnen integriert.

Infotainment

Der Kia Optima Sportswagon bewegt sich auch in der Infotainment-Ausstattung auf dem gleichen hohen Niveau wie die Limousine. So verfügt der Sportkombi über das neueste Kia Kartennavigationssystem mit 7- oder 8-Zoll-Touchscreen (je nach Markt und Ausführung). Es unterstützt digitalen Radioempfang (DAB/ DAB+) und beinhaltet standardmäßig ein Audiosystem mit sechs Lautsprechern. Als eines der ersten Kia-Modelle ist der Optima Sportswagon mit den Kommunikationssystemen Android Auto™ und Apple CarPlay ausgestattet, die ein kompatibles Smartphone mit dem Infotainmentsystem des Fahrzeugs verbinden. Android Auto (verfügbar ab Modellstart, kompatibel ab Version 5.0, Lollipop) ermöglicht Funktionen wie Navigieren über Google Maps, Freisprech-Telefonieren, Text- und Spracherkennung sowie das Streamen von Musik durch Google Play Music™. Mit Apple CarPlay (verfügbar ab Ende 2016, kompatibel ab iPhone 5) lassen sich die verschiedenen Funktionen und Apps über die Spracherkennung Siri steuern, inklusive Navigieren über Apple Maps, Telefonieren und Diktieren. Zudem unterstützt Apple CarPlay auch andere Audio-Apps wie das Streamen von Musik oder das Hören von Audiobüchern, die der Nutzer auf sein iPhone geladen hat. Über das Navigationssystem hat der Fahrer zudem Zugriff auf den Multimediadienst Kia Connected Services, der vom Navigations-Spezialisten TomTom bereitgestellt wird.

Drei Motorisierungen

Der Kia Optima Sportswagon wird mit drei Motorisierungen angeboten. Neben dem 1,7-Liter-Turbodiesel steht auch der  163 PS starkle 2,0-Liter-Benziner (163 PS) sowie für die leistungsstarke GT-Version mit 245 PS zur Wahl. Die GT-Version des Sportkombis wird von einem neuen 2,0-Liter-Turbobenziner mit Direkteinspritzung (T-GDI) angetrieben. Weitere Neuheit in der Baureihe ist der Optima Plug-in-Hybrid (PHEV), die jetzt erstmals in Europa gezeigt wird. Das Modell ist der erste Kia mit Plug-in-Hybridantrieb und verfügt über eine höhere Batteriekapazität und eine größere elektrische Reichweite als die bisherigen Hybridversionen der Limousine. Zum Hybridsystem der Limousine gehören ein  68 PS starker Elektromotor und eine Lithiumionen-Polymer-Batterie. Der Akku hat mit 9,8 Kwh eine deutlich höhere Kapazität als der des bisherigen Kia Optima Hybrid. Dies setzt das PlugIn-Hybrid-Modell in die Lage, eine Höchtsgeschwindigkeit von 120 Stundenkilometer zu erreichen und eine maximale rein elektrische reichweiute von bis zu 54 Kilometern. Damit hat die Kia-Limousine eine der größten elektrischen Reichweiten unter den Hybridfahrzeugen im Segment der gehobenen Mittelklasse (D-Segment).

5 Sterne-Ergebnis im Euro NCAP

Der Kia Optima hat seine 5 Sterne im Euro NCAP auch dem guten Abschneiden in der wichtigen Testkategorie „Sicherheitsassistenten“ zu verdanken, die die Effektivität der Unfallvermeidungstechnologien eines Fahrzeugs bewertet.  So zählt zur Standardausstattung zum Beispiel die Gegenlenkunterstützung VSM (Vehicle Stability Management), die für eine optimale Abstimmung von elektronischem Stabilitätsprogramm und elektronisch unterstützter Servolenkung sorgt und damit die Stabilität beim Bremsen in Kurven erhöht.

Der autonome Notbremsassistent des Kia Optima Sportswagon verfügt neben einem Radarsystem für den Nahbereich über ein weiteres für den Fernbereich, das Fahrzeuge und Fußgänger in größerer Entfernung erkennt und schneller arbeitet als viele andere Systeme dieser Art. Der Kia Optima ist eines der ersten Modelle im europäischen D-Segment, das mit dieser Technologie angeboten wird.

Gegenüber der dritten Modellgeneration wurden beim Fahrwerk des neuen Kia Optima – mit Einzelradaufhängung vorn und hinten – die Befestigungspunkte für den vorderen und den hinteren Hilfsrahmen weiter nach außen in Richtung der Fahrzeugecken versetzt, um auf unebener Fahrbahn eine ruhigere Fahrt zu gewährleisten. An der Hinterachse kommt ein Mehrlenkerkonzept mit doppelten Querlenkern und groß dimensionierten, besonders absorptionsfähigen Buchsen zum Einsatz. Diese Hinterradaufhängung trägt maßgeblich zum guten Fahrverhalten, dem agilen Handling, der Stabilität und der wirkungsvollen Stoßdämpfung des Kia Optima Sportswagon bei.

Marktstart im Q4/2016

Der Sportkombi inkl. Optima PHEV kommen im vierten Quartal 2016 in Europa in den Handel und wird im Kia-Werk in Hwasung (Korea) produziert. Wie für alle Kia-Modelle in Europa gilt auch für den Kia Optima Sportswagon die 7-Jahre-Kia-Herstellergarantie

 

Kia Sportkombi Genf 2016
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