Genf 2018: Der neue Audi A6 serienmäßig mit einem Mild-Hybrid-System

28. Februar 2018 21:49 Autor:

Die neue Audi A6 Limousine 2018 – Bildnachweis: Audi

 

Die achte Generation startet im Sommer

Audi enthüllt noch vor dem anstehenden 88. Genfer Automobilsalon seine neue A6-Limousine. Die Limousine der Oberklasse soll für die Marke mit den vier Ringen nicht weniger als eine Trendwende einleiten. Direkte Wettbewerber sind die ewigen Bussiness-Rivalen 5er BMW und die Mercedes E-Klasse.

Der Audi A6 war bisher höchst erfolgreich und konnte den Konkurrenten aus München und Stuttgart v.a. als Kombiversion stets Paroli bieten. Zumindest in Europa. Weltweit sind BMW 5er und Mercedes E-Klasse deutlich vorweg. Mit dem neuen A6 möchten die Ingolstädter wieder angreifen und auch weltweit einen größeren Marktanteil in diesem Segment bedienen.

Audi verspricht in puncto Digitalisierung, Komfort oder Sportlichkeit neue Aspekte setzen zu wollen. Das volldigitale MMI touch response-System ermöglicht intuitive Bedienung. Die umfangreichen Connectivity- und Assistenzlösungen demonstrieren vernetzte Intelligenz. Der Innenraum setzt konsequent auf Digitalisierung. Das Fahrwerk soll sanftes Abrollen mit hoher Stabilität und Sportlichkeit kombinieren.

 

Audi A6 Limousine 2018
Audi enthüllt noch vor dem anstehende 88. Genfer Automobilsalon seine neue A6-Limousine -Bildnachweis: Audi
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Mild-Hybrid-System

Alle Motoren sind serienmäßig mit einem Mild-Hybrid-System für Komfort und Effizienz ausgestattet. Dabei kooperiert ein Riemen-Starter-Generator (RSG) mit einer Lithium-Ionen-Batterie. Der Audi A6 kann zwischen 55 und 160 km/h segeln. Die Start-Stopp-Funktion setzt bis zu 22 km/h ein. Der Wiederstart des Motors aus dem Stillstand heraus erfolgt vorausschauend, sobald sich das Fahrzeug vor dem Audi A6 in Bewegung setzt. Beim Verzögern erzeugt der RSG bis zu 12 kW Rekuperationsleistung. Im realen Fahrbetrieb senkt die MHEV-Technologie den Kraftstoffverbrauch um bis zu 0,7 Liter pro 100 Kilometer.

Ein Erfolgsfaktor der Audianer ist das Thema Qualität und Qualitätsanmutung. Die konstruktiven Eigenschaften, Materialauswahl, Verarbeitung wie aber auch die Sitze und das Platzangebot setzen in dem Segment zuweilen den Bechmark. Der Innenraum des neuen Audi A6 ist noch großzügiger geschnitten als beim Vorgängermodell. Hinsichtlich der Beinfreiheit hinten übertrifft er sowohl den Vorgänger als auch die Kernwettbewerber. Zudem verbessern sich gegenüber dem Vorgänger die Kopf- und Schulterfreiheiten vorn und hinten. Der Gepäckraum bietet mehr Durchladebreite – zwei Golfbags passen quer rein. Das Volumen bleibt mit 530 Liter unverändert. Die Heckklappe öffnet sich auf Wunsch per Fußbewegung elektrisch. 

 

 

Vorne wie hinten finden auch groß gewachsene Menschen komfortable Platzverhältnisse. Auf dem oberen Display, das bei Ausstattung mit der MMI Navigation plus 10,1 Zoll Diagonale aufweist, managt der Fahrer das Infotainment. Das untere 8,6 Zoll-Display, auf der Konsole des Mitteltunnels gelegen, dient der Klimatisierung sowie für die Komfortfunktionen und die Texteingabe, wobei das Handgelenk auf dem Wählhebel des Automatikgetriebes ruhen kann. Ergänzend gibt es ein Head-up-Display, das wichtige Informationen auf die Windschutzscheibe projiziert. Zusammen mit der MMI Navigation plus kommt auch das Audi virtual cockpit an Bord, sein Display misst 12,3 Zoll. Mit den Online-Services von Audi Connect die Car-to-X-Dienste Verkehrszeichen- und Gefahreninformation bereit. Sie machen sich die Schwarmintelligenz der Audi-Flotte zunutze und vernetzen den Audi A6 mit seiner Umgebung. Kurz nach dem Marktstart kommt der Dienst On-Street Parking hinzu, der die Parkplatzsuche erleichtert. Über die myAudi App können sich die Besitzer des neuen A6 per Smartphone in die digitalen Services der Marke bedienen.

Die achte Generation des neuen A6 rollt ab Juni zu Preisen ab mindestens 58.050 Euro (Audi A6 Limousine 50 TDI quattro) den Händlern.

 

 

 

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